Transformation der Sparkasse zu einer Netzwerkorganisation (NWO)

Die Sparkasse Bremen, 1825 als Bürgerinitiative gegründet, hat in ihrer fast 200-jährigen Geschichte schon viele erlebt. Mit dem Anspruch, nicht nur der führende Finanzdienstleister in der Region zu sein, sondern auch ein bedeutender gemeinwohlorientierter Akteur, hat sie ihre Struktur stetig weiterentwickelt und den aktuellen Erfordernissen angepasst.
Die Digitalisierung aller Lebensbereiche sowie die damit einhergehende disruptive Veränderung des Geschäftsmodells Bank ließen jedoch eine kontinuierliche Weiterentwicklung der bis dato erfolgreichen hierarchischen Organisationsform nicht länger zu.
Vielmehr erschien im Hinblick auf Struktur und Zusammenarbeit ebenfalls ein grundlegender Wandel notwendig zu sein.

Eine hierarchische Organisation ist darauf ausgerichtet, relativ standardisierte Produkte und Prozesse immer produktiver zu machen. Das erfolgt zentral und top down. Die NWO sieht dagegen dezentrale Entscheidungen vor: und zwar dort, wo der Kunde ist. Entscheidungen sollen dadurch besser und schneller getroffen werden.

Überraschende Veränderungen von Rahmenbedingungen und Kundenbedürfnissen können flexibler, schneller und bedarfsorientierter beantwortet werden. Das ist besonders wichtig in der digitalen Welt, in der der Kunde seinen Anbieter schnell und komfortabel wechseln kann.

Die NWO vermittelt Mitarbeitenden mehr Sinn und persönliche Erfüllung bei ihrer Arbeit. Kreativität, Gestaltungsspielräume und Entscheidungsfähigkeit sind nicht durch starre Rollen und Hierarchien eingeschränkt, sondern tragen flexibel und in unterschiedlichen Teams zum Erfolg bei.

Dragan Miletkovic
Dragan Miletkovic

Dragan Miletkovic...

60 Minuten Keynote

Alle Level
Zeit

13:20-14:20
04. Mai


Raum

tba

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