Agenda der Agile Beyond IT

Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau Human Resources Agile Verwaltung und Kundenservice Erste Schritte und Grundlagen
09:00 Begrüßung und Eröffnung der Agile Beyond IT

HLMC Events GmbH
09:15 Eröffnungskeynote Anstiftung zum Andersdenken

Anja Förster, Förster & Kreuz
10:15 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
10:45 Di1.1 Von klassisch auf agil in nur 10 Monaten – Agile Transformation im Konzernumfeld

Christian Müller, proagile.de und Lutz Reichmann, Jenoptik Optical Systems GmbH, Geschäftsbereich Optik
Di2.1 Gezieltes Recruiting und strukturierte Personalentwicklung mit agilen Hilfsmitteln

Artur Strasser und Kai Witte, frobese GmbH
Di3.1 Das agile Manifest als Handlungsleitlinie für eine agile (Kommunal-) Verwaltung

Thomas Michl und Veronika Levesque, Forum Agile Verwaltung
Di4.1 Hurra wir werden Agil – aber wie?

Frank Düsterbeck, HEC GmbH
11:30 Zeit für Raumwechsel
11:40 Di1.2 Agile & Non-Fragile: Die Resilienz hinter der Agilität

Dr. Miriam Sasse, Arvato / Bertelsmann SE & Co. KG
Di2.2 Gesund und agile arbeiten mit Scrum

Hans-Joachim Kuchem und Yvonne Eich, Zurich Gruppe Deutschland
Di3.2 Der Chef hat gesagt, wir werden jetzt auch agil

Birgit Mallow, Organisationsentwicklung und Prozessberatung
Di4.2 Agile Herausforderungen im Marketing-Umfeld und bei Business-Teams

Björn Schotte, Mayflower GmbH
12:25 Mittagspause / Lunch Buffet & Besuch der Ausstellung
13:30 Di1.3 Kurzworkshop: Bingo4Agile - Die agile Arbeitswelt spielerisch erfassen

Tina Busch und Kim Nina Duggen, oose Innovative Informatik eG
Di2.3 Kurzworkshop: Agile Führungskräfteentwicklung - Führungskräfte agil entwickeln

Dr. Frank Edelkraut, Mentus GmbH und Heiko Mosig, Nospa
Di3.3 Kurzworkshop: Agile Beyond IT – Quick-Start Workshop

Joachim Pfeffer, peppair GmbH und Sebastian Schneider, Wertikalwerk GmbH
Di4.3 Kurzworkshop: Design Thinking Quick & Dirty

Andrea Kuhfuß, Kurswechsel Unternehmensberatung GmbH
15:10 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau Human Resources Marketing und Vertrieb Human Resources
15:40 Di1.4 Family Kanban - weniger Stress daheim?

Reiner Kühn, 1&1
Di2.4 Und Augenhöhe geht doch - Wie wir Mitarbeitergespräche mit einem Canvas neu erfunden haben

Udo Wiegärtner und Doris Dietz, conplement AG
Di3.4 Marketing agency goes agile - über eine Reise in das versprochene Land Agilia

Zeljko Kvesic, mission-one GmbH
Di4.4 Vortrag im Freigabeprozess

Robert Misch
16:25 Zeit für Raumwechsel
16:35 Di1.5 Inside matters - warum Agile nur die halbe Wahrheit ist

Kai Mosebach und Silas Hörler, IntegralWorks
Di2.5 Achtung bitte Achtsamkeit - Was hat Meditation mit Agilität zu tun?

Boris Steiner, Novatec Consulting GmbH
Di3.5 Scrum im Marketing - bringt das was?

Melanie Leitloff, Techniker Krankenkasse und Richard Schaefer, adesso AG
Di4.5 Modernes Handwerk - Ein Bäcker organisiert sich agil

Daniel Dubbel, DB Systel GmbH und Sebastian Daume, yneo
17:20 Zeit für Raumwechsel
17:30 Di1.6 Agilität ist genauso trainierbar wie dein Halbmarathon in 1:25 - Trainingspläne für XL-Agilität in deinem Unternehmen

Janna Philipp, ETECTURE GmbH
Di2.6 Aus- und Weiterbildung mit agilen Methoden

Prof. Dr. Detlef Stern, Hochschule Heilbronn
Di3.6 Der Kampf um Kontrolle - Wie agile Methoden sowohl Teams als auch das Projektmanagement glücklich machen

Sebastian Straube und Bruno Zumnorde-Mertens, dgroup (Part of Accenture Consulting)
Di4.6 Vortrag im Freigabeprozess

18:15 Get together
Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau Human Resources Agile Games Produktmanagement
09:00 Begrüßung und Eröffnung von Tag 2 der Agile Beyond IT
09:10 Keynote From Agile to agility

Andrea Tomasini, agile42 und Dave Snowden
10:10 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
10:40 M1.1 Nachhaltige Agilisierung durch Graswurzelbewegungen oder: Was hat Frederic Laloux mit Asterix und Obelix gemeinsam?

Oliver Herrmann und Andre Fuchs, T-Systems International GmbH
M2.1 Dein agiles Selfie

Jan Gentsch und Nina Niemeyer, Learnical
M3.1 Agile Games

Host: Julian Kea, [ki:]®Learning
M4.1 Smells like TEAM spirit – Was soll das Theater um Agilität?

Rüdiger Schnirring, HEC GmbH | ein team neusta Unternehmen
11:25 Zeit für Raumwechsel Zeit für Raumwechsel
11:35 M1.2 Von neuer Arbeit und starken Menschen - warum es sich lohnt Persönlichkeiten zu entwickeln

Melanie Flintrop, Uniper IT GmbH und Chereen Heinrich, medatixx GmbH
M2.2 Lass deine Zielgruppe die Stellenanzeige selbst schreiben!

Sonja Jacinto, cosee GmbH
M4.2 Produktentstehungsprozess – Lean, agil, klassisch – Auf den Mix kommt es an

Prof. Dr. Ayelt Komus, Hochschule Koblenz
12:20 Mittagspause / Lunch Buffet & Besuch der Ausstellung
13:20 M1.3 OKRs in einer Projektcompany - ein Erfahrungsbericht

Andreas Haberberger, Mayflower GmbH
M2.3 Selbstlernende Organisation: Bei der persönlichen Entwicklung muss es nicht darum gehen, Leitern zu klettern...

Sudan Jackson, REWE Digital GmbH
M3.3 Agile Games

Host: Julian Kea, [ki:]®Learning
M4.3 Agilität trifft Visualisierung

Christian Botta und Daniel Reinold, Visual Braindump
14:05 Zeit für Raumwechsel Zeit für Raumwechsel
14:15 M1.4 Organizational Design Research (ODR) – über einen menschenzentrierten Ansatz zur Unternehmungsgestaltung – ein Erfahrungsbericht.

Daniela Piacenti und Ralf Döring, DB Systel GmbH
M2.4 Scrum im Bildungsbereich: Wie Schülerinnen und Schüler zum Thema Identität und Gesellschaft erfolgreich Projekte durchführen

Carsten Rasche, borisgloger consulting GmbH und Christian Hausner, Evangelische Schule Berlin Zentrum
M4.4 Agile4Consulting – Herausforderungen und Erfahrungen

Dr. Ulrich Bodenhausen, Vector Consulting Services GmbH
15:00 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
15:30 M1.5 Kurzworkshop: Dramatisch, praktisch, gut! Wie das Psychodrama in agilen Transitionen helfen kann.

Julia Dellnitz und Lars Büsing, Learnical
M2.5 Kurzworkshop: Wir entwickeln uns selbst – Wie flexibles, selbstverantwortliches Lernen in Organisationen gelingen kann!

Natalija Hellesoe
M3.5 Agile Games

Host: Julian Kea, [ki:]®Learning
M4.5 Agile Change Projekte

Joachim Reinke
16:15 Zeit für Raumwechsel
16:25 M4.6 This is to future - Agil in der Praxis

Steffen Hartmann, Mayflower GmbH
17:10 Getränkeempfang und Get Together
17:30 M1.7 Kurzworkshop: Lightning Decision Jam: Hindernisse identifizieren, Lösungen finden, Aufwand und Nutzen abschätzen, Umsetzung planen, Probephase evaluieren

Jana Noack und Ina Hölzel, Trendig Technology Services GmbH
M2.7 Kurzworkshop: Team Empowerment - Verantwortung abgeben und annehmen

Ngoc Minh Luong und Daniel Dubbel, YNEO
M3.7 Agile Games

Host: Julian Kea, [ki:]®Learning
M4.7 Mein Scrum, wie geht es dir?

Kai Peter Bauer und Juliane Pilster, brainspire GbR
18:15 Zeit für Raumwechsel
18:25 M4.8 FamilAgile - Wie die Familie hilft Agilität zu verstehen

Pascal Rusch und Andrea Dubach, SIX Group AG
19:10 Get together

Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Moderation: Harald Proos

Produktmanagement Budgeting / Marketing / Gamification Workshops
09:00 Begrüßung und Eröffnung von Tag 3 der Agile Beyond IT
09:10 Keynote Pioniergeist hat Euch erfolgreich gemacht, Management groß - was bringt Euch weiter?

Thomas Schwitzer und Stefan Neubauer, Interhyp Gruppe
10:10 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
10:40 Do1.1 Mission impossible: Von Null auf Scrum in weniger als 9 Monaten

Andreas Ulrich, DB Systel GmbH
Do2.1 Mit Scrum4Schools die Hochschullehre revolutionieren

Carsten Rasche, borisgloger consulting GmbH und Prof. Holger Günzel, Hochschule München
Do3.1 Agile Budgeting

Thomas Sternkopf und Moritz Aly, Sternkopf Consulting ug
Do4.1 Kurzworkshop: HUMAN SYSTEM EXPLORATION LAB - Wie agil ist mein Mindset?

Martin Bonensteffen, AVAKOM Kommunikation wirkt
11:25 Zeit für Raumwechsel
11:35 Do1.2 Eine Bank wird agil - Kein Tüdelkram, sondern harte Fakten

Joachim Landow, Hanseatic Bank GmbH & Co KG und Winald Kasch, ORGANEO GmbH
Do2.2 Das machen wir nicht agil, das muss jetzt mal schnell gehen!

Jürgen Rambo, Daimler AG
Do3.2 Frühstücksbüffet zur agilen Transformation - Der gute Geschmack des kulturellen Wandels in einer Organisation

David Uhlenberg und Alexander Neng, Method Park Engineering GmbH
12:20 Mittagspause / Lunch Buffet & Besuch der Ausstellung
13:20 Do1.3 Kurzworkshop: Kollektive Führung

Jonathan Klodt und Carla Tradt, Leadership³
Do2.3 Kurzworkshop: 7 Denkfehler rund um Agilität! Wie man diesen durch die Arbeit am "unconscious bias" erfolgreich begegnet.

Hermann Ladner, Life - Ladner institute for endurance AG
Do3.3 Kurzworkshop: Konflikte lösen im agilen Kontext

Dr. Sascha Demarmels, Kommunikation 3.0
13:20 - 16:50 Uhr

Do4.3
Insights Discovery® Workshop

Gregor Velz, Insights
15:00 Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
Human Resources
15:30 Do1.4 Wie Unternehmen lernen können, mit Ungewissheit umzugehen: Safe-to-fail Experimente im Solution Lab

Anke Nehrenberg und Ben Wiedenmann, kommitment GmbH & Co. KG
Do2.4 Wenn häufige Lieferung nicht geht - Agilität in der Hardwareentwicklung

Jens Coldewey, improuv GmbH
Do3.4 Agilität und Resilienz: Gesunde Synergie für Entwicklung, Zielorientierung und Veränderungskompetenz

Dr. Franziska Wiebel - Coaching, Seminare, Vorträge
16:15 Zeit für Raumwechsel
16:25 Do1.5 Vortrag im Freigabeprozess Do2.5 Design Sprints - Hürden umgehen leicht gemacht

Ina Hölzel, trendig technology services
Do3.5 Agiles Lernen in agilen Unternehmen

Manuel Illi, QualityMinds
17:10 Ende der Agile Beyond IT 2019

Änderungen der Agenda vorbehalten

Bei Smartphones bitte in den Landscape Modus wechseln um die komplette Agenda zu sehen

Anstiftung zum Andersdenken

Referentin: Anja Förster

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 09:15 - 10:15 Uhr

Abstract: Digitalisierung, neue Wettbewerber, veränderte Kundenbedürfnisse und Geschäftsmodelle. Die Veränderung krabbelt nicht vorwärts, sie springt.

Routinen aller Art sind heute sehr leicht durch Maschinen, Systeme und Prozesse zu ersetzen. Als Konsequenz müssen wir sehr viel stärker auf das schauen, was nur Menschen leisten können: Mit Engagement, Mut und Cleverness neue Wege zu erschließen, wo andere bisher nur Grenzen gesehen haben. Mit unvoreingenommenem Blick traditionelle Überzeugungen hinterfragen, neue Einsichten aufspüren und experimentieren und ausprobieren, was im jeweiligen Fall richtig ist.

Wie viel Selbstständigkeit und wie viel Struktur sind dafür erforderlich, damit alle Partner zufrieden damit sind und das Ergebnis stimmt? Es geht nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein sowohl als auch. Flexibilität und Agilität sind hier die wichtigen Stichworte. Es geht darum, starre Systeme aufzulösen und durch bessere zu ersetzen.


Anja FörsterAnja Förster ist Bestseller-Autorin, Unternehmerin und Gründerin der Initiative Rebels at Work. „Sie gehört zu einer neuen Generation von Vordenkern in Wirtschaft und Management“, schreibt Capital über Anja Förster. Seit über 15 Jahren gehört sie zu den gefragtesten Speakern in Europa und ist Impulsgeberin für Führungskräfte und ihre Teams, um in einem Umfeld der Digitalisierung, Disruption und tiefgreifenden Veränderung erfolgreich zu navigieren und fit für das Morgen zu sein. www.foerster-kreuz.com

Von klassisch auf agil in nur 10 Monaten – Agile Transformation im Konzernumfeld

Referenten: Christian Müller, proagile.de und Lutz Reichmann, Jenoptik Optical Systems GmbH, Geschäftsbereich Optik

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 10:45 - 11:30 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Entwicklungsleiter; Projektleiter; Manager; Ingenieure und Facharbeiter

Branchen: Hardwarehersteller; Hersteller von Hightech-Komponenten; Hersteller optischer Systeme; Unternehmen mit eigenem PEP; Forschungsunternehmen; Unternehmen mit Ingenieurskultur; Konzerne

Abstract: Agile Methoden und die Entwicklung einmaliger Präzisionsgeräte schließen sich nicht aus – im Gegenteil! Die Jenoptik Optical Systems GmbH hat vorgemacht, dass agiles Arbeiten nach Scrum auch in einem von Präzision und höchster Qualitätsanforderung geprägten Umfeld sehr gut funktioniert.

Im Oktober 2017 begann die Agile Transformation der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Geschäftsbereichs Optik bei der Jenoptik Optical Systems GmbH in Jena. Bereits nach zwei Monaten gab es einem ersten Erfolg: Ein Pilotteam lieferte früher als erwartet einen seriennahen Prototypen. In den Folgemonaten gründeten sich weitere Scrum-Teams auf freiwilliger Basis – ebenfalls ein Novum! Nach insgesamt nur 10 Monaten war das Unternehmen bereits in der Lage, die agile Transformation ohne externe Unterstützung und in Eigenregie fortzuführen. Ein Erfolgsmodell und das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit.

Der Unternehmensberater Christian Müller und der Entwicklungsleiter Lutz Reichmann berichten gemeinsam davon, wie sie die Agile Transformation erlebt haben, welche Hürden sie dabei überwinden mussten und was passiert, wenn plötzlich der gesamte Konzern auf die Veränderungen aufmerksam wird…

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Zuhörer erfahren, wie die Einführung agiler Organisationsmethoden in einem von einer Ingenieurskultur geprägten Entwicklungsumfeld gelingt und welche besonderen Herausforderungen dabei zu lösen sind.


Christian Müller, proagile.deChristian Müller kann auf über 15 Jahre Erfahrung im Bereich Digitalisierung und auf mehr als 10 Jahre in der Arbeit mit agilen Methoden verweisen. Er gilt als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet des agilen Projektmanagements und hat zahlreiche mittlere und große Unternehmen erfolgreich beraten. Christian Müller verfügt über einen 360°-Blick auf die moderne Arbeitswelt. Denn er hat er in der Vergangenheit auch schon als Entwickler, Teamleiter und Manager in Festanstellung gearbeitet und mit proagile.de ein erfolgreiches Beratungsunternehmen gegründet.

Lutz Reichmann,  Jenoptik Optical Systems GmbH, Geschäftsbereich OptikLutz Reichmann verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Projekt-, Team- und Abteilungsleiter. Bei der Jenoptik begleitete er die Einführung eines professionellen Projektmanagements, etablierte einen einheitlichen PEP und initiierte die Agile Transformation des Entwicklungsbereichs. Die permanente Verbesserung der F&E Performance und Innovationskraft in einem High Tech Umfeld sind seine Herausforderungen. Als Ingenieur verfügt er sowohl über die fachliche Perspektive auf komplexe Entwicklungsprojekte als auch über umfangreiche Erfahrung mit organisatorischen und kulturellen Anforderungen und Veränderungsprozessen im F&E Kontext.

