Dinosaurier werden agil!

Wie funktioniert agile Produktentwicklung, wenn das Team mehrere Hundert Personen umfasst, die aus und in verschiedenen Kulturkreisen an einem Produkt zusammenarbeiten, deren Entwicklungszeit mehrere Jahre umfasst? Wie können Innovationen in diesem Entwicklungszeitraum umgesetzt werden? Wie funktioniert die Ko-kreation mit Kunden, wie kann Hardware aus Benutzersicht entwickelt werden?

Die Entwicklung der IBM zSysteme hat in den 50er Jahren begonnen. In den 90er Jahren als aussterbende Dinosaurier verpönt, sind sie heute einer der innovativsten Plattformen in der Computerindustrie. Die kommt vor allem daher, dass das Entwicklungsteam sich ständig neu erfunden hat.

Hardware ist Komponenten- oder auch modulbasiert. Wie kann ein großes System feature-basiert entwickelt werden, wie kann diese mit komponentenbasierender Entwicklung koexistieren? Die Kosten für die Fertigung der Hardware sind hoch. Die Herstellung von Prototypen der Mikroprozessoren, des Herzstücks des Großrechners kostet Millionen.

Wie kann eine Fehlerkultur entwickelt werden, wenn das Produkt der vielen Aktivitäten keinen Fehler mehr enthalten darf?

Ein Reisebericht von unterwegs, wie wir Scrum in der Hardwareentwicklung umsetzen, wie wir den agilen Prozess skalierbar machen, welche Schwierigkeiten es zu überwinden gilt, wie Design Thinking den Entwicklungsprozess unterstützt und vor allem wie wir mit der physikalischen Komponente umgehen.

Was lernen die Zuhörer*innen in dem Vortrag?

Wie agile Hardwareentwicklung in einem Großprojekt funktionieren kann, welche Erfahrungen gemacht wurden und wie Raum für Innovationen und Fehler geschaffen werden kann.

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Bodo Hoppe
Bodo Hoppe

Bodo Hoppe is Distinguished Engineer bei der IBM Deutschland Research & Development GmbH. Er ist verantwortlich für die Funktionalität der...

45 Minuten Vortrag

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Zeit

10:30-11:15
05. Mai


Raum

tba


ID

Do3.1

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