Der Kampf um Kontrolle - Wie agile Methoden sowohl Teams als auch das Projektmanagement glücklich machen

Selbstorganisierte Teams stehen nicht für Anarchie! Agil steht auch nicht für unstrukturiertes Arbeiten. Und nein, agil macht auch kein Management überflüssig! Für Jemanden, der kein klares Bild von agilen Vorgehensweisen hat könnte dennoch in diese Vorurteile abdriften. In der Realität lebt agil genau das Gegenteil vor. Scrum zum Beispiel bietet klare Strukturen, Rollen und Verantwortlichkeiten.

Dieser Vortrag ist ein Projektbericht einer großen Vertriebstransformation in der Automobilbranche und berichtet von den Erfahrungen die ein Projekt Management und deren 14 Teams unterschiedlichster Geschäftsfunktionen (z.B. Vertrieb, Legal, Finance) innerhalb eines Produktentwicklungsprojektes mit der Einführung von Scrum gemacht haben. Eines vorneweg: Das Scrum Framework alleine reicht nicht aus!

Scrum Master, Coaches, Berater, Manager … sie alle fragen sich oft „Wie gut ist meine Scrum-Implementierung?“, „Machen wir es richtig?“, „Was können wir verbessern?“. Gleich vorneweg: in empirischer Manier gibt es hier nicht die eine Antwort und den Blueprint, den so mancher sucht. Dennoch haben sich gute Kriterien, Tests und Workshoptechniken herausgebildet, die eine erste Hilfestellung geben. Der Vortrag zeigt eine Auswahl des Spektrums an verfügbaren Tests inklusive Empfehlungen und Eignung für bestimmte Situationen. Wer gehen auf typische Fragen rund um Assessments und Best Practices im Vorgehen ein. Jedoch eines vorneweg: Ohne einen erfahrenen Assessor hilft das beste Tool und Vorgehen nichts!

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? In dem Vortrag geht es vor allem darum, wie sich die Rollen der verschiedenen Stakeholder in agilen Organisationsformen verändern. Beispielhafte Fragen, die diskutiert werden:

  • Was bedeutet Selbstorganisation für die Projektleitung, Manager und Projektmanager?
  • Welche Rolle haben Projektleitung, Manager und Stakeholder in agilen Projekten?
  • Welche Reportings, Updates und Statusmeetings werden wirklich benötigt?
  • Wieviel Kontrolle von oben ist notwendig?

Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)

Bruno Zumnorde-Mertens, dgroup (Part of Accenture Consulting)

Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)
Bruno Zumnorde-Mertens, dgroup (Part of Accenture Consulting)

12. März 2019

17:30 - 18:15

Level 200

Mitarbeiter und Projektmanager aus sämtlichen Geschäftsfunktionen, v.a. Vertrieb

 

Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)Sebastian Straube ist Agile Coach bei der dgroup (Teil von Accenture Consulting). Er ist leidenschaftlicher Agilist und Experte in den Bereichen: Product Discovery, Requirements Engineering und agile Methoden. Insbesondere liegt sein Fokus in letzter Zeit auf der Einführung von agilen Methoden in Business Teams, wie z.B. agiles Marketing.

Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)Bruno Zumnorde-Mertens ist Agile Coach bei der dgroup, der Accenture-Einheit zur Beschleunigung der digitalen Transformation und Innovationen. Als Stratege und Agilist begleitet er Unternehmen von der Ideenfindung über die agile Produktentwicklung bis hin zu Operations des Geschäftsmodells. Dabei legt Bruno sein Fokus auf agile Methoden und die Implementierung agiler Organisationsformen.

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