Gezieltes Recruiting und strukturierte Personalentwicklung mit agilen Hilfsmitteln

Referenten: Artur Strasser und Kai Witte, frobese GmbH

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 10:45 - 11:30 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Produktmanagement, Produktentwicklung, Marketing, Geschäftsführung, agile Teammitglieder

Tätigkeitsfeld: Produkmanagement und Produktentwicklung

Abstract: Viele kleine und mittelständische Unternehmen platzieren sich zu Beginn ihres Markteintritts sehr erfolgreich mit einem konkreten Produkt- oder Dienstleistungsangebot. Meist wurde dieses Angebot stetig um eigene Ideen oder bestenfalls um spezifische Kundenwünsche erweitert und somit ein sehr tiefes (vertikales) Expertenwissen aufgebaut. Diese Produkte werden in der Regel so lange von Kunden nachgefragt, bis sich neue Verfahren oder Produkte am Markt etablieren, deren Einsatz eine höhere Ergebnis- und Kosteneffizienz mit sich bringen.

Oft sehen Anbieter von etablierten Produkten und Dienstleistungen diese Weiterentwicklung sehr skeptisch und verhalten sich zurückhaltend – der Blick über den Tellerrand des eigenen Angebotes erfolgt nur sporadisch oder bleibt ganz aus. Einzelnen Stimmen innerhalb eines Unternehmens, die zu einer Neuorientierung aufrufen, verhallen im Off des Managements.

Dabei ist die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens gerade von der Identifizierung von neuen Trends und Entwicklungen sowie von der Investition jenseits (horizontal) des eigenen Kerngeschäftes abhängig.

Agile Werkzeuge und Verfahren können hier eine sehr gute Unterstützung leisten, um die innerbetrieblich Diskussion zur Neuausrichtung eines Unternehmens anzuregen und alle Beteiligten in die Umsetzung einer neuen Unternehmens- und Produktstrategie mit einzubeziehen.

In diesem Erfahrungsbericht stellen wir dar, wie ein etabliertes Beratungsunternehmen neue Marktströmungen und Tendenzen mithilfe von direkten und indirekten Kundenrückmeldungen identifiziert, sammelt und die betreffenden Unternehmenseinheiten hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise mit einbindet. Ziel dabei ist die Entwicklung einer breit abgestimmten Unternehmens- und Produktroadmap als Basis für die zukünftige Marktausrichtung. Dabei haben agile Aktivitäten mit spielerischen Elementen einen entscheidenden Anteil sowohl an der Abstimmung der Themen innerhalb des Unternehmens als auch bzgl. der konkreten Umsetzungsplanung und Entwicklung neuer Produkte.

Die dargestellten Fallbeispiele haben rückblickend nachhaltige Wirkung gehabt: Es hat sich einerseits eine offene Gesprächs- und Diskussionskultur zur Justierung der Marktpositionierung des Unternehmens etabliert. Andererseits gibt es Konsens hinsichtlich der Entwicklung neuer Beratungsprodukte und deren Positionierung am Markt.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Teilnehmer lernen neue Wege der Unternehmens- und Produktstrategie kennen. Agile Hilfsmittel, wie zum Beispiel spezielle Kartenspiele, werden vorgestellt und praktisch erläutert. Mit den erlernten Praktiken und Hilfsmitteln können die Teilnehmer das gesamte Team bei der Unternehmens- und Produktweiterentwicklung mit einbeziehen.

Der Mehrwert daraus ist praktisch erprobt und sorgt für eine deutlich treffsicherere Produktplatzierung am Markt und eine erfolgreichere Justierung der Unternehmensstrategie.


Artur Strasser, frobese GmbHArtur Strasser ist Managing Consultant bei der frobese GmbH und ist als zertifizierter CSP als agiler Coach, Scrum Master und Product Owner tätig. In den vergangenen Jahren unterstützte er verschiedenste Kunden bei Veränderungsprozessen in ihrem Unternehmen, unter anderem in der Einführung von agilen Frameworks. Seine Schwerpunkte bilden dabei das Coaching von Teams sowie die Organisationsberatung hinsichtlich der Einführung, Transition und Skalierung in den Branchen Automotive, Bankwesen und E-Commerce. Weiterhin hält er regelmäßig Vorträge und gibt Trainings und ist an mehreren Hochschulen als Dozent für unter anderem agile Themen unterwegs.

Kai Witte, frobese GmbHKai Witte lebt und arbeitet in Hannover als Berater und Coach. Er begleitet seine Kunden seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Rollen. In den letzten Jahren widmete er sich besonders der Analyse, der Konzeption und der Umsetzung von regulatorischen Anforderungen im Bankensektor.

Begleitend begeistert sich Herr Witte stets für aktuelle Trends und Neuerungen hinsichtlich Produktentwicklungsmethoden, Vorgehensmodellen und methodischen Verfahren, insbesondere mit dem Schwerpunkt Agilität. Seine Projekt- und Managementerfahrung macht er sich als Coach und Trainer zu Nutze, vornehmlich bei der Einführung und Anwendung agiler Methoden in Teams und Organisationen verschiedenster Branchen und Fachrichtungen.

Herr Witte ist verheiratet, zweifacher Familienvater und hat ein Faible für Synthesizer.

Das agile Manifest als Handlungsleitlinie für eine agile (Kommunal-)Verwaltung

Referenten: Thomas Michl und Veronika Levesque, Forum Agile Verwaltung

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 10:45 - 11:30 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Öffentliche Verwaltung, Kommunalverwaltung, Landesbehörden, Bundesbehörden

Tätigkeitsfeld: Öffentliche Verwaltung

Abstract: Große Veränderungen und radikale Umbrüche machen nicht vor den Amtsstuben der öffentlichen Verwaltung halt. Die großen gesellschaftlichen Veränderungen, die Herausforderungen des Mehrebenenystems aus EU, Bund, Ländern und Kommunen mit den daraus resultierenden Widersprüchen, die sich abzeichnenden Veränderungen durch technische Entwicklungen wie Digitalisierung, E-Mobilität oder einfach nur die Herausforderungen einer älter und bunter werdenden Gesellschaft sind nur einige der Themen, denen sich heute die öffentlichen Verwaltungen stellen müssen.

Die öffentliche Verwaltung agiert daher in einem Umfeld mit hoher Komplexität, das zunehmend durch immer schnellere Umbrüche gekennzeichnet ist. Das Unplanbare, das Unvorhersehbare wird zunehmend zum Normalzustand. Daher lässt sich Komplexität nicht im Sinne von steuern beherrschen, sondern wir können lediglich lernen, mit ihr umzugehen und sie uns sogar zu eigen machen.Immer öfter stößt das Verwaltungshandeln in seinen bestehenden Strukturen an sein Grenzen. Besonders Kommunalverwaltungen mit ihrer hohen Nähe zum Bürger und seinem Alltag spüren diese Veränderungen, sind sie doch unmittelbar am Geschehen.

Iterative und inkrementelle Vorgehensweisen, die Veränderungen nicht als Störung auffassen, sondern als Gestaltungsmöglichkeit wahrnehmen, ermöglichen uns das Herantasten an das Unbekannte, ohne dass wir dabei unkontrollierbare Risiken eingehen. Diese Vorgehensweise ist eines der wesentlichen Kennzeichen der agilen Werkzeugkiste. Diese stellt eine Bereicherung für die öffentliche Verwaltung dar, die ihr dabei hilft den Herausforderungen von morgen begegnen zu können. Gleichzeitig kann befördert die agile Verwaltung eine Renaissance der Ideen der kommunalen Selbstverwaltung.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? In Vortrag werden wir aufzeigen, wie die Prinzipien des agilen Manifests dazu beitragen können, die öffentliche Verwaltung zukunftsfähig zu machen. Wir werden aufzeigen, wie sich jeweiligen Prinzipien mit Leben gefüllt werden und was dies für die öffentliche Hand bedeutet.


Thomas Michl
Diplom-Verwaltungwissenschaftler und MBA. Berufliche Stationen unter anderem in der Energiewirtschaft, Strategieberatung und im öffentlichen Dienst. Über 9 Jahre in einer Kommunalverwaltung im Bereich Kultur und Bürgerchaftliches Engagement tätig, eher der Wechsel in die Beratung erfolgte. Seit Juni 2018 als Management Consultant mit Schwerpunkt Agilität (Agile Coach, Scrum Master) tätig. Er ist Gründungsmitglied und Vorstand des Forum Agile Verwaltung.

Veronika Levesque, Forum Agile VerwaltungVeronika Levesque
In der Schweiz als Organisationsberaterin und Projektleiterin unterwegs. Vorher 15 Jahre in der Öffentlichen Verwaltung, zuletzt Leiterin Qualitäts- und Projetmanagement bei einem kantonalen Bildungsdepartement. Seit 1998 aktiv als Spezialistin für Organisationsentwicklung mit den Schwerpunkten Change-Making, Projekt- und Prozessdesign, Qualitätsentwicklung und Koordination multiprofessioneller Teams sowie (Grossgruppen-) Moderation und (System-) Beratung. Von 2003 bis 2018 in der Öffentlichen Verwaltung, vorher in den Branchen, Bildungsmanagement, Spedition und Logistik, Softwareentwicklung und Personalberatung vorbeigekommen.

Agile & Non-Fragile: Die Resilienz hinter der Agilität

Referentin: Dr. Miriam Sasse, Arvato / Bertelsmann SE & Co. KG

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 11:40 - 12:25 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Teilnehmer aus allen Bereichen, die Agilität einführen wollen, aber sich manchmal handlungsunfähig fühlen

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Agilität ist mehr als eine Handvoll Methoden und ein paar neue Rollen in der Entwicklungsabteilung. Sobald die ersten Agilen Teams loslegen, sind schnell alle Führungskräfte, Personalentwickler und Abteilungen an den Schnittstellen beteiligt oder betroffen. Schnell wird dann danach gefragt, was Agilität für die Führung und für das gesamte Unternehmen bedeutet.
Für Agilität entscheiden sich oft gerade die Teams und Unternehmen, die in einem dynamischen und unsicheren Umfeld unterwegs sind. Gerade hier entwickeln sich oft kritische Situationen oder gar Krisen, denen Team und Organisation stand halten sollen. Wenn man in diesem Umfeld die Art der Zusammenarbeit verbessern will, ist ein Blick auf die Resilienz oft förderlich.
Das Resilienz-Modell KANOSSA greift die Faktoren Kohärenz, Akzeptanz, Netzwerkorientierung, Optimismus, Selbstwahrnehmung, Selbstregulierung und Ausrichtung auf. Diese sind stark verknüpft mit den Agilen Werten und Prinzipien. Die Lösungen für die wirklich schwierigen Probleme bieten auch die Agilen Methoden und Frameworks nicht, sondern die finden situationsabhängig die Menschen selbst.
Bei uns im Agilen PMO unserer Unternehmenseinheit der Bertelsmann Gruppe „kellnern“ wir deshalb nicht nur mit einer Speisekarte voller Agiler Ansätze sondern auch einem Resilienz Angebot.
Als Agiler Coach möchte ich nicht an den Menschen „herum-doktern“, sondern wahrnehmen welche Bedürfnisse da sind und den Menschen Möglichkeiten bieten, um sich selbst zu entwickeln. Das von uns bereitgestellte Angebot wird vor allem „beyond IT“ genutzt, weil es hierfür keine Standard-Lösungen gibt. Wir versuchen das abzudecken, was Agilität und Digitalisierung nicht abdecken: Das emotionale, analoge, menschliche Miteinander - das, wo kritische Situationen erwachsen und Menschen aneinander geraten, aber trotzdem handlungsfähig und widerstandsfähig sein wollen.
Gerade aus diesen Problemen oder gar Krisen können neue Ideen und große Fortschritte entstehen.
Dies geschieht aber nur, wenn alle gut zusammen-wirken, sich gegenseitig stärken und sich handlungsfähig fühlen - kurzum: resilient sind.

In diesem Vortrag oder Workshop zeige ich auf, wie Resilienz und Agilität zusammenhängen und wie wir uns im Agilen PMO dafür aufgestellt haben. Ich stelle einige Inhalte aus unserem Angebot vor, die kurz- und langfristig die Resilienz stärken, und berichte von dem bisherigen Feedback unserer Kunden in, neben über „über“ dem IT-Bereich.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Neue Ansätze für die Einführung von Agilität
- Hintergründe von Resilienz
- Vorgehen bei kritischen Situationen in und um Agile Team drumherum
- wie Resilienz-Interventionen ganz nebenbei die Agilität erhöhen - vor allem in Bereichen außerhalb der IT, wo Agile Ansätze laut der Beteiligten oft „nicht funktionieren“ ;)


Dr. Miriam Sasse, Arvato / Bertelsmann SE & Co. KGDr. Miriam Sasse ist agiler Coach und Transformationsexpertin in einem Unternehmen der Bertelsmann Gruppe. Sie unterstützt agile Teams, klassische Projekte und Organisationsentwicklungen mit Erfahrung und Know-How aus Wirtschaft, Technik und Psychologie.

Gesund und agile arbeiten mit Scrum

Referenten: Hans-Joachim Kuchem und Yvonne Eich, Zurich Gruppe Deutschland

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 11:40 - 12:25 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Human Resources, Führungskräfte aus allen Bereichen

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Unklare Prozesse, Rollen und Aufgaben, mangelnder Teamgeist oder fehlende Feedbackkultur, führen immer häufiger zu erhöhten psychischen und körperlichen Belastungen bei Mitarbeitern. Die Folgen sind vielfach krankheitsbedingte Ausfälle und steigende Fehlzeitenquoten.

Tatsachen, die schon lange bekannt sind, oft aber missachtet oder mit den falschen Gegenmitteln bekämpft werden. Zwar investieren deutsche Unternehmen – lt. einer Veröffentlichung des BDA aus Dez. 2015 – jährlich rd. 4,5 Mrd. Euro in Prävention und Gesundheitsschutz (z.B. für Ernährungsberatung, Rückenkurse oder Sportangebote) doch lindern diese häufig nur die Folgen und selten die Ursachen des Übels.

Ein Blick auf die Scrum Werte “Mut, Fokus, Engagement, Respekt und Offenheit” und deren konsequente Umsetzung hingegen verspricht eine motivierte, gesunde und letztendlich leistungsstarke Mannschaft.

Somit kann ein Kulturwandel im Unternehmen, hin zur agilen Organisation, u.a. dazu beitragen, Ihr Budget für Gesundheitsprävention sach- und zielgerechter einzusetzen, vor allem aber Innovation und Geschäftserfolg des Unternehmens zu fördern

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Track Goal: Sie erfahren, wie agiles arbeiten mit Scrum die Motivation der Mitarbeiter steigert und damit zur Gesundheitserhaltung und Produktivität Ihrer Belegschaft beiträgt.


Hans-Joachim Kuchem, Zurich Gruppe DeutschlandIch bin seit fast 43 Jahren Mitarbeiter der Zurich Gruppe Deutschland und war hier in unterschiedlichen Rollen und Funktion tätig (u.a. ca. 15 Jahre in der Personalentwicklung).

Seit rd. 1,5 Jahre bin ich zertifizierter Scrum Master - in unserem Kompetenzteam Agile & Design.

Die letzten 7 Jahre davor, habe ich mich – als betrieblicher Gesundheitsmanager – mit Prävention und Gesundheitsförderung, als Managementansatz und in der operativen Umsetzung befasst. Ein Schwerpunktthema war hierbei das Thema „Gesunde Führung“.

Yvonne Eich, Zurich Gruppe DeutschlandYvonne Eich
Gestartet bin ich bei der Zurich Gruppe Deutschland im August 2017 als Praktikantin. Anschließend an mein Praktikum wurde ich als externe Duale Studentin mit der Tätigkeit „Scrum Master“ eingestellt.

Neben meiner Rolle als zertifizier Scrum Master studiere ich Wirtschaftspsychologie im 6. Semester und werde voraussichtlich zum 31.8.2019 meinen Bachelor of Science absolvieren.

Durch meinen Berufsalltag durfte ich selber die Erfahrung machen, wie einzelne Elemente der agilen Arbeit zur Motivation und allgemeinen Zufriedenheit der Mitarbeiter beitragen. Diese Erkenntnisse werde ich voraussichtlich durch meine bevorstehende Bachelorarbeit erweitern und festigen.

