Moderation von Nina Glaser
Track "Hardware Manufacturing & Production"
Dinosaurier werden agil! (10:30-11:15)

Wie funktioniert agile Produktentwicklung, wenn das Team mehrere Hundert Personen umfasst, die aus und in verschiedenen Kulturkreisen an einem Produkt zusammenarbeiten, deren Entwicklungszeit mehrere Jahre umfasst? Wie können Innovationen in diesem Entwicklungszeitraum umgesetzt werden? Wie funktioniert die Ko-kreation mit Kunden, wie kann Hardware aus Benutzersicht entwickelt werden?

Die Entwicklung der IBM zSysteme hat in den 50er Jahren begonnen. In den 90er Jahren als aussterbende Dinosaurier verpönt, sind sie heute einer der innovativsten Plattformen in der Computerindustrie. Die kommt vor allem daher, dass das Entwicklungsteam sich ständig neu erfunden hat.

Hardware ist Komponenten- oder auch modulbasiert. Wie kann ein großes System feature-basiert entwickelt werden, wie kann diese mit komponentenbasierender Entwicklung koexistieren? Die Kosten für die Fertigung der Hardware sind hoch. Die Herstellung von Prototypen der Mikroprozessoren, des Herzstücks des Großrechners kostet Millionen.

Wie kann eine Fehlerkultur entwickelt werden, wenn das Produkt der vielen Aktivitäten keinen Fehler mehr enthalten darf?

Ein Reisebericht von unterwegs, wie wir Scrum in der Hardwareentwicklung umsetzen, wie wir den agilen Prozess skalierbar machen, welche Schwierigkeiten es zu überwinden gilt, wie Design Thinking den Entwicklungsprozess unterstützt und vor allem wie wir mit der physikalischen Komponente umgehen.

Referent: Bodo Hoppe, IBM Deutschland Research & Development GmbH

Lean und Agile. Wie man Wissen organisiert. (11:35-12:20)

Sowohl Lean als auch Agile liegt das Konzept der Knowledge Creating Companies der japanischen Hardwareindustrie zugrunde.
Die Ursprünge zu kennen hilft, Missverständnisse zu vermeiden und bei der Umsetzung in Sackgassen zu geraten.

Referentin: Mari Furukawa-Caspary, Lean auf gut Deutsch

Wieso digitales visuelles Management Agilität unterstützt und kulturellen Wandel beschleunigt (13:30-14:15)

“Individuals and interactions over processes and tools” – wie können Prozesse und Tools genutzt werden um Individuen und Interaktion zu unterstützen?

In Zeiten von remote working, Globalisierung und einer VUCA-Welt ist es unabdingbar Systeme zu haben, die der Vernetzung dienen und dabei helfen den Fokus auf das Wesentliche zu lenken.

Darüber hinaus sollten sie dabei unterstützen die richtigen Verhaltensweisen zu etablieren, welche wiederum im Laufe der Zeit zu Paradigmenwechsel und kulturellem Wandel führen.

Referentin: Andrea Haase, kanbanize

Agile Hardware-Entwicklung im Automobilbau (14:35-15:20)
  • Grundprinzipien agiler Hard- und Softwarewareentwicklung
  • Unsere Erfahrungen im Automotive-Umfeld
  • Was lernen wir von Startups, Tesla und US-Big-Tech Unternehmen

Referent: Michael Achatz, diconium GmbH

Nina Glaser

“Der beste Weg, sich selbst eine Freude zu machen ist: zu versuchen, einem anderen eine Freude zu bereiten” (Mark Twain)

Dies muss nicht immer von materieller Natur sein, sondern kann langfristig über die zwischenmenschliche bzw. persönliche Ebene erzeugt werden. Mein innerer Antrieb ist es, dass Menschen mit Spaß zur Arbeit gehen, da ich davon überzeugt bin, dass der Grad an Selbstverwirklichung und das Ausleben der eigenen Kreativität in jeglicher Hinsicht eine positive Auswirkung auf das Arbeitsergebnis haben.

Meine Leidenschaft, ist gleichzeitig mein Beruf, als Agile Coach bei der esentri AG. Hierbei verhelfe ich verschieden Parteien zu einer gemeinsamen Lösungsfindung und einen vertrauensvollen Umgang im Team zu erzielen. Dabei lege ich großen Wert auf Selbstreflexion, Vertrauen, Anpassungs- sowie Lern- und Entwicklungsfähigkeit innerhalb des Teams und Organisation.

Nina Glaser

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