Der Chef hat gesagt, wir werden jetzt auch agil

Referentin: Birgit Mallow, Organisationsentwicklung und Prozessberatung

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 11:40 - 12:25 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: HR, (operativer) Einkauf, Kundenbetreuung, Marketing, Event-Organisation

Tätigkeitsfeld: Kundenservice

Abstract: Seit einiger Zeit erhalte ich verstärkt Anfragen aus Nicht-IT-Bereichen, die damit beauftragt wurden, nun endlich auch "agil" zu werden. In der Begleitung dieser an sich sehr verschiedenen Fachbereiche in unterschiedlichen Unternehmen sind mir typische Muster in der Ausgangssituation und in den Entwicklungsschritten aufgefallen, die ich gerne teilen möchte. Bspw. sprechen wir im Zusammenhang mit "Agilität" immer von agilen Teams - oft stellt sich aber heraus, dass wir es zunächst mit einer Gruppe von Einzelkämpfern zu tun haben, von denen jeder seinen eng definierten Verantwortungsbereich hat. Trotzdem gibt es gute Ansätze, um in einer Gruppe mit agilen Arbeitsweisen zu starten und sich dann zusammen sukzessive weiter zu entwickeln. Mit meinem Erfahrungsbericht möchte ich agile Einsteiger einerseits dazu ermutigen, selbst auch im "agilen Feld" experimentell einen eigenen Weg zu suchen, andererseits aber auch Hinweise geben, mit welchen Veränderungen oder Überraschungen vielleicht zu rechnen ist.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Kanban für die Wissensarbeit macht den Einstieg in die Agilität leicht, gerade auch außerhalb der IT
- Effectuation und ScrumBan eignen sich gut als Ergänzungen
- Von Einzelkämpfern zu einem T-Team ist ein (weiter, aber) lohnenswerter Weg
- Delegation und Ermächtigung wollen gelernt sein, auch unter gleichgestellten Kollegen
- Wie wir den Chef einbinden und (vielleicht doch nicht) überflüssig machen


Birgit Mallow, Organisationsentwicklung und ProzessberatungBirgit Mallow ist Dipl.-Informatikerin und seit rund 20 Jahren als Unternehmensberaterin und Organisationsentwicklerin tätig. Als ausgebildete Systemisch-Agile Organisationsbegleiterin und Facilitator begleitet und coacht sie mit Leidenschaft die Einführung agiler Arbeitsweisen, agiler Skalierung, Transformationen zur agilen Organisation sowie die Entwicklung unternehmerischer Expertise und Innovation. Moderne Organisationsmodelle und Entscheidungswerkzeuge nutzt sie undogmatisch für mehr Lebendigkeit und Agilität ihrer Kunden. In ihren Arbeitsansatz integriert sie Effectuation und unterstützt damit Individuen, Teams und Organisationen in Situationen großer Ungewissheit gute Entscheidungen zu treffen und strukturiert ins Handeln zu kommen.

Bingo4Agile - Die agile Arbeitswelt spielerisch erfassen

Referentinnen: Tina Busch und Kim Nina Duggen, oose Innovative Informatik eG

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 13:30 - 15:10 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: In unserem Workshop haben Sie die Möglichkeit, sich mit uns und den anderen Teilnehmer*innen über Themen, Konzepte, Rollen, etc. der agilen Arbeitswelt auszutauschen - angefangen mit der Begriffsklärung bis hin zur Relevanz für Ihren Arbeitsbereich und den damit einhergehenden möglichen Chancen und Herausforderungen. Und weil wir wissen, dass spielerische Formate Lernen erleichtern, findet der Workshop in Form einer Bingo-Session statt. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop?

- Einordnung von Begriffen, Rollen und Konzepten der Agilität
- Einschätzung von Relevanz für die Praxis und den eigenen Arbeitsbereich
- Abschätzen von Herausforderungen und Chancen beim Einsatz von agilen Praktiken


Tina Busch, oose Innovative Informatik eGTina Busch ist als Trainerin, Coach und Teamentwicklerin bei der oose Innovative Informatik eG im Bereich Soft Skills & neue Arbeitswelten u.a. für die Themen Kommunikation, Konfliktmanagement, Führung auf Augenhöhe sowie LEGO® Serious Play® tätig. Sie unterstützt Unternehmen und Teams dabei, auf spielerische Weise mal neue Perspektiven einzunehmen und Mut für neue Wege zu entwickeln.

Kim Nina Duggen, oose Innovative Informatik eGNach einigen Jahren Berufserfahrung in Prozess- und Organisationsabteilungen verschiedener Unternehmen ist Kim Nena Duggen als Trainerin und Beraterin im Bereich Ausbildung und Coaching von Fachabteilungen rund um die Themen Unternehmensarchitektur, Organisationsentwicklung und Softskills bei der Firma oose Innovative Informatik eG tätig. Als gewählter Vorstand lebt sie Selbstorganisation auch in der eigenen Praxis.

Agile Führungskräfteentwicklung - Führungskräfte agil entwickeln

Referenten: Dr. Frank Edelkraut, Mentus GmbH und Heiko Mosig, Nospa

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 13:30 - 15:10 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Personaler, insbesondere Personalentwickler, ggf. Führungskräfte

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Ein Seminarraum mit Tischreihen, aufmerksam zuhörenden Teilnehmer und einem Experten, der auf 60 Powerpoints zeigt, wie Agilität funktioniert. Stop! Genau so darf eine Qualifizierung zur Vorbereitung auf agiles Arbeiten und agile Führung nicht aussehen! Wer Personal- und Führungskräfteentwicklung verantwortet und den Weg der eigenen Organisation in eine agile bzw. bimodale Zukunft begleiten will, wird Designprinzipien und Formate entwickeln, die in sich agil sind und die agile Zukunft vorwegnehmen/simulieren. Was agile Entwicklung auszeichnet und wie funktionierende Formate aussehen werden wir hier zeigen.

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Agile Personal- und Führungskräfteentwicklung soll, wie jede Qualifizierungsmaßnahme, den angestrebten Zustand soweit wie möglich vorwegnehmen. Wie können Entwicklungsmaßnahmen so gestaltet werden, dass sie "agil" erfolgen, welche Prinzipien der Agilität müssen sie aufweisen? Der Vortrag/Workshop zeigt, dass diese Fragen nicht so trivial sind, wie sie zunächst erscheinen. Auf der anderen Seite wird ein agil-erfahrener Personalentwickler mit ein wenig Übung schnell in der Lage sein, agile Konzepte und Maßnahmen zu initiieren. Wie das geht zeigen wir hier auf. Eine positive Konsequenz agiler Lernformate ist, dass die Teilnehmer, insbesondere die Führungskräfte, viel motivierter sind und die Angebote aktiv nachfragen.


Dr. Frank Edelkraut, Mentus GmbHDr. Frank Edelkraut, Geschäftsführender Gesellschafter der Mentus GmbH und Interimsmanager im Personalbereich. Als Experte für Führungskräfte- und Organisationsentwicklung befasst er sich seit Jahren mit der Frage, wie Agilität durch gutes Organisationsdesign und die Entwicklung der Führungskräfte unterstützt werden kann. Er ist Autor mehrerer Bücher , TED Speaker Coach und Mitglied des AgileSixPack.

Heiko Mosig, NospaHeiko ist Personaldirektor bei der NOSPA und war zuvor Personalleiter bei einem IT-Unternehmen. Er gehört ebenfalls zum AgileSixPack

Agile Beyond IT – Quick-Start Workshop

Referenten: Joachim Pfeffer, peppair GmbH und Sebastian Schneider, Wertikalwerk GmbH

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 13:30 - 15:10 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Entscheidungsträger und Mitarbeiter, die agile Ansätze außerhalb der IT einführen wollen

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Sie denken darüber nach außerhalb der IT auf agile Ansätze zu setzen wissen nicht wie beginnen?
Sie sind schon mittendrin, aber haben Stolpersteine auf Ihrem Weg entdeckt?
In diesem Workshop stehen wir Ihnen als agile Experten und Agile Influencer mit Rat und Tat zur Seite. Wir sammeln alle Themen und priorisieren sie in der Gruppe. Anschließend widmen wir uns Ihren Themen, jeweils mit einer Timebox um möglichst viele Teilnehmer bedienen zu können.
Zu jeder diskutierten Frage bieten wir drei konkrete Handlungsschritte. Schaffen wir es nicht, spenden wir Geld an eine gemeinnüztige Einrichtung.

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Konkrete Praxistipps für ihre konkrete Problemstellung im Bereich "Agile Beyond IT"


Joachim Pfeffer, peppair GmbHJoachim Pfeffer steht für agile Systementwicklung. Nach über 10 Jahren in der Produktentwicklung unterstützt er seit 2012 Unternehmen bei der Einführung agiler Arbeitsweisen außerhalb der IT, aktuell bei der Entwicklung von Motorkomponenten über Steuergeräte bis hin zur Halbleiterentwicklung. Neben den agilen Ansätzen im engeren Sinn, setzt Joachim auch auf Konzepte und Denkweisen aus dem Lean Development und der Engpasstheorie.

Neben der „Agilisierung“ der Produktentwicklung unterstützt er Organisationen bei Veränderungsvorhaben, wie agilen Transformationen, durch den einladungsbasierten Ansatz „OpenSpace Agility“.

Joachim ist Sprecher, Trainer und Beirat bei verschiedenen Konferenzen, daneben ist er Autor verschiedener Zeitschriftenartikel und Bücher zu agiler Produktentwicklung und „OpenSpace Agility“.

Sebastian Schneider, Wertikalwerk GmbHSebastian Schneider gehört zu den Personen, die bereits früh mit Scrum in Berührung kamen. Seit 2005 sammelt er kontinuierlich Erfahrung in Organisationen (häufig, aber nicht ausschließlich, Automotive und große Unternehmen) mit Scrum und verwandten Bereichen, wie Lean oder der Theory of Constraints. Er begleitet sowohl Einführungen, als auch Optimierungen und ganze Transitionen im Bereich von Scrum. Dabei steht die immer Nützlichkeit und Wert für den Kunden im Vordergrund. Seine Implementierungen funktionieren, sind wirksam und berücksichtigen die Rahmenbedingungen der Kunden. Er ist Geschäftsführer der Wertikalwerk GmbH.

Family Kanban - weniger Stress daheim?

Referent: Reiner Kühn, 1&1

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 15:40 - 16:25 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Familienmenschen, Work-Life-Balancierer

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Agile in der Familie? Nee, das ist doch nur was bei der Arbeit. Und was hat so etwas auf einer agilen Konferenz verloren möge sich manch einer fragen.
Als Agile Coach helfe ich während meiner Arbeitszeit täglich Teams und KollegInnen dabei, besser arbeiten zu können. Warum soll so etwas nicht auch in der Organisationseinheit Familie funktionieren? Wenn daheim die Familienorganisation besser klappt, hat man auch den Kopf in der Firma frei, um eine tolle Arbeit zu machen!

Unsere Ausgangssituation war diese (und vielleicht erkennt ihr euch darin wieder)

• Zwei Kinder lassen uns als Eltern und Paar keine Zeit zum Reden
• Wichtige Dinge wurden verschlafen
• Wir waren unzufrieden, dass nicht alles geschafft wurde, was man sich (oft nur implizit) vorgenommen hat
• Erwartungen, die nie ausgesprochen wurden, wurden nicht erfüllt

Seit 5 Jahren machen wir unser Family Kanban und haben schnell erkannt, dass es uns echte Vorteile bringt:

• Transparenz, was jedem wichtig ist
• Transparenz, um Wichtiges nicht zu vergessen
• Transparenz über Erwartungshaltungen
• Verhindern von Überlastung und Enttäuschung
• Sehen, was man alles schafft und Zufriedenheit
• Lernen, was wir in Zukunft anders machen wollen

Klar, das Ganze kommt nicht gratis daher:
Ein Mindestmaß an Disziplin und der Wille, sich zu unterhalten sind essentiell wichtig.
In diesem Vortrag erfahrt ihr, wie unser Weg dorthin war und wie wir unser Family Kanban heute leben.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Der Übertrag von agilen Methoden und Denkweisen in das Familienleben kann helfen, mit den verfügbaren Kräften besser zu haushalten. Das wirkt sich auch positiv auf den Arbeitsalltag aus.


Reiner Kühn, 1&1Reiner Kühn ist als Agile Coach, Trainer und Katalysator bei 1&1 tätig. In über fünf Jahren hat er viele Teams begleitet und ist ein geschätzter Austauschpartner nicht nur in agilen Methoden. Reiner ist Gründer und Mit-Organisator der Limited WIP Society Karlsruhe (Kanban User Group).
Reiner ist Ehemann und Vater von zwei Grundschulkindern.

Und Augenhöhe geht doch - Wie wir Mitarbeitergespräche mit einem Canvas neu erfunden haben

Referenten: Udo Wiegärtner und Doris Dietz, conplement AG

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 15:40 - 16:25 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Human Resources, Team Leiter, Führungskräfte, Manager, C-Level

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Das offizielle Mitarbeitergespräch – oft einer der gefürchtetsten Termine des Jahres, den beide Seiten schnell abhaken wollen. Im schlimmsten Fall droht ein Gespräch als Formularschlacht, für das man sich vorher Antworten zurechtgelegt hat, um die Bewertung durch den Chef in den gewünschten Bereich zu manövrieren.

Der Vortrag zeigt, wie wir durch ein selber entwickeltes Mitarbeiter-Canvas unsere Mitarbeitergespräche neu erfunden haben. Auf einmal fallen im Gesprächs-Feedback Begriffe wie Augenhöhe, Wertschätzung, ganzheitliche Sicht und oft sogar der Wunsch der Mitarbeiter nach Verlängerung des Gesprächs.

Der Vortrag stellt unsere Idee des Mitarbeiter-Canvas und seine Verwendung vor und zeichnet seine iterative Entstehungsgeschichte á la Design Thinking nach.

Doris und Udo wollen Lust machen, das Open-Source Canvas der conplement AG zu verwenden oder sogar ein eigenes zu entwickeln.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Es wird zum einen anhand eines Erfahrungsberichts der Design Thinking Prozess vorgestellt, mit dem wir das Mitarbeiter-Canvas entwickelt haben.
Zum anderen wird die Anwendung des Canvas in Mitarbeitergesprächen und unsere Erfahrungen damit konkret und mit authentischen Statements von Mitarbeitern beleuchtet.
Der Vortrag soll Mut machen, ungeliebte Formate für Mitarbeitergespräche beiseite zu legen und selber Neues zu erfinden.


Udo Wiegärtner, conplement AGUdo Wiegärtner ist als Agile Innovation Coach bei der conplement AG in Nürnberg tätig. Er hilft Teams und Organisationen bei der Einführung und Weiterentwicklung von agilen Herangehensweisen. Durch seine Laufbahn als Softwareentwickler, Entwicklungsleiter, Product Owner oder Scrum Master oder auch als Führungskraft kennt er sowohl die Herausforderungen als auch die positive Energie, die im Thema Agilität und Agile Leadership stecken. Als Design Thinking Facilitator begleitet Udo zudem Teams bei Innovationsprojekten für Produkte und Dienstleistungen. Seine Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit agilen Teams gibt er regelmäßig als Sprecher auf Konferenzen weiter. Seine Keynotes wurden schon mehrfach zur besten Session der Konferenz gewählt.

Doris Dietz, conplement AGDoris Dietz ist Teamleiterin und Agile Coach bei der conplement AG in Nürnberg mit langjähriger Erfahrung zuerst als Projektleiterin und später als Product Owner oder Scrum Master. Doris ist Führungskraft für eines der Teams der conplement AG und stellvertretende Bereichsleiterin. Ihre Leidenschaft gilt vor allem dem Thema Servant Leadership. Hier verknüpft sie agile Ansätze mit klassischen Führungsinstrumenten und schafft so "neue" Werkzeuge im Bereich der Mitarbeiterführung bei der conplement AG. Doris ist Sparringspartner, wenn es darum geht, Entwicklungspotential bei Menschen zu erkennen und zu begleiten.

Marketing agency goes agile - über eine Reise in das versprochene Land Agilia

Referent: Zeljko Kvesic, mission-one GmbH

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 15:40 - 16:25 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Abstract: „In der Gewohnheit ruht das einzige Behagen des Menschen“ sagte einst Johann Wolfgang von Goethe und traf damit genau den Kern.

Menschen sind Gewohnheitstiere und verlassen ungern gewohnte Muster.

Genau dieses Verhaltensmuster haben wir in unserem Unternehmen als Problem erkannt. Die jahrelange Zusammenarbeit in Abteilungssilos war für alle Mitarbeiter selbstverständlich. Jedoch führte genau diese Konstelation zu ineffizientem Arbeiten - dies oft noch am Kunden vorbei. Das war der entscheidende Grund die Abteilungs-Aufstellung neu zu überdenken und umzugestalten. Von klassischen Abteilungen hin zu selbst organisierten, interdisziplinären Teams, von Abteilungsleitern hin zu Servant Leaders, von Project Culture hin zu Team Culture.

Als Verantwortlicher Change-Manager in unserem Unternehmen, nehme ich die Teilnehmer meines Vortrags mit auf diese Change-Reise und zeige die Vorgehensweise, mögliche Stolpersteine, aufkommende Ängste und den anschließenden Erfolg auf.

Durch die Präsentation unserer getroffenen Maßnahmen erhält der Teilnehmer einen praxisnahen Case, den er auch in seinem Unternehmen anwenden kann, umso weitere Menschen zu motivieren diesen Changeprozess zu starten.


Zeljko Kvesic, mission-one GmbHGebürtig aus Mostar, Bosnien und Herzegowina kam Zeljko Kvesic im Alter von 17 Jahren nach Deutschland und fing das Informatik Studium in Ulm an. Bereits Ende der 90er Jahre entdeckte er Internet als Medium und begeisterte sich fürs Programmieren. In den Zeiten als das Internet noch am Anfang der heutigen Entwicklung war startete er mit BHWebmasters.net eine online Lernplattform für Programmiersprachen in eigener Muttersprache. Seit 2001 ist Zeljko Kvesic bei mission GmbH tätig und leitet die Software Entwicklung strategisch und fachlich. Als Agile Coach betreut er Teams und hilft bei der Einführung und Durchführung von Scrum. Als Change Manager entwickelt er das Unternehmen weiter.

Wenn er nicht vor dem Rechner sitzt ist Zeljko im Fitness Studio auf dem Fahrrad oder in einer Basketball Halle anzutreffen.

Inside matters - warum Agile nur die halbe Wahrheit ist

Referenten: Kai Mosebach und Silas Hörler, IntegralWorks

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 16:35 - 17:20 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: HR, Strategy und Unternehmensführung aus allen Branchen

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Du kannst deine Persönlichkeit nicht an der Garderobe abgeben! Warum also sollten wir unsere psychischen Strukturen und Beziehungen am Arbeitsplatz anders behandeln, als äussere Prozesse und Produkte?

Das Quadrantenmodell von Ken Wilber gibt uns die Möglichkeit, ein hochaufgelöstes Bild von Organisationen, Abteilungen und Teams zu erstellen. Anhand dieses Bilds wird sichtbar, dass Ineffizienz oder Scheitern oft nicht wegen fehlerhaften äusseren Strukturen geschieht, sondern wegen Mangel an Bewusstsein. Und zwar sowohl persönlich als auch in Beziehungen. Denn agile Tools und agile äussere Prozesse ohne ein agiles Mindset und agile innere Prozesse sind nichts weiter als Konzepte, die – wie alle Konzepte – sehr bald an ihre Grenzen stossen, wenn die Umstände sich ausserhalb des gewohnten Spektrums bewegen.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Wie die inneren Prozesse optimiert werden können damit Agile sein volles Potential entfalten kann.


Kai Mosebach, IntegralWorksKai Mosebach

- Gründer und Hauptverantwortlicher für Organisationsentwicklung in der FreshX GmbH
- Gründer der IntegralWorks AG, verantwortlich für Workshopentwicklung und neue Trainingskonzepte
- Teamcoach und Einzelcoach (ILP), 7 Jahre Erfahrung in Psychodrama, Gestalt-Therapie und ransaktionsanalyse

Silas Hörler, IntegralWorksSilas Hörler

- Gründer der IntegralWorks AG, verantwortlich für die Entwicklung neuer Führungs- und Managementtools
- Teamcoach und Einzelcoach (ILP), 7 Jahre Erfahrung in Psychodrama, Constellation Work, Gestalt-Therapie und Transaktionsanalyse

Achtung bitte Achtsamkeit - Was hat Meditation mit Agilität zu tun?

Referent: Boris Steiner, Novatec Consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 16:35 - 17:20 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Human Resources, Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Es ist das neue Modethema in den Managermagazinen und die naheliegende Antwort auf die immer höheren Anforderungen und des Tempo in unserem Berufsleben: Mindfulness - zu deutsch: Achtsamkeit. Inzwischen setzen nicht mehr nur Silicon Valley Konzerne wie Google, sondern auch immer mehr deutsche Unternehmen auf ihre positiven Effekte. Doch was genau versteht man darunter eigentlich und wie fängt man damit an? Und was hat dieses Thema auf einer agilen Konferenz zu suchen? Abseits von Räucherstäbchen und Schneidersitz gehen wir auf eine Reise, die bei der Einführung in das Thema beginnt und mit einer Erfahrung am eigenen Leib endet. Auf dem Weg dorthin erarbeiten wir uns ein Grundverständnis über Achtsamkeit, finden heraus, welche Auswirkungen sie - richtig eingesetzt - auf den Mensch im Allgemeinen hat und welche positiven Effekte man sich in seiner Arbeit als agiler Coach und Führungskraft davon versprechen kann. Danach werdet ihr wissen, wie ihr Achtsamkeits-Methoden einsetzen könnt, um euer Coaching auf ein neues Level zu heben und eurer Arbeit mit Teams neue Facetten hinzuzufügen. Aber Vorsicht: Diese Session kann Spuren von Entspannung und neuen Erkenntnissen enthalten!

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Aktuelle Studien zeigen, dass emotionale und zwischenmenschliche Kompetenzen in hohem Maß zu Exzellenz im Arbeitsumfeld beitragen. Ihr Anteil ist sogar doppelt so stark wie reiner Intellekt oder Erfahrung. Dies gilt selbst in einem technischen oder - noch extremer - militärischen Umfeld. Es schon lange nicht mehr nur darauf an, durch fachliche Expertise zu überzeugen. Achtsamkeit kann ein Schlüssel sein, genau diese Fähigkeiten zu erlangen. In diesem Vortrag werden die wissenschaftlichen Grundlagen dazu ebenso vermittelt, wie erste persönliche Schritte zur Erarbeitung dieser Kompetenzen.


Boris Steiner, Novatec Consulting GmbHWas haben Unterwasserrugby und agile Methoden gemeinsam? Bei beiden geht es um einen harten aber fairen Mannschaftssport, bei dem es außer auf schnelle Bewegungen und einem langen Atem vor allem auf das gute Zusammenspiel im Team ankommt. Neben meiner großen Leidenschaft, dem Sport, bin ich seit über 10 Jahren in der IT-Branche tätig und seit 5 Jahren Agile Coach und Trainer für Scrum und Kanban. In meinen Trainings ist es mir wichtig, neben Methoden und Frameworks auch ein agiles Mindset zu vermitteln. Denn das macht nicht nur schneller und effektiver, sondern meistens auch richtig Spaß!

Scrum im Marketing - bringt das was?

Referenten: Melanie Leitloff, Techniker Krankenkasse und Richard Schaefer, adesso AG

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 16:35 - 17:20 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Marketing, Customer Experience Management, Customer Relationship Management

Tätigkeitsfeld: Marketing und Vertrieb

Abstract: Scrum ist ein Vorgehens-Framework, um Projekte nach den Prinzipien der agilen Softwareentwicklung durchzuführen. Aber was hat das mit Marketing zu tun? Und bringt das was? Nun. Wir haben es ausprobiert und sind nach einigen Anlaufschwierigkeiten begeistert. Sicher, es hat auch seine Schwächen und muss erstmal gelernt sein. Richtig eingesetzt trägt das agile Modell aber schnell dazu bei, mehr Transparenz und Zusammenarbeit in der Teamarbeit zu entwickeln, einen besseren Projektüberblick für alle Beteiligten und eine verkürzte Time-to-Market, da funktionsfähige Ergebnisse schneller vorliegen.

Wir möchten die Teilnehmer mitnehmen auf unsere 1-jährige Reise der Einführung von Scrum in unser Marketing-Team der TK und Antworten aus unserer persönlichen Erfahrung zu folgenden Themen geben:

- Erste Schritte auf einer langen Reise: Wie starten, wenn man keine Ahnung hat, wie Scrum eigentlich funktioniert?
- Das agile Team: Interdisziplinäres und selbstorganisiertes Arbeiten im Fokus
- Konzeption in kleinen Häppchen: Epics und Stories im Marketing
- Führung begeistern: Warum Scrum bei Stakeholdern so punktet
- Inspect & Adapt: Was uns gefällt und woran wir noch arbeiten

Dabei spiegeln wir nicht nur die Erfahrungen des Projektteams, sondern auch die methodischen Ansätze unseres Scrum Masters von adesso, der als Co-Referent mit dabei ist.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Einführung in die Arbeitsweise nach Scrum in Projektteams im Marketing
- Teamvoraussetzungen und -anforderungen
- Praxisbeispiele für die Definition von Epics und Stories
- Vorteile von Scrum, insbesondere im Stakeholder-Management
- Lessons learned


Melanie Leitloff, Techniker KrankenkasseMelanie Leitloff ist Product Owner im Projekt Customer Experience Management und seit August 2017 im Marketing der Techniker Krankenkasse mit an Bord. Dabei hat sie in früheren Stationen sowohl als Projektleitern als auch als Teamleiterin das klassische Projektvorgehen auf Agentur- und Unternehmensseite in der Medienbranche umgesetzt und bei der TK dann die agile Arbeitsweise kennengelernt. Seit März 2018 übernimmt sie dort die fachliche Führungsrolle und ist als PO in der agilen Arbeitsweise nach Scrum Herz des Projektes und Treiber im Sinne der Stakeholder.

Richard Schaefer, adesso AGRichard Schaefer hat in Funktion als agiler Coach seit 2011 zahlreiche, tiefgründige Erfahrungen in agilen Projekten sammeln können. Dabei lebte er die Rollen (Product Owner, Scrum Master und Teammitglied) aus und konnte damit das fundierte theoretische Wissen in diversen Branchen praktisch anwenden. Zusätzlich gibt Herr Schaefer in adesso-internen und Kundenschulungen sein Wissen und Erfahrung an die Teilnehmer weiter. Seit Juli agilisiert er das TK-Marketingteam CEM und die angrenzenden Schnittstellen-Stakeholder in Richtung Scrum.

Agilität ist genauso trainierbar wie dein Halbmarathon in 1:25 - Trainingspläne für XL-Agilität in deinem Unternehmen

Referentin: Janna Philipp, ETECTURE GmbH

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 17:30 - 18:15 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Alle Bereiche

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Von großer Beweglichkeit zeugend; regsam und wendig“ [1] – nein, hier wird nicht von Sportlern gesprochen - mit diesen Worten wird agil im Duden beschrieben. Es wird quasi von einer Welt ausgegangen, die einem ständigen Wandel unterliegt und ausgesetzt ist. Für eine Organisation beschreibt Agilität ihre Fähigkeit auf Veränderungen zu reagieren, sich anzupassen, Chancen wahrzunehmen und damit einen nachhaltigen Erfolg zu sichern. Erfordert ist das Bewusstsein der Notwendigkeit - eine bestehende Firma sowohl zu erhalten als auch weiterzuentwickeln, und gleichzeitig in der Lage zu sein mit neuen Reizen und Business Modellen zu experimentieren! Wann genau ist jedoch eine Firma oder eine Person agil? Bloß weil wir „Scrum machen“ im Sinne von Dailies, Plannings und Refinements durchführen, bedeutet dies nicht automatisch, dass wir „agil“ sind [2]. Passiert „agil sein“ nicht erst dann, wenn die Grundprinzipien und -werte innerhalb der operativen Organisation verinnerlicht wurden? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Nur 5 % unserer Entscheidungen sind bewusst [3]. Deshalb ist das verankern von Prinzipien, Werten und einem entsprechenden Mindset umso wertvoller und wichtiger. Entsprechend schwer ist es jedoch Gewohnheiten, Routinen und Prinzipien zu ändern! Zurück zu den Sportlern - Stell dir folgendes Szenario vor: Du willst auf einen Halbmarathon trainieren, dein Ziel ist es diesen in einer Zeit von 1:25 h zu bewältigen. Große Ziele und Erwartungen! Hierzu musst du deine Verhaltensweisen und deine Einstellung zum Sport ändern. Du musst dir Zeit einräumen um für den Halbmarathon zu trainieren. Du musst deiner Familie und deinem Freundeskreis erklären warum du weniger Zeit für sie hast. Du veränderst quasi deine Lebenseinstellung! Diese Änderung kann nur in kleinen Schritten erfolgen, da Personen, Routinen, Gewohnheiten und Einstellungen, Einfluss auf den Erfolg nehmen. In diesem Vortrag, wird aufgezeigt, warum eine Veränderung in Organisationen, wie im Beispiel des Halbmarathon-Trainings, nur in kleinen Schritten mit gewissen Reizen gelingen kann - aus denen sich neue Muster entwickeln – und vor allem nur dann, wenn die vom Wandel betroffenen Menschen mit in das Design des Changes einbezogen werden [5]. Quasi eine innovative Schritt-für-Schritt-Anleitung für Veränderungen: Hierzu werden Praktiken kombiniert, die Ideen und Methoden aus den Bereichen Agile, Lean Startup, Veränderungsmanagement und Organisationsentwicklung beinhalten [5] - den Trainingsplänen für XL-Agilität in deinem Unternehmen!
[1] https://www.duden.de/suchen/dudenonline/agil [2] https://youtu.be/elp1rThRs64 [3] Zaltmann, Gerald (2003): How Customers Think: Essential Insights into the Market [4] Wood, Wendy / Qinn, Jeffrey M. / Kashy, Deborah A. [2002]: Habits in Everyday Life: Thought, Emotion and Action, in Journal of Personality and Social Psychology, Ausgabe 83 [5] Little, Jason [2016]: Lean Change Management: Innovative Ansätze Für Das Management Organisationaler Veränderung

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? In diesem Vortrag wird veranschaulicht, warum eine Veränderung in Organisationen, wie im Beispiel des Halbmarathon-Trainings, nur in kleinen Schritten mit gewissen Reizen gelingen kann - aus denen sich neue Muster entwickeln – und vor allem nur dann, wenn die vom Wandel betroffenen Menschen mit in das Design des Changes einbezogen werden. Quasi eine innovative Schritt-für-Schritt-Anleitung für Veränderungen: Hierzu werden Praktiken kombiniert, die Ideen und Methoden aus den Bereichen Agile, Lean Startup, Veränderungsmanagement und Organisationsentwicklung beinhalten - den Trainingsplänen für XL-Agilität in deinem Unternehmen!


Janna Philipp, ETECTURE GmbHJanna Philipp brennt für das Thema Agilität. Sie liebt: Regeln ändern, variieren, experimentieren, entdecken, innovativ und kreativ sein. Häufig stellt sie sich die Fragen „Wie werden wir agiler?“ und „Wie erreichen wir echte Agilität?“ - egal, ob im Projektgeschäft, in Organisationen oder im Privatleben. Schon während ihrem Studium hat sie sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt. Seit Mai 2018 ist sie als Scrum Master bei der ETECTURE GmbH angestellt. Dort arbeitet sie mit Leidenschaft an der Organisation als auch in Teams, um die Vision mit Leben zu füllen. Ihr Motto: Agilität ist trainierbar - mit einem zentrierten und Feedback-gesteuerten Ansatz, genauso wie beim Halbmarathon-Training!

Aus- und Weiterbildung mit agilen Methoden

Referent: Prof. Dr. Detlef Stern, Hochschule Heilbronn

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 17:30 - 18:15 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Bildung, Weiterbildung, Studium

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Agiles Studieren ist eine Bildungsform, die das Beste aus Vorlesung, Gruppenarbeit und Selbststudium vereint. Sie basiert auf den Ideen des selbstbestimmten Lernens und der schnellen Rückmeldung von Lösungsvorschlägen. Vorgegebene Themen werden eigenverantwortlich in der Gruppe bearbeitet. Dozenten unterstützen diesen Prozess mit Methoden wie Coaching bis hin zu (Impuls-) Vorlesungen. Die Gruppen erhalten zeitnah Rückmeldungen zu ihre Lösungsvorschlägen, somit eine schnelle, motivierende Bestätigung ihres Lernerfolgs. Wesentliche Vorteile: individuelles Eingehen auf Stärken und Schwächen; weniger Langeweile bei bekannten Inhalten; Fokussierung auf die wesentlichen Aspekte des Fachgebietes; eigene Zeiteinteilung beim Lernen.

Dieser Vortrag zeigt, wie Agiles Studieren funktioniert, wie es sich auf die Aus- und Weiterbildung übertragen lässt und welche kritischen Aspekte zu beachten sind.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Zuhörer lernen, wie eine agile Aus- und Weiterbildung durchgeführt werden kann, welche Chancen sich bieten und welche Fallstricke zu beachten sind.


Prof. Dr. Detlef Stern, Hochschule HeilbronnDetlef Stern ist Professor für Projektmanagement, Electronic Business und Softwareentwicklung an der Hochschule Heilbronn. Er setzt agile Methoden seit über 15 Jahren erfolgreich in Industrie und Hochschullehre ein.

Der Kampf um Kontrolle - Wie agile Methoden sowohl Teams als auch das Projektmanagement glücklich machen

Referenten: Sebastian Straube und Bruno Zumnorde-Mertens, dgroup (Part of Accenture Consulting)

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 17:30 - 18:15 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Mitarbeiter und Projektmanager aus sämtlichen Geschäftsfunktionen, v.a. Vertrieb

Tätigkeitsfeld: Marketing und Vertrieb

Abstract: Selbstorganisierte Teams stehen nicht für Anarchie! Agil steht auch nicht für unstrukturiertes Arbeiten. Und nein, agil macht auch kein Management überflüssig! Für Jemanden, der kein klares Bild von agilen Vorgehensweisen hat könnte dennoch in diese Vorurteile abdriften. In der Realität lebt agil genau das Gegenteil vor. Scrum zum Beispiel bietet klare Strukturen, Rollen und Verantwortlichkeiten.

Dieser Vortrag ist ein Projektbericht einer großen Vertriebstransformation in der Automobilbranche und berichtet von den Erfahrungen die ein Projekt Management und deren 14 Teams unterschiedlichster Geschäftsfunktionen (z.B. Vertrieb, Legal, Finance) innerhalb eines Produktentwicklungsprojektes mit der Einführung von Scrum gemacht haben. Eines vorneweg: Das Scrum Framework alleine reicht nicht aus!

Scrum Master, Coaches, Berater, Manager … sie alle fragen sich oft „Wie gut ist meine Scrum-Implementierung?“, „Machen wir es richtig?“, „Was können wir verbessern?“. Gleich vorneweg: in empirischer Manier gibt es hier nicht die eine Antwort und den Blueprint, den so mancher sucht. Dennoch haben sich gute Kriterien, Tests und Workshoptechniken herausgebildet, die eine erste Hilfestellung geben. Der Vortrag zeigt eine Auswahl des Spektrums an verfügbaren Tests inklusive Empfehlungen und Eignung für bestimmte Situationen. Wer gehen auf typische Fragen rund um Assessments und Best Practices im Vorgehen ein. Jedoch eines vorneweg: Ohne einen erfahrenen Assessor hilft das beste Tool und Vorgehen nichts!

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? In dem Vortrag geht es vor allem darum, wie sich die Rollen der verschiedenen Stakeholder in agilen Organisationsformen verändern. Beispielhafte Fragen, die diskutiert werden:

- Was bedeutet Selbstorganisation für die Projektleitung, Manager und Projektmanager?
- Welche Rolle haben Projektleitung, Manager und Stakeholder in agilen Projekten?
- Welche Reportings, Updates und Statusmeetings werden wirklich benötigt?
- Wieviel Kontrolle von oben ist notwendig?


Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)Sebastian Straube ist Agile Coach bei der dgroup (Teil von Accenture Consulting). Er ist leidenschaftlicher Agilist und Experte in den Bereichen: Product Discovery, Requirements Engineering und agile Methoden. Insbesondere liegt sein Fokus in letzter Zeit auf der Einführung von agilen Methoden in Business Teams, wie z.B. agiles Marketing.

Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)Bruno Zumnorde-Mertens ist Agile Coach bei der dgroup, der Accenture-Einheit zur Beschleunigung der digitalen Transformation und Innovationen. Als Stratege und Agilist begleitet er Unternehmen von der Ideenfindung über die agile Produktentwicklung bis hin zu Operations des Geschäftsmodells. Dabei legt Bruno sein Fokus auf agile Methoden und die Implementierung agiler Organisationsformen.

Hurra wir werden Agil – aber wie?

Referent: Frank Düsterbeck, HEC GmbH

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 10:45 - 11:30 Uhr

Abstract: Agil ist klasse. Agile Praktiken, agile Prozesse, agile Organisation, agile Menschen. Aber was bedeutet Agilität wirklich? Wie wird man agil, oder geht das gar nicht, weil der Rahmen nicht passt? Diese Session klärt auf, was Agilität auf welcher Ebene bedeutet. Sie gibt Rat, wie sich ein Team und/oder eine Organisation entwickeln kann und wie bei der Führung oder den Mitarbeitern Bewusstsein geschaffen wird. Besonderes Augenmerk wird auf Hürden und Hindernisse gelegt und wie das Tal der Tränen (das kommen wird) überwunden werden kann.


Frank Düsterbeck, HEC GmbHFrank Düsterbeck ist Geschäftsführer der Kurswechsel Unternehmensberatung GmbH und Mitarbeiter bei der HEC GmbH. Kern seiner Arbeit ist die Beratung, Qualifizierung und Unterstützung von Organisationen und Menschen in den Bereichen Organisation, Zusammenarbeit und Führung und Softwareentwicklung – immer mit dem Fokus auf den Einsatz agiler Verfahren. Weiterhin ist er ist Fachbeirat und Sprecher auf diversen Konferenzen und Veranstaltungen.

Agile Herausforderungen im Marketing-Umfeld und bei Business-Teams

Referent: Björn Schotte, Mayflower GmbH

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 11:40 - 12:25 Uhr

Abstract: Abgabetermine. Deadlines. Broschüren, die erstellt werden. Produkte, die vermarktet werden müssen. Und jetzt auch noch das: Cross-funktionale Teams, jetzt wollen die Entwickler auch noch die Marketers integrieren. Pair writing analog zum Pair programming. Retrospektiven. Und all diese bunten PostIts. Wo fangen wir bloß an?

In diesem launigen Vortrag zeigen wir anhand der Herausforderungen im Marketing-Umfeld auf, wie echte Business Agility entstehen kann, wenn (nicht nur) digitale Produkte entwickelt werden. Denn plötzlich entsteht eine Sogwirkung auf die Business-Seite und Fachabteilungen, die sich plötzlich anders organisieren müssen, um nicht als Bremsklotz zu enden.

Wir liefern praktische Tipps & Tricks und Einsichten, wie sich deine Fachabteilung besser organisieren kann, um echte Zusammenarbeit in Hinblick auf das Produkt zu ermöglichen. Dabei machen wir auch nicht vor Anti-Patterns Halt und wie du ihnen begegnen kannst.


Björn Schotte, Mayflower GmbHBjörn Schotte ist Geschäftsführer und Senior Consultant der MAYFLOWER GmbH. Er berät Kunden in Fragen der Digitalen und Agilen Transformation. Die agilen Software-Teams der MAYFLOWER realisieren Lösungen, die Kunden in hochdynamischen Märkten nach vorne bringen. Er ist auf Xing (https://www.xing.com/profile/Bjoern_Schotte), twitter (https://twitter.com/BjoernSchotte) und Slideshare (https://de.slideshare.net/BjoernSchotte) zu finden.

Design Thinking Quick & Dirty

Referent: Andrea Kuhfuß, Kurswechsel Unternehmensberatung GmbH

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 13:30 - 15:10 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Alle interessierten Teilnehmenden

Abstract: Lust auf eine bessere Kommunikation und Zusammenarbeit im Team? Brauchen Sie neue Ideen zur Verbesserung von Arbeitsabläufen? Sind Sie auf der Suche nach innovativen Geschäftsmodellen für Ihre Kunden? Dann besuchen Sie den Design Thinking Workshop, der Ihnen interaktiv die Grundsätzlichkeiten der Methodik vermittelt. Perspektivwechsel, Reaktionsfähigkeit, Kreativität und Empathie für Ihre Teammitglieder und Ihre Kunden stehen im Vordergrund.

Sie erhalten einen Überblick über die für den Design Thinking Prozess essentiellen Phasen Verstehen, Beobachten, Sichtweise definieren, Ideen generieren, Sie entwickeln einen Prototypen und lassen diesen von Ihren Mitstreitern testen. Herausgefordert werden Sie mit einer Design Challenge, die Sie in Höchstgeschwindigkeit in die Zukunft bringt.

Nehmen Sie die Herausforderung an?

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Teilnehmenden erleben, dass das Gegenteil von Silodenken, nämlich das kooperative Arbeiten in interdisziplinären und abteilungsübergreifenden Teams wertschöpfender ist, weil sowohl Experten als auch Novizen ihr Knowhow und ihre Neugierde in einen Prozess einfließen lassen, der zunächst lösungsoffen erscheint, aber stets zu neuen Erkenntnissen führt. Auch Entscheidungsträger werden wieder zum Teil eines Teams und erfahren, wie essentiell ihre Expertise, aber auch die der anderen ist. Auf Augenhöhe entwickeln die Teams neue Ideen für Geschäftsmodelle, Prozesse oder Dienstleistungen. Sie bekommen Impulse, wie wichtig es ist, Fragen zu stellen und zuzuhören, um dem wahren Bedürfnis ihres Kunden näher zu kommen und den Sinn ihres Unternehmens besser zu verstehen.


Andrea Kuhfuß, Kurswechsel Unternehmensberatung GmbHAndrea Kuhfuß wirkt als Agile Beraterin und Design Thinking Coach bei der Kurswechsel Unternehmensberatung GmbH aus Bremen. Sie war als Wirtschaftsassistentin, Kunsthistorikerin und Innovationsmanagerin tätig und leitete den Think Tank DIGILAB Brennerei 4.0 in Bremen. Mit Abschluss des Zertifikatsstudiums „Leading Digital Transformation and Innovation“ am Hasso Plattner Institut in Potsdam und an der Stanford University begleitet sie nun IT- und Non-IT-Unternehmen bei der Organisationsentwicklung.

Modernes Handwerk - Ein Bäcker organisiert sich agil

Referenten: Daniel Dubbel und Sebastian Daume, yneo

Tag und Uhrzeit: 12. März 2019, 16:35 - 17:20 Uhr

Zielgruppe: ührungskräfte, Unternehmer, Organisationsentwickler, Agile Coaches, Bäcker & Handwerker, Familienunternehmer

Abstract: Wie bringt man agile Arbeitsweisen in einen traditionellen Handwerksbetrieb? Welchen Nutzen haben sie in dem Umfeld?

Eine mittelständische Familienbäckerei aus Thüringen hat sich auf den Weg gemacht. Wir berichten, wozu die Bäckerei Bergmann mit mittlerweile 50 Filialen seit mehr als einem Jahr auf dem Weg ist, welche Maßnahmen ergriffen wurden, um aus einer Gruppe von Menschen ein Team zu machen. Wie ein strategisches Rahmenwerk entwickelt werden konnte und agile Arbeitsweisen im Team zu einer Verbesserung und hohen Motivation geführt haben. Neben dem Blick zurück geben wir auch den Ausblick, wie der Bäcker mit agilem Zielmanagement strategische Innovationsprojekte steuert und weiterer Bereiche des Betriebs in die agile Welt transformiert.

Von Innovation über Kommunikation bis hin zu agilen Methoden: Elemente aus Scrum, Kanban, OKR und vielem mehr helfen bei der Modernisierung eines Familienunternehmens.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Was in großen Konzernen, IT Unternehmen und Agenturen häufig schon selbstverständlich ist, ist bei mittelständischen Handwerksbetrieben noch wenig angekommen. Selbst finanzielle Unterstützung vom Bund für die Digitalisierung des Handwerks wird spärlich abgerufen. Dabei eignen sich sowohl Digitalisierung, als auch New Work und agile Arbeitsweisen hervorragend für das Handwerk. Die Nähe zum Kunden mit direktem Feedback sorgt schon immer für eine starke Kundenzentrierung bei den Produkten.

In der Session wird ein Weg aufgezeigt, der zu einer erfolgreichen Veränderung bei einem traditionellen Handwerksbäcker geführt hat und weiter führen wird, wie gering die Investitionen dafür sein müssen und welche Schritte und Methoden angepasst auf das Handwerk in diesem Fall funktioniert haben.


Sebastian Daume (@yneoclub) erweitert den Bereich Business Development um Strategie und Innovation bei der ISO-Gruppe in Nürnberg. In den letzten 10 Jahren als Konzept-Mensch und Stratege hat Sebastian seine eigene digitale Agentur geleitet, als freier Berater für führende Agenturen in verschiedenen Rollen als Product Owner, Konzepter und Stratege nationale und internationale digitale Projekte unterstützt und anschließend zwei Jahre verschiedene digitale Strategiethemen DER Touristik online mit betreut. Die Themenschwerpunkte liegen bei ihm im Bereich Nutzerzentrierung, Service Design, Content-, Mobile- und CRM-Strategie.

Als Mitgründer des YNEO Netzwerks agiert er als Inspirator, Begleiter und Coach transformationaler Prozesse in Unternehmen und Teams.

Daniel Dubbel, YNEODaniel Dubbel (@derDoubleD)) arbeitet seit 2018 bei der DB Systel GmbH, dem Digitalpartner der Konzern-Gesellschaften der Deutschen Bahn. Als Product Owner des Agile Enabler Teams unterstützt er die agile Transformation der Organisation. Sein Fokus liegt auf Einführung und Kompetenzaufbau agiler Methoden und Praktiken sowie der Entwicklung einer entsprechenden Haltung. Seit mehr als 10 Jahren begleitet er Unternehmen auf ihrem Weg zu erfolgreichen Strukturen und Arbeitsweisen für eine hohe Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit. Nebenberuflich ist er Mitbegründer des YNEO Netzwerks, unterstützt als Mentor, Trainer, Coach und Berater agiles Arbeiten und Transformationen von Teams, Abteilungen und Unternehmen sowie deren Führungsstrukturen.

From Agile to agility

Referenten: Andrea Tomasini, agile42 und Dave Snowden

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 09:10 - 10:10 Uhr

Abstract: Despite the Agile manifesto commitment to Individuals and interactions over processes and tools the reality too often degenerates into certification schemes focused on structured methods or even worse it degrades into tool implementation. Approaches assume a manufacturing model (the engineering metaphor) rather than a network of relationships between individuals (the biological metaphor). Requirements are fragmented, the bigger picture and wider opportunities are lost. Excessive focus on predetermined goals and KPIs fails to support continuous learning and adaptation through experimentation. In this presentation we will look at the next generation of organizational agility, creating real-time feedback loops, adaptive processes and fostering innovation - working out what is a minimal scaffolding or structure around which new and innovative applications can emerge.


Andrea Tomasini, agile42Andrea is one of the founders of agile42. His background includes experience in product development, system architecture, business and strategic analysis, lean coaching, organizational change, and agile leadership. Andrea has trained and coached a diverse range of teams and helped many companies in various industries in implementing agile methods like Scrum. These days, Andrea works primarily as a Strategic Coach, supporting Agile Leaders in the process of transforming their organization, strategy, and culture to achieve greater agility and resilience. Being an international expert in the area of Agile Leadership, he is currently pioneering data capture and analysis methods in complex organizational structures and working on a book on Organic Agility.

Dave SnowdenDave Snowden divides his time between two roles: founder Chief Scientific Officer of Cognitive Edge and the founder and Director of the Centre for Applied Complexity at the University of Wales. His work is international in nature and covers government and industry looking at complex issues relating to strategy, organisational decision making and decision making. He has pioneered a science based approach to organisations drawing on anthropology, neuroscience and complex adaptive systems theory. He is a popular and passionate keynote speaker on a range of subjects, and is well known for his pragmatic cynicism and iconoclastic style. He holds positions extra-ordinary Professor at the Universities of Pretoria and Stellenbosch as well as visiting Professor at Bangor University in Wales. His paper with Boone on Leadership was the cover article for the Harvard Business Review in November 2007 and also won the Academy of Management aware for the best practitioner paper in the same year. He previously worked for IBM where he was a Director of the Institution for Knowledge Management and founded the Cynefin Centre for Organisational Complexity; His company Cognitive Edge exists to integrate academic thinking with practice in organisations throughout the world and operates on a network model working with Academics, Government, Commercial Organisations, NGOs and Independent Consultants. He is also the main designer of the SenseMaker® software suite, originally developed in the field of counter terrorism and now being actively deployed in both Government and Industry to handle issues of impact measurement, customer/employee insight, narrative based knowledge management, strategic foresight and risk management.

agile42 was founded in 2007 in Berlin. From the beginning it had the aim of helping clients adapt better and faster to rapidly changing markets and using the agile values and principles and methods such as Scrum in order to deliver continuously improving products and solutions. Cognitive Edge was founded 2 years earlier with the purpose of using scientific disciplines, especially Complex Adaptive Systems theory, to make sense of complexity in social systems and to develop the methods and tools that would make that possible. The sensemaking framework of Cynefin (developed by Dave Snowden), which prioritizes context-appropriate response and a science-based approach to driving change in complex environments, has been a major contribution and it was a natural fit for the way agile42 was doing things, looking beyond rigid methodologies to provide context-specific solutions. The ORGANIC AgilityTM approach, offering a holistic view of organizations and a biological approach to change, encouraging growth in the desired direction rather than trying to engineer a result, and emphasizing resilience and coherence grew out of this four-year long partnership and especially Cynefin. This relationship is moving forward with tools such as the agile42 Organizational Scan, powered by SenseMaker technology (a Cognitive Edge patent), and the Strategy Map Tool. Together, agile42 and Cognitive Edge can create the structures and ways of thinking that will move past the blanket implementation of tools and methods into a sophisticated and dynamic analysis of organizational structures and the co-designing of an approach to strategy aiming at resilience and adaptability.

Nachhaltige Agilisierung durch Graswurzelbewegungen oder: Was hat Frederic Laloux mit Asterix und Obelix gemeinsam?

Referenten: Oliver Herrmann, T-Systems International GmbH und Andre Fuchs, T-Systems on site services GmbH

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 10:40 - 11:25 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau, Organisationsentwicklung, HR, Führungskräfte

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Wir erzählen in unserem Vortrag, dass und wie durch Graswurzelbewegungen nachhaltige Veränderung hin zu agilen Werten, Strukturen und Praktiken in Unternehmen erreicht werden kann. Wir beschreiben das Beispiel von Magenta Lighthouse, einer Graswurzelbewegung in der T-Systems. Gestartet mit 4 Personen im Februar 2016 umfasst diese Bewegung mitlerweile mehr als 1000 Teilnehmer und bildet nun die Basis für eine umfassende Kulturtransformation des gesamten Unternehmens. Wir haben angefangen mit mehr Freiräumen für die Mitarbeiter und Führungskräfte, haben den Wandel durch Umgestaltung der Arbeitsumgebungen sichtbar gemacht, haben viel in (agile) Schulungen investiert und sehr viel experimentiert. Wir haben für uns Management 3.0 entdeckt, entwickeln neue Ideen mit Design Thinking und sind nun dabei, die Ansätze in unseren neuen Organisation auch strukturell mit neuen Rollen zu verankern. Auch diese Veränderung wird wieder begleitet von umfangreichen begleitenden Maßnahmen, über die wir ebenfalls berichten.
Und was hat es nun mit Frederic Laloux auf sich? Und Asterix und Obelix? Nun Frederic Laloux behauptet in seinem Buch "Reinventing Organizations", dass eine fundamentale Transformation nur mit Unterstützung des Vorstands erfolgen kann. Wir halten es mit unserer Graswurzelbewegung eher mit Asterix und Obelix, die zeigen, dass es auch anders gehen kann. Und nebenbei haben wir eine neue #dedicatedwork genannte Philosophie entwickelt, die die Elemente von New Work weiterentwickelt.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Was waren unsere Schritte auf unserer Reise hin zu einer agilen Organisation. Was sind die Bedingungen, unter denen Graswurzelbewegungen erfolgreich sein können. Welche Hindernisse waren auf dem Weg und wie haben wir sie umgangen. Und wie haben wir daraus eine neue #dedicatedwork Philosophie entwickelt, die New Work weiterentwickelt.


Oliver Herrmann, T-Systems International GmbHOliver Herrmann ist seit über 20 Jahren als Führungskraft und Berater in großen Unternehmen und Start-Ups unterwegs. Er ist überzeugt davon, dass wir durch Autonomie, Selbstverantwortung und Sinn eine fundamentale Transformation unserer Arbeitswelt erreichen können, die uns glücklicher macht. Deshalb gibt Oliver Führungskräfteschulungen, Vorträge und implementiert diese neuen Gedanken in seiner eigenen Organisation. Sein Motto (frei nach Albert Einstein): Probleme können nie mit denselben Denkweisen gelöst werden, durch die sie entstanden sind.

Andre Fuchs, T-Systems on site services GmbHAndre Fuchs ist überzeugt davon, dass unsere Arbeitswelt von Eigenverantwortung, Freiheit und intrinsischer Motivation geprägt werden muss. Deshalb spricht Andre auf Konferenzen und entwickelt Führungskräfte-Trainings, wie Agile Leadership mit Management 3.0, OKR Entwicklungsworkshop für Teams, Lean Startup für Nicht-Startups. Gleichzeitig setzt er diese Methoden und Praktiken als Bereichsleiter bei der T-Systems onsite, einem mittelständischen IT Dienstleister, ein.

Dein agiles Selfie

Referenten: Jan Gentsch und Nina Niemeyer, Learnical

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 10:40 - 11:25 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Mitarbeiter.innen von agilen Unternehmen, Führungskräfte, Personalabteilung, Personalentwicklung

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Das agile Selfie ist ein visuelles Selbstmanagement-Werkzeug. Es regt zum Sammeln von Anregungen für die eigene berufliche Entwicklung an und lädt zum Austausch mit anderen ein.

Anwender.innen setzen sich mit ihren Stärken, Wünschen und Bedürfnissen in einem agilen Arbeitsumfeld auseinander. Sie reflektieren strukturiert, wie sie agile Werte wie Mut, Offenheit, Fokussierung und Respekt in ihre Arbeitsalltag tragen können und übersetzen ihre Ideen in kleine Experimente für die eigene persönliche Weiterentwicklung.

Das agile Selfie kann z.B. individuell für die eigene Karriereplanung genutzt werden. Teams verwenden es auch im Rahmen von Retrospektiven, um sich gegenseitig besser kennenzulernen und so die eigenen Interessen mit den Unternehmens- und Teaminteressen in Einklang zu bringen. Es kann außerdem als Personalentwicklungsinstrument eingesetzt werden und ist eine agile Alternative zu jährlichen Zielvereinbarungsgesprächen, wie sie noch häufig in Unternehmen zu finden sind.

Im unserem interaktiven Vortrag erläutern wir die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse, die bei der Gestaltung des Selfies eingeflossen sind und stellen verschiedene Anwendungsszenarien in IT- und nicht-IT Kontexten vor. Die Teilnehmer.innen probieren das Selfie gemeinsam aus, erhalten sofort praktische Impulse für die eigene berufliche Entwicklung und machen sich mit einem niedrigschwelligen Personalentwicklungsinstrument vertraut.

Das agile Selfie ist ausführlich in der JAVA aktuell 01/18 beschrieben. Der vollständige Artikel kann hier nachgelesen werden: https://www.smidig.de/wp-content/uploads/Julia_Dellnitz-Kerstin_Wehner-Dina_Sierralta-Dein_agiles_Selfie.pdf

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Teilnehmer.innen lernen verschiedene Anwendungsszenarien des agilen Selfies in IT- und nicht-IT Kontexten kennen. Sie probieren das Selfie gemeinsam aus, erhalten sofort praktische Impulse für die eigene berufliche Entwicklung und machen sich mit einem niedrigschwelligen Personalentwicklungsinstrument vertraut.


Jan Gentsch berät Projekte und entwickelt Workshops für Teams und Organisation, die agil zusammenarbeiten wollen. Dazu verbindet er agiles und klassisches Projektmanagement mit seiner Lust auf Vielfalt, Neugier und über 15 Jahren Erfahrung. Er ist Mitbegründer und Organisator des smidig-Netzwerks

Nina Niemeyer arbeitet u.a. als agile Coach im smidig-Netzwerk. Die Diplom-Pädagogin zeigt als Director Human Resources, dass agile Ansätze auch im Einzelhandel weiterbringen und berät Führungskräfte und Unternehmen mit dem Schwerpunkt agile HR.

Agile Games

Host: Julian Kea, [ki:]®Learning

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 10:40 - 19:10 Uhr

Abstract: Es gibt viele Arten Aha-Momente auszulösen. Auf der Agile Beyond IT ermöglichen wir dies auch mit Lernspielen! Serious Games (wie sie auch genannt werden) eignen sich sehr gut, um unsere favorisierten Verhaltensweisen zu spiegeln, Gruppendynamiken erlebbar zu machen und bieten häufig auch den Rahmen Neues gefahrlos auszuprobieren. In jedem Fall kann eine Gruppe das gemeinsam Erlebte reflektieren, um so zukünftige Verbesserungen anstoßen.

Agile Games sind eigens für den agilen Kontext entwickelte oder angepasste Simulationen, Karten- und Brettspiele. Vielleicht fühlen Sie sich an der ein oder anderen Stelle zurück in Ihre Jugend versetzt.

Neben den Agile Games gibt es kurze „Lightning Talks“ über Lernspiele und deren Einsatz in verschiedenen Kontexten, über Serious Games sowie die Bedeutung des Debriefings und Do‘s and Don‘ts beim Einsatz von Serious Games.


Julian Kea, [ki:]®LearningJulian Kea schafft mit hands-on Workshop-Methoden aktivierende Lernumgebungen!
Diese ermöglichen Teams einen authentischen Austausch, fördern das gegenseitige Verständnis und stärken das Miteinander. Komplexes wird im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar und erlebbar. Julian's Mantra lautet "Rediscover Learning. Work Smarter."

Julian Kea veranstaltet das #LSPmeetup rund um LEGO® SERIOUS PLAY® in Berlin (http://LSPmeetup.com) und die Unkonferenz #play14 rund um Serious Games in Berlin/Hamburg (https://play14.org/.) Er twittert über seine Trainingsthemen via http://twitter.com/kiLearning/.

Smells like TEAM spirit – Was soll das Theater um Agilität?

Referent: Rüdiger Schnirring, HEC GmbH | ein team neusta Unternehmen

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 10:40 - 11:25 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Produktmanagement & Produktentwicklung, Human Resources, Kundenservice

Tätigkeitsfeld: Produkmanagement und Produktentwicklung

Abstract: Improtheater trainiert agile Soft Skills und damit die Fähigkeit, den (fr)agilen Projektalltag zu bewältigen. Die Scrum Werte gelten auch für Impro-Teams: Sagt ja! (Offenheit), Riskiert etwas und trefft Entscheidungen! (Mut), Lasst euch gegenseitig gut aussehen! (Respekt), Haltet den Kurs! (Fokus), Legt los, ohne vorher die Hände einzucremen! (Commitment).
Agile Teams können nicht nur nach BDD/TDD/FDD arbeiten, sondern auch nach IDA („Improv Driven Agility“), um dann flexibler, innovativer und kooperativer zu werden. Interaktive Übungen mit dem Publikum machen Improtheater als Trainingsfeld für Agilität erlebbar. Die erwerbbaren Kernkompetenzen sind übertragbar und werden in agilen Teams gebraucht. Dieser Vortrag ist eine unterhaltsame und informative Kombination aus Fachvortrag, IT-Kabarett und Improtheater-Show, gespickt mit typischen Szenen aus dem Alltag agiler Produktentwicklung.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Das Publikum erlebt sich als agiles Team und lernt live bei kreativen Aktionen den eigenen Team-Spirit kennen. Dies geschieht in einer unterhaltsamen Kombination aus Fachvortrag, IT-Kabarett und Improtheater-Show. Spielfreude und Gruppengefühl werden durch Humor erzeugt für eine mutige, gut gelaunte Zusammenarbeit. Der Vortrag weckt Begeisterung für eine neue Trainings-Methode für Agilität.


Rüdiger Schnirring, HEC GmbH | ein team neusta UnternehmenRüdiger Schnirring (HEC GmbH) trainiert agil arbeitende Teams mit Methoden des Improvisationstheaters und ist selbst begeisterter Improtheater-Spieler. Seine Erfahrungen aus Qualitätsmanagement und Beratung für agile Produktentwicklung bringt er gerne in satirischen Vorträgen auf die Bühne. Sein Lieblingsprinzip aus dem agilen Manifest lautet natürlich: „Individuen und Interaktionen sind wichtiger“.

Von neuer Arbeit und starken Menschen - warum es sich lohnt Persönlichkeiten zu entwickeln

Referentinnen: Melanie Flintrop, Uniper IT GmbH und Chereen Heinrich, medatixx GmbH

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 11:35 - 12:20 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Manager von agilen und nicht agilen Teams, Vorgesetzen, HR, Teamleads

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: In der klassischen Arbeitswelt geht es um das Erlernen oder Verbessern anwendbarer Skills. New Work und agile Organisationen verschieben den Fokus in eine neue Richtung. Der Umgang miteinander und mit sich selbst ist kein Selbstzweck, sondern Mittel dazu Unternehmen langfristig erfolgreich zu machen.

In jedem Menschen steckt die Kraft, Energie und die Fähigkeit Wünsche und Ziele zu erreichen. Die Entwicklungen der Resilienz bestimmt wesentlich darüber, wie erfolgreich sich ein Mitarbeiter selbst und auch als Teil eines Teams fühlen kann. Das Üben von Skills und Ritualen sind die Grundlage nachhaltiger Entwicklung. Das Empfinden der Wirksamkeit eines Mitarbeiters hängt davon ab, wie sicher gute zwischenmenschliche Umgangsformen etabliert sind. Hier helfen gut orchestriertes Feedback, sowie eine Mischung aus modernen und bewährten PE-Methoden. Diese dürfen locker und motivierend sein, ohne dabei Wirksamkeit zu verlieren.

Was haben Unternehmen davon? Ein Fokus auf die Persönlichkeitsentwicklung hilft, bestehende Fähigkeiten von einzelnen Mitarbeitern zu verbessern, Kompetenz und persönliches Wachstum zu steigern. Dies übersetzt sich dann in eine gesteigerte Team-Effizienz und letztendlich in die Verbesserung der Ergebnisse für den Kunden.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Unabhängig von den Themen, mit denen sich ein Team beschäftigt, gibt es immer wiederkehrende Muster im Umgang untereinander. Die Fähigkeit auf andere Menschen einzugehen, sich mit ihnen wertschätzend auseinander zu setzen, hängt wesentlich davon ab, wie sicher und resilient man sich selbst empfindet. Demnach ist es wichtig zu erkennen, dass man selbst die Lösung für Herausforderungen in sich trägt, diese jedoch durch innere Blockaden manchmal nicht abrufbar sein können. Wenn diese aufgelöst sind und der innere Zugang frei ist, können die eigenen Ressourcen aktiviert werden, und die Mitarbeiter und Teams arbeiten mit allem was ihnen zur Verfügung steht.

Beispielhaft soll gezeigt werden, was passiert, wenn sich ein Unternehmen nur ganz langsam darauf einlässt, und es werden Tipps und Anregungen dafür gegeben, wie Sie in Ihrem Unternehmen kleine Schritte in diese Richtung machen können. Kleine Hacks helfen dabei mehr als große Disruption. Nutzen sie das Potential ihrer Teams und lernen Sie auch Konflikte als Ressource zu nutzen.


Melanie Flintrop, Uniper IT GmbHMelanie Flintrop arbeitet als Agile Coach Scrum Master bei Uniper. Mit 20 Jahren Erfahrung als Software Entwicklerin und 5 Jahren als Team Coach hat sie viele Teams erfolgreich und auch weniger erfolgreich arbeiten sehen. Sie ist fasziniert von den Prozessen die zu großartigen Teams führen und hilft leidenschaftlich gern dabei, mit anderen Menschen Wege zu begeisterndem Miteinander und tollen Produkten zu finden.

Chereen Heinrich, medatixx GmbHChereen Heinrich arbeitet als Agile Coach und ScrumMaster in der Softwareentwicklung der medatixx GmbH & Co.KG. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre und Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich Universität Bamberg.
Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Kommunikation und einem lösungsorientierten Miteinander. Sie ist fasziniert von losgelösten Denkprozessen und versucht mit viel Liebe zum Detail immer wieder neue Wege für sich und ihre Teams zu finden.

Lass deine Zielgruppe die Stellenanzeige selbst schreiben!

Referentin: Sonja Jacinto, cosee GmbH

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 11:35 - 12:20 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Human Resources, Personalabteilung, Recruiting

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Schreibt und gestaltet ihr eure Stellenanzeige in der Personalabteilung noch selbst?
Als ich bei cosee angefangen habe und neue Mitarbeiter suchen sollte, musste ich die erste Stellenanzeige gestalten. Ich saß vor einem Blatt Papier und hatte keine Ahnung wie man sowas macht. Zum einen kannte ich die Technologien nicht, die unsere Mitarbeiter für die tägliche Arbeit beherrschen müssen. Zum anderen war mir auch nicht klar, was einen Softwareentwickler anspricht. Diese Aufgabe einfach an die Softwareentwickler zu übergeben, funktionierte auch nicht. Die meisten haben sich noch nie Gedanken darüber gemacht, was ein potentieller neuer Kollege mitbringen soll.
Wie habe ich es geschafft, dass Stellenanzeigen von Entwicklern für Entwickler geschrieben werden? Was haben Persona-Modellierung und Storytelling damit zu tun? Was verbindet HR-Arbeit und Produktentwicklung? Auch was bedeutet dies für das Recruiting und den Recruiter? Auf diesen spannenden Weg möchte ich euch mitnehmen.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Bessere Stellenanzeigen, die genau den Bewerber ansprechen, den ich suche!


Sonja Jacinto, cosee GmbHIch bin ein quirlig lebhafter Mensch, für den es nichts Schlimmeres als Langweile gibt. Somit die perfekte Ausgangssituation für Agilität - ich möchte Interessantes kennenlernen und mag die Veränderung. Durch cosee habe ich gelernt, dass mein Dienstleistungsverhalten Agilität heißt und man damit tolle Dinge bewegen kann und man Spaß bei der Arbeit hat.
Menschenkenntnis, Empathie und lösungsorientiertes Denken sind meine Stärken. Auch ich mache Fehler, lerne aus diesen und stehe wieder auf...! Durch meine Arbeit in den Abteilungen HR, Marketing und Controlling konnte ich viele agile Werkzeuge einsetzen und den Mehrwert dieser erfahren. Nun möchte ich mein Wissen teilen und es dadurch vermehren. Im Moment bin ich Tinka bei cosee GmbH. Die Aufgaben einer Tinka sind Buchhaltung, Controlling, Einkauf, Personalabteilung, Bewirtung, Empfang, Eventorganisation, Marketing, Office Management, ein offenes Ohr und vieles mehr. (die genaue Tinka-Beschreibung: https://bit.ly/2NU3Pny)

Produktentstehungsprozess – Lean, agil, klassisch – Auf den Mix kommt es an

Referent: Prof. Dr. Ayelt Komus, Hochschule Koblenz

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 11:35 - 12:20 Uhr

Level: Level 300 - Vorträge für Teilnehmer, die schon länger erfolgreich mit agilen Ansätzen arbeiten

Zielgruppe: Verantwortliche Produktentstehung, Produktentwicklung, Marketing, Produktion, QM, Management

Tätigkeitsfeld: Produkmanagement und Produktentwicklung

Abstract: Agile Methoden spielen inzwischen auch in der (physischen) Produktentwicklung eine große Rolle. Die Studie „Status Quo PEP - Lean und Agil im Produktentstehungsprozess“ der Hochschule Koblenz berücksichtigte die Praxiserfahrungen von 130 Unternehmen. 30 Unternehmensvertreter gaben zudem persönlich Auskunft, was funktioniert und worauf es ankommt.
Beispiele zeigen, wie agile Methoden und Techniken in die (physische) Produktentwicklung übertragen werden können, wo Grenzen berücksichtigt werden müssen und wie sich bspw. die Agilität des Sprints mit langfristigen, terminbezogenen Commitments vereinbaren lässt. Dabei spielen Elemente aus Rahmenwerken zur skalierten Agilität wie SAFe, LeSS, Spotify etc. in Kombination mit klassischen Artefakten und Lean-Prinzipien eine wichtige Rolle. Ergebnisse der Studie „SQ PEP“, „Status Quo Agile“ und vielen praktischen Workshops zeigen, wo die wirklichen Herausforderungen und entsprechende Lösungsstrategien liegen, wenn es darum geht, die Chancen von Agil und Lean auch im Produktentstehungsprozess zu nutzen.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Zuhörer erkennen, dass agile Methoden auch für die physische Produktentwicklung wichtige Impulse erlauben. Zugleich wird deutlich, wo Anpassungen notwendig sind und wie ein Zusammenspiel mit der klassischen Welt und mit Lean aussehen kann. Eine differenzierte Darstellung der tatsächlichen Herausforderungen und Barrieren der Agilität verbunden mit praktischen Tipps und Erfahrungen verbessern die Erfolgschancen der erfolgreichen Übertragung auf den eigenen Kontext.


Prof. Dr. Ayelt Komus, Hochschule KoblenzAyelt Komus ist Professor an der Hochschule Koblenz, Fachbeirat der Heupel Consultants und seit 10 Jahren Vordenker der Nutzung von agilen Methoden in hybrider Form, im klassischen Kontext und in Anwendungsfeldern außerhalb der Software-Entwicklung. Seine praktischen Erfahrungen aus einer Vielzahl beratener Unternehmen verbinden sich mit der Expertise aus seinen Studien. So etwa die umfangreichsten Studien zu agilen Methoden in Europa „Status Quo Agile“ (2012, 2014 und 2016 in Zusammenarbeit mit Scrum.org, IPMA und GPM), „Agiles PMO“ und „Status Quo PEP - Lean und Agil im Produktentstehungsprozess“. Ergänzt wird die Expertise durch die Ergebnisse vieler hundert Unternehmen aus verschiedenen Analyse-Instrumenten wie „myAgile“, „Agile Assessment“, „Mein Digital Profil“ und der „Stacey-Projektportfolio-Analyse“. Komus ist regelmäßiger Keynote Speaker, Autor von bald 100 Publikationen sowie vielfach zitierter und interviewter Experte in den Fachmedien wie Wirtschaftswoche, brand eins u.v.a.

OKRs in einer Projektcompany - ein Erfahrungsbericht

Referent: Andreas Haberberger, Mayflower GmbH

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 13:20 - 14:05 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Projektmanagement, PO, C-Level

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau, Produkmanagement und Produktentwicklung

Abstract: Objectives and Key Results (OKRs) sind ein Zielsystem, das aus dem Dunstkreis um Google stammt und sich als Alleinstellungsmerkmal die Transparenz und Motivation auf die Fahne geschrieben hat. Strukturell wirft die Methode Probleme bei der Implementierung in einer kundenorientierten Projektcompany auf. Wie wir bei der Mayflower GmbH mit diesen Themen umgehen und wie wir generell OKRs in unserem Unternehmen eingführt haben, wird Inhalt dieses Vortrags sein.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Unsere Erfahrungen mit der OKR-Implementierung kennen…


Andreas Haberberger, Mayflower GmbHAndreas Haberberger arbeitet im siebten Jahr bei der Mayflower GmbH in Würzburg. Webapplikationen entwickelt er seit den späten 1990ern und hat sich dabei über die Jahre die verschiedensten Tech-Stacks zunutze gemacht. Zusätzlich zu technischen Themen haben in den letzten Jahren zunehmend administrative und agile Themen ihren Platz in Andreas‘ Tätigkeit erobert. Neben der IT und Familie mag er Literatur, Filme, Photographie und gutes Essen.

Selbstlernende Organisation: Bei der persönlichen Entwicklung muss es nicht darum gehen, Leitern zu klettern...

Referent: Sudan Jackson, REWE Digital GmbH

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 13:20 - 14:05 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Management, Teamleitung, HR, Bereichsleitung, Recruiting, Talent Manager, Learning & Development, Personalentwicklung

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Wenn wir über die persönliche Entwicklung in Unternehmen sprechen, betrachten wir oft die Schritte, die unternommen werden, um verschiedene Senioritätsstufen zu erreichen, und über eine Leistungsbewertung, die uns nach unserer Übereinstimmung mit vordefinierten Beschreibungen einordnet. Persönliche Entwicklung sollte - nun - persönlich sein.

Das Talent Management sollte den Mitarbeitern helfen, in einer Weise zu lernen und zu wachsen, die für sie und das Unternehmen gleichzeitig von Vorteil ist. Das gewählte System muss adaptiv sein. Es muss individuell sein. Und genau das ist hier die Idee. Bei einer Unternehmenskultur die stark auf die Selbstorganisation ausgerichtet ist, und eine sehr flache Hierarchie hat, braucht es Instrumente die eine flexible Gestaltung der persönlichen Entwicklungsmaßnahmen ermöglicht. In einem Erfahrungsbericht werden wir aufzeigen, wie wir bei REWE Digital ein adaptives System zur individuellen Entwicklung eingeführt haben, und welche Bedeutung ein People Coach/Manager in dem Kontext für die Mitarbeiter hat.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Im Zeitalter wo "People Empowerment" eine neue Dimension angenommen hat, und Selbstorganisation sehr großgeschrieben wird, stellen sich einige Fragen: Wie kann ich als Unternehmen individualisierte Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten, ohne starre Vorgaben zu machen? Welche Perspektiven habe ich als Mitarbeiter in einer Unternehmenskultur, die sich nicht nach klassischen Hierarchien ausrichtet? Die Antworten auf diese Fragen gibt es anhand konkreter Beispiele aus der Welt von REWE Digital. Zu dem noch Anregungen um einen Rahmen zu schaffen in dem der Mitarbeiter genügend Entwicklungsmöglichkeiten findet, das adaptive System navigiert, und mittel bis langfristig die richtige Transferleistung hinbekommt.


Sudan Jackson, REWE Digital GmbHSudan Jackson hat über 20 Jahre Erfahrung als Personalentwickler, IT-Berater und Coach wo er erfolgreiche Empowerment- und Talentmanagement-Programme umgesetzt hat. Ihm liegt viel daran (und es macht ihm großen Spass), neue Wege zu entdecken diese Themen immer weiter zu modernisieren und zu optimieren.

Agilität trifft Visualisierung

Referenten: Christian Botta und Daniel Reinold, Visual Braindump

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 13:20 - 14:05 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Management, Projekt-Produktmanagement, Marketing

Tätigkeitsfeld: Gamification

Abstract: Visuelles und agiles Arbeiten passen wie die Faust aufs Auge. Visuelle und haptische Werkzeuge wie Canvas, Maps und Boards fördern das arbeiten in der Gruppe. Die Tools aus dem Bereich des Graphic Facilitation laden die Teilnehmer zu Offenheit, Mut und Transparenz ein. Also genau zu den agilen Werten. Wir möchten n unserem Vortrag zeigen, wie Sie Ihren Werkzeugkasten um genau solche Tools erweitern können und berichten aus unserer Erfahrung über den Einsatz solcher Tools in der Praxis.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Den Einsatz von visuellen Werkzeugen im agilen Umfeld
- Den Mehrwert von Visualisierung
- Konkrete Praxisbeispiele
- Tipps für die rasche Anwendung
- Mut, Dinge umzusetzen


Christian Botta, Visual BraindumpChristian Botta war 15 Jahre als Projektmanager und Führungskraft in der IT beschäftigt. Im Jahre 2015 gründete er gemeinsam mit Daniel Reinold die Firma Visual Braindump, mit dem Ziel die Themen Visualisierung und Management näher zusammenzubringen. Mit Visual Braindump verheiratete er seine beiden Leidenschaften: Zeichnen und Projektmanagement. Heute ist er als Trainer, Coach und Speaker für Projektmanagement, Design Thinking und visuelles Denken unterwegs – sowohl in Präsenztrainings als auch in Video-Trainings bei LinkedIn. Ein weiteres Standbein ist die visuelle Begleitung von Veranstaltungen mit Hilfe von Graphic Facilitation bzw. Graphic Recording. Botta schreibt darüberhinaus regelmäßig auf dem Visual Braindump Blog und für das Projektmagazin und Capterra.

Daniel Reinold, Visual BraindumpMit über 10 Jahren Erfahrung im Bereich der Projekt- und Teamleitung gründete Daniel Reinold 2015, gemeinsam mit Christian Botta, die Firma Visual Braindump. Visualisierung, Scrum und Design Thinking bilden den Kern seiner Arbeitsweise. Entrepreneurship ist sein Antrieb. So als Crypto Enthusiast, Blogger und Autor. In seinen Vorträgen, Seminaren und Coachings begeistert er seine Kunden damit, dass er komplexe Themen verständlich präsentiert und sofort umsetzbare Lösungsansätze vermittelt.

Organizational Design Research (ODR) – über einen menschenzentrierten Ansatz zur Unternehmungsgestaltung – ein Erfahrungsbericht.

Referenten: Daniela Piacenti und Ralf Döring, DB Systel GmbH

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 14:15 - 15:00 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau, Human Resources

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Die DB Systel GmbH mit aktuell ca. 4000 Mitarbeiter*innen befindet sich in einem Veränderungsprozess vom Service Provider zum Digital Innovator im Konzern. Sie führt derzeit eine unternehmensweite Agile Transformation durch, um flexibler auf dem Markt agieren und der neuen Arbeitswelt gerecht werden zu können. Die Idee dabei ist es, aus der klassischen, hierarchischen Organisationsstruktur eine Netzwerkstruktur mit selbstorganisierten Teams zu machen. Doch nicht nur die Struktur und die Prozesse sind hierbei wichtig. Es geht vor allem um die Mitarbeiter*innen des Unternehmens als Menschen mit ihren Bedürfnissen.
In einer Forschungskooperation zusammen mit der Business Design Research Gruppe des Center for Design Research der Stanford University, das u. a. Design Thinking entwickelt hat, gehen wir seit ca. einem Jahr auch hier andere Wege. Wir setzen auf einen menschenzentrierten Ansatz, angelehnt an Design Thinking, um die Organisation zu gestalten. Dabei entwickeln wir unser eigenes Vorgehen basierend auf Modellen und Methoden. Über die Erfahrungen, die wir hierbei gemacht haben, möchten wir gerne berichten und neue Impulse zur Förderung von agilem Arbeiten in Unternehmen geben.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Teilnehmer lernen innerhalb des Erfahrungsberichtes folgende Kernthemen kennen:

• Erkenntnisse über Herausforderungen in der Unternehmenstransformation zur agilen und selbstorganisierten Arbeitsweise
• Einen neuen Ansatz in der Unternehmensgestaltung basierend auf dem menschenzentrierten Design-Ansatz, um diese Herausforderungen zu bewältigen
• Eine praktische Vorgehensweise, diesen Ansatz durchzuführen


Daniela Piacenti, DB Systel GmbHDaniela Piacenti (Dipl. Soz.-päd. (BA) und Dipl. Inform. (FH)) hat eine langjährige Erfahrung im agilen Arbeiten und war als Scrum Master in Projekten tätig. Seit zwei Jahren begleitet sie als Agile Coach die Agile Transformation der DB Systel GmbH und die Teams, die sich in die neue Arbeitswelt begeben hin zu Agilität und Selbstorganisation.
Als Agile Coach und Enterprise Kanban Coach unterstützt sie auch im Konzern Teams, Abteilungen und Projekte durch Sparring, Training und Coaching auf dem Weg in die Agilität und Selbstorganisation sowie bei der Einführung von Enterprise Kanban im Unternehmen.
Sie ist Mitglied im ODR-Team, das den menschenzentrierten Ansatz zur Unternehmensgestaltung bei der DB Systel GmbH in Zusammenarbeit mit der Business Design Research Gruppe des Center for Design Research der Stanford University erprobt und das Vorgehen weiterentwickelt.

Ralf Döring, DB Systel GmbHRalf Döring (Dipl.-Inform.) hat viele Jahre Erfahrung in Aufbau und Pflege komplexer Systeme – in den Rechenzentren des DB Konzerns. Mit dem Wandel hin zu Selbstorganisation tritt für ihn Technik immer mehr in den Hintergrund zugunsten des komplexen Systems „Menschen und ihre Bedürfnisse im Unternehmen“. Als früherer Mitarbeiter der Bottom-Up Bewegung, die schlussendlich zur Umgestaltung der DB Systel führte, beschäftigt er sich mit der Weiterentwicklung eines menschenzentrierten Ansatzes in Kooperation mit der Business Design Research Gruppe des Center for Design Research der Stanford University.

Scrum im Bildungsbereich: Wie Schülerinnen und Schüler zum Thema Identität und Gesellschaft erfolgreich Projekte durchführen

Referenten: Carsten Rasche, borisgloger consulting GmbH und Christian Hausner, Evangelische Schule Berlin Zentrum

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 14:15 - 15:00 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Bildung; Hochschulen; Schule; HR; Corporate Learning

Tätigkeitsfeld: Produkmanagement und Produktentwicklung

Abstract: Schon seit längerer Zeit helfen Agile Vorgehensweisen wie Scrum auch Projekten außerhalb der IT zu Erfolg. So auch im Bildungsbereich. Lehrkräfte nutzen es mit ihren Schülerinnen und Schülern entweder um individuelle Lernpläne zu erstellen oder um projektbasiertes Lernen in Lernteams zu strukturieren.

Eine Berliner Schule nutzt Scrum4Schools für die Organisation des wöchentlich stattfindenden Projektlernunterrichts. Mit rund 80 Schülerinnen und Schülern wird an der Schule in einer mehrmonatige Projektphase jahrgangsübergreifend mit den Klassenstufen
7-9 am Thema „Identität und Gemeinschaft“ organisiert.
Scrum4Schools hat den Schülerinnen und Schülern geholfen, Ihre Projekte zu dem Thema erfolgreich durchzuführen und dabei ihr inhaltliches Wissen über Identitäts- und Gesellschaftsthemen zu erweitern. Gleichzeitig haben sie mit Scrum4Schools eine Projektmanagementmethode kennengelernt, mit der sie auch in Zukunft erfolgreich eigene Projekte umsetzen können.

In dem Fachvortrag berichten der Lehrer, Christian Hausner sowie Schülerinnen und Schüler* und Carsten Rasche von borisgloger consulting, die das Projekt Pro Bono begleitet haben, von den Herausforderungen und Erkenntnissen.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? In dem Vortrag wird auf die Herausforderungen eingegangen, die es bei dem Design des Projektes zu überwinden galt. Die Zuhörer erfahren, welche Möglichkeiten es gibt Scrum im Bildungskontext anzuwenden. Das Scrum4Schools Konzept ist adaptierbar und lässt sich auf verschiedene Bildungskontexte, wie beispielsweise Universitäten oder das Corporate Learning Umfeld übertragen. Die Zuhörer kennen nach dem Vortrag das Grundkonzept und können es auf ihren eigenen Kontext übertragen.


Carsten Rasche, borisgloger consulting GmbHSeine ersten Erfahrungen mit userzentrierter Produktentwicklung, mit Scrum und Agile hat Carsten Rasche direkt im Silicon Valley gesammelt. Den Arbeitspsychologen fasziniert natürlich, wie sich die konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kunden auf die interne Organisation eines Unternehmens aus-wirkt. Zukunftsweisende Themen wie Digital HR faszinieren ihn dabei genauso wie der Umgang mit Kommunikation und Konflikten in Veränderungsprozessen und die Gestaltung neuer Arbeitsformen. Bereits während seiner Schulzeit hat er begonnen sich ehrenamtlich im Bildungsbereich zu engagieren. Dieses Thema beschäftigt ihn noch immer. Deswegen hat er mit einigen Kollegen bei borisgloger consulting Scrum4Schools gestartet. Pro Bono unterstützt er die Einführung und Verwendung von Scrum an Schulen und Universitäten.

Christian Hausner, Evangelische Schule Berlin ZentrumChristian Hausner arbeitet als Lehrkraft an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Als Fachlehrer unterrichtet er Philosophie und Gesellschaftswissenschaften, als Klassenlehrer ist er Mentor und Lernbegleiter für Jugendliche und geht mit seiner Klasse gesellschaftliche Herausforderungen im projektbasierten Lernen an. Christian ist Mitgründer und Vorstandsmitglied der Organisation Global Goals Curriculum e.V. Er ist Alumnus der HPI School of Design Thinking, Mitglied des Global Change Leader-Netzwerks von Ashoka sowie Mitglied im thinktank 30 der Deutschen Gesellschaft Club of Rome e.V.

Agile4Consulting – Herausforderungen und Erfahrungen

Referent: Dr. Ulrich Bodenhausen, Vector Consulting Services GmbH

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 14:15 - 15:00 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Consulting, Produktmanagement und Produktentwicklung, Service, Unternehmensführung, Marketing und Vertrieb

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Das Management eines Teams von Unternehmensberatern stellt besondere Herausforderungen an Kommunikation und Methode. Zum einen, weil die Berater häufig auf viele Standorte verteilt sind und zum anderen, weil kurzfristig zu bearbeitende Projekte die Planbarkeit von Aufgaben und Auslastung erschweren. Die etablierten Teammeetings mit einer festen Agenda und einer Offene-Punkte-Liste passten immer weniger zu den aktuellen Herausforderungen:

- Information über und vor allem echte Involvierung des Teams in die vielfältigen, kurzfristig zu lösenden Themen, die sich aus dem laufenden Beratungsgeschäft und neuen Projektanfragen ergeben.
- Effektive und aktuelle Information, was die Berater aktuell in ihren Projekten erreicht haben und woran sie kurzfristig arbeiten.
- Klare Aussagen, wenn Projektsituationen vorliegen, die der einzelne Berater nicht selber lösen kann.

Basierend auf den positiven Erfahrungen aus der Einführung von Agilität bei Kunden wurde das Management des Teams sukzessive auf agil umgestellt. In diesem Vortrag stellen wir unsere eigenen Veränderungsschritte dar und vergleichen Best Practices aus der Einführung von Agilität in Software- und Hardwareentwicklung aus unseren Beratungsprojekten mit unseren eigenen Erfahrungen im Management eines Beratungsteams. Die Erfahrungen sind auf viele Teams übertragbar, die ähnliche Herausforderungen haben.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Wir geben Antworten auf die folgenden Fragen:

- Wie geht man mit den Herausforderungen eines Teams um?
- Wie kann Agilität bei der Bewältigung der Herausforderungen helfen?
- Was sind die Erfahrungen dabei?


Dr. Ulrich Bodenhausen, Vector Consulting Services GmbHDr. Ulrich Bodenhausen ist Consulting Manager bei Vector Consulting Services.
Er unterstützt Kunden weltweit bei der Verbesserung der Produktstrategie, -entwicklung und organisatorischen Veränderungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Einführung agiler Arbeitsweisen.
Zuvor war er bei einem globalen 1st Tier Leiter der Unternehmensstrategie, des Innovationsmanagements und verantwortlich für die globalen Entwicklungsprozesse.

Dramatisch, praktisch, gut! Wie das Psychodrama in agilen Transitionen helfen kann.

Referenten: Julia Dellnitz, Lernical und Lars Büsing, Die Techniker

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 15:30 - 17:10 Uhr

Level: Level 300 - Vorträge für Teilnehmer, die schon länger erfolgreich mit agilen Ansätzen arbeiten/p>

Zielgruppe: Agile Coaches, Scrum Master.innen, Product Owner.innen, Führungskräfte, Organisationsentwickler.innen

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Das Psychodrama ist eine handlungsorientierte Therapie- und Beratungsmethode. Sie wurde im frühen 20. Jahrhundert von dem Arzt Jacob Levy Moreno aus dem Stehgreiftheater entwickelt und zielt u.a. darauf Spontaneität, Kreativität und Empathie zu aktivieren und durch spielerisches Durchleben auf der „Bühne“ (d.h. im geschützten Raum) die eigene Rollenflexibilität in der tatsächlichen Welt (also z.B. dem beruflichen Kontext) zu erhöhen.

Die zentralen Konzepte des Psychodrama bieten eine einen guten und fundierten Rahmen, um die Geschehnisse während einer agilen Transition besser zu verstehen und Interventionen abzuleiten. Darüber hinaus hilft die Methode zwischenmenschliche Themen wertschätzend und tatkräftig sichtbar, besprechbar und veränderbar zu machen.

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Im einem interaktiven Vortrag lernen die Teilnehmer.innen zentrale Konzepte wie „Rollenkonserve“, „soziales Atom“, „Hilfs-Ich“ und „Tele“ kennen und probieren Elemente der Methode ggf. kurz aus. Anhand von Beispielen aus unserer Beratungsarbeit erläutern wir die psychodramatischen Arbeitsweise. Wir eröffnen neue Blickwinkel auf Phänomene, die während einer agilen Transition typischerweise als Konflikt oder Widerstand wahrgenommen werden und bieten Handlungsstrategien an.


Julia Dellnitz ist Co-Gründerin von Learnical und dem smidig-Netzwerk. Die Ozeanographin und Betriebswirtin berät Unternehmen, die Agilität nicht nur in der IT einsetzen wollen. Sie bloggt und spricht auf internationalen IT-Konferenzen zu Agilität und Vielfalt.

Lars Büsing, Die TechnikerLars Büsing ist als Agile Coach in der Unternehmensentwicklung der Techniker Krankenkasse tätig. Der Volkswirt war davor über 20 Jahre als Berater und Senior Education Manager für (agiles) Projektmanagement in verschiedenen Branchen tätig.

Wir entwickeln uns selbst – Wie flexibles, selbstverantwortliches Lernen in Organisationen gelingen kann!

Referentin: Natalija Hellesoe

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 15:30 - 17:10 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: HR, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, Training, Transformation, Lernende Organisation, Manager

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Wie müssen sich Entwicklungskonzepte verändern, wenn Karrieren zukünftig bis zu 70 Jahre umfassen, die Halbwertszeit von erlernten Fähigkeiten immer geringer wird und die persönlichen Lebensentwürfe immer vielfältiger? Und wie kann agiles Arbeiten darauf eine Antwort sein?

Mit dem technologischen Fortschritt und den gesellschaftlichen Entwicklungen ändert sich rapide die Art, wie wir lernen (müssen). Und trotzdem sind standardisierte Trainingsprogramme und verordnete Entwicklungsmaßnahmen in vielen Organisationen das gängige Modell und Lernen als integrativer Bestandteil der täglichen Arbeit ist in weiter Ferne.

In diesem interaktiven Workshop erfahren die Teilnehmer, wie die Nutzung von agilen Prinzipien und kollaborativen Ansätzen das Potential bietet, Lernen in Organisationen grundlegend zu verändern und die Mitarbeiter selbst noch viel stärker als heute in die Gestaltung der Weiterentwicklung mit einzubinden.

Dazu entwickeln wir in einer Mischung aus gezieltem Input, Diskussionen und Arbeiten in kleinen Gruppen auf Basis von Ansätzen wie „Training from the back of the room“ Ideen für die Umsetzung um eigenverantwortliches, kontinuierliches Lernen auf vielfältige Art und Weise zu ermöglichen!

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Im Workshop finden die Teilnehmer (erste) Antworten auf die Fragen...

... was die gesellschaftlichen Veränderungen und neuen Lebensentwürfe für Lernkonzepte und die Personal- und Organisationsentwicklung bedeuten
... wie agile Prinzipien und flexiblere Prozesse helfen können, Lernen und Kollaboration zu verbessern
... wie die Mitarbeiter selbst mehr Verantwortung für die eigene Entwicklung übernehmen können
... wie erste Schritte aussehen können, um flexibles, kontinuierliches Lernen in Organisationen umzusetzen


Natalija HellesoeNatalija Hellesoe war viele Jahre im Personalbereich tätig und hat Transformationen in Unternehmen begleitet. Als Trainerin, Projektbegleiterin und agiler Coach unterstützt sie heute HR Teams und Organisationen dabei, mutige Entscheidungen zu treffen, Neues zu wagen und proaktiv die neue Arbeitswelt mitzugestalten. Ihre Schwerpunkte: Agilität außerhalb der IT, Agile HR, Training, Moderation, Lernende Organisation, Personalentwicklung, Motivation. Ihre Vision: Selbstständiges, innovatives Arbeiten und sich Entwickeln in Unternehmen. Mit Wert, Sinn und Spaß für nachhaltigen Erfolg!

Agile Change Projekte

Referent: Joachim Reinke

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 15:30 - 16:15 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Projektmanager und Projektteammitglieder von Organisationsprojekten (Change Projekten)

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Organisationsprojekte stellen neben Produktentwicklungs- und Kundenauftragsprojekten den dritten großen Projekttyp dar. Als oft reine interne Projekte stehen sie nicht selten im Schatten dieser und kommen kaum in den Genuss moderner Vorgehensweisen, obwohl gerade sie aufgrund eines meist heterogenen Projektteams und geringer Ressourcen davon sehr profiteren können. In diesem Vortrag zeige ich anhand von konkreten Beispielen, wie agile Methoden bei Organisationsprojekten sinnstiftend eingesetzt werden können und zeige, wie der dadurch in eine Organisation hinein getragene Funke auf weitere Vorhaben überspringen kann.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Zuhörer des Vortrags bekommen anhand eines konkreten Beispiels aufgezeigt, wie auch Organisationsprojekte (Change Vorhaben) mit Hilfe agiler Vorgehensweise durchgeführt werden können.


Joachim ReinkeJoachim Reinke ist Projektmanager verschiedene Projekte, in letzter Zeit gerne Change Projekte, die er agil durchführt. Dabei hat er mit vielen Nicht-IT-nahen Projektmitarbeitern zu tun. Daher hat er sich überlegt, wie er denen den Kerngedanken von "agil" nahe bringen kann, so dass dieser einfach selbst erlebbar und erarbeitbar ist.

This is to future - Agil in der Praxis

Referent: Steffen Hartmann, Mayflower GmbH

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 16:25 - 17:10 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Manager, Projektmanager, ProductOwner, ScrumMaster, Agile Coaches, Berater, Menschen

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Langsam aber sicher legt agil seinen Ruf als "neue Softwareentwicklungsmethode" ab und bricht auf in die Welt abseits des digitalen. Ganze Organisation werden jetzt agil, um mit dem wachsend Marktdruck und der zunehmenden Geschwindigkeit Schritt halten zu können. Doch was bedeutet Agilität in der Praxis? Welches Umdenken innerhalb eines Unternehmens muss einsetzten um wirklich agil sein zu können und was bedeutet dieses für alle Beteiligten? Sind wir überhaupt schon bereit für diesen Umbruch?

Dieser Vortrag berichtet aus der Praxis - Wie wird agil in Unternehmen gelebt und wie weit kann Agile Transition gehen? Wie funktioniert agil innerhalb von Konzernen und warum ist es dort schwierig? Ist agil wirklich die Lösung oder nur ein neues Problem?

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Agil ist eine Lösung, aber nicht die eine Lösung. Mit Praxisbezug und Berichten aus dem (agilen) Alltag sollen mögliche Fallstricke und Grenzen von agilem Arbeiten aufgezeigt werden, aber auch wo durch den nützlichen Einsatz von Agilität neue Chancen entstehen.


Steffen Hartmann, Mayflower GmbHSteffen Hartmann betreut als Product Owner (Scrum/CSPO-zertifiziert) gemeinsam mit seinem agilen Team anspruchsvolle Kundenprojekte für die Mayflower GmbH. Seine über zehn Jahre bereits auf Kundenseite gereifte Erfahrung fließt heute in die Entwicklung und Ausgestaltung großer E-Commerce-Environments – dazu steht Steffen nicht nur intern, sondern auch auf Konferenzen und Workshops als Speaker und Trainer zur Verfügung und setzt seine individuellen Schwerpunkte auf die Themen User Experience, Mobile und Teamkommunikation.

Lightning Decision Jam: Hindernisse identifizieren, Lösungen finden, Aufwand und Nutzen abschätzen, Umsetzung planen, Probephase evaluieren

Referentinnen: Jana Noack und Ina Hölzel, Trendig Technology Services GmbH

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 17:30 - 19:10 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Produktmanagement und Produktentwicklung, Innovationsvorhaben, Agile Transition

Tätigkeitsfeld: Produkmanagement und Produktentwicklung

Abstract: An den meisten Produkten – sei es in der initialen Entwicklungs- oder in der Managementphase – arbeiten Experten aus vielen Unternehmensbereichen zusammen: Strategie, Research & Development, Technik und Support, Marketing, Sales, Finanzen... Und alle haben wichtige Argumente für oder gegen Ideen der weiteren Entwicklung. Wie können diese wichtigen Expertisen gemeinsam schnell zu Übereinstimmungen kommen? Oft erschöpfen sich alle Kreativ- und Strategieprozesse in langen Diskussionen, bei denen ein bis mehrere Teilnehmer sich nicht gehört oder unverstanden fühlen. Am Ende hat man keine befriedigende Entscheidung getroffen und keinen Lösungsansatz avisiert. Könnte man hier agile Sprints einführen, in denen man sich gezielt vorwärtsbewegt? Die Referentinnen Jana Noack und Ina Hölzel moderieren in ihrem Berufsalltag vor allem viertägige Design Sprints für Unternehmen, in denen sie Teams von einer Herausforderung zu einem nutzergetesteten Prototyp führen. Im Workshop für Einsteiger stellen Sie hier die Methode „Lightning Decision Jam“ vor, in denen man in einer Stunde den Grundstein für eine im Team konzipierte zweiwöchige Umsetzungsprobephase legt.

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Die Teilnehmer sollen nach dem Workshop das „Lightning Decision Jam“-Vorgehen beherrschen, mit dem sie zurück im Berufsalltag Herausforderungen schnell angehen und sinnvoll strategisch lösen können.


Jana Noack, Trendig Technology Services GmbHJana Noack ist Informationsarchitektin und Geschäftsführerin bei trendig technology services GmbH in Berlin. Sie verfügt über 15 Jahre Berufserfahrung, über die Hälfte davon als Managing Partner und Geschäftsführerin kleiner mittelständischer Unternehmen mit internationalen Großkunden. Sie hat zahlreiche Unternehmen rund um ihre digitale Transformation gecoacht und ist sich sicher: Alles dreht sich immer und ausschließlich um den Menschen. Wer das nicht berücksichtigt, wird nie lange Erfolg haben.

Ina Hölzel, Trendig Technology Services GmbHIna ist Product Owner & Design Sprint Moderatorin bei trendig in Berlin. Sie widmet sich der Verbreitung der "agile with love"-Haltung in der Community und darüber hinaus und ist auch für die jährliche Agile Testing Days USA Konferenz verantwortlich. Ihre besondere Leidenschaft gilt den Menschen und ihren Entscheidungen und sucht nach neuen Wegen, um ein gemeinsames, teamorientiertes und unterhaltsames Arbeitsumfeld zu schaffen.

Team Empowerment - Verantwortung abgeben und annehmen

Referenten: Ngoc Minh Luong und Daniel Dubbel, YNEO

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 17:30 - 19:10 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: HR, Change Management, Unternehmensführung, Management

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Alle zeigen Einsatzwillen und Verantwortungsbereitschaft! Das ist das gewünschte Bild einer motivierten Belegschaft. Wir sollen uns nicht nur mit der Vision und Werten der Organisation identifizieren, sondern auch die stete Bereitschaft mitbringen, aktiv an der Realisierung der gemeinsamen Ziele zu arbeiten. In der einer dezentralen und lernenden Organisation sowie während der Transformation zu dieser Organisation führt das aber immer wieder zu Herausforderungen - denn Delegation und Übernahme von Verantwortung, Freiheit und Entscheidungsmacht müssen immer wieder neu ausgehandelt werden. In einer Action Based Learning Session wollen wir nicht nur über Praxisbeispiele reden, sondern mit interaktiven Übungen im geschütztem Raum selbst erfahren, was es bedeutet, Verantwortung abzugeben und zu übernehmen.

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Selbstorganisation ist das Stichwort, möglich wird sie nur, wenn klassische Führungskräfte ihre Verantwortung abgeben und Mitarbeiter in Teams sie übernehmen. Was sich so leicht anhört, wird in der Realität zur echten Herausforderung und Mutprobe. Warum das so ist, wie es sich anfühlt, Verantwortung abzugeben und anzunehmen, wird in der Session erlebbar und bietet damit eine Grundlage für gegenseitiges Verständnis in der Transformation zwischen Führungskräften und Mitarbeitern und in dezentralen Organisationen für Teammitglieder.


Ngoc Minh Luong, YNEONgoc Minh Luong (@appliedimpro) ist Trainer für Teamentwicklung, sowie für agile und kreative Arbeitsweisen. Nach dem Maschinenbaustudium im In- und Ausland arbeitete er vor seiner Selbständigkeit als System Engineer bei Lufthansa Technik. In seinen Trainings werden selbstorganisiertes Arbeiten, handlungsorientiertes Lernen und systemische Reflexion großgeschrieben. Als Trainer für angewandte Improvisation (AIN) sind ihm lebendig und interaktiv gestaltete Schulungen ein großes Anliegen. Besondere Freude bereitet Minh, der selbst fünf Sprachen spricht, die Arbeit mit interkulturellen und interdisziplinären Teams. In der Rolle des Mediators kennt er die Chancen und Herausforderungen von Vielfalt im Team - sein Motto: Die Wirksamkeit im Wir erkennen. Als Mitbegründer des YNEO Netzwerks unterstützt er als Trainer, Coach und Berater unterschiedliche Teams in ihrer (Weiter)entwicklung.

Daniel Dubbel, YNEODaniel Dubbel (@derDoubleD)) arbeitet seit 2018 bei der DB Systel GmbH, dem Digitalpartner der Konzern-Gesellschaften der Deutschen Bahn. Als Product Owner des Agile Enabler Teams unterstützt er die agile Transformation der Organisation. Sein Fokus liegt auf Einführung und Kompetenzaufbau agiler Methoden und Praktiken sowie der Entwicklung einer entsprechenden Haltung. Seit mehr als 10 Jahren begleitet er Unternehmen auf ihrem Weg zu erfolgreichen Strukturen und Arbeitsweisen für eine hohe Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit. Nebenberuflich ist er Mitbegründer des YNEO Netzwerks, unterstützt als Mentor, Trainer, Coach und Berater agiles Arbeiten und Transformationen von Teams, Abteilungen und Unternehmen sowie deren Führungsstrukturen.

Mein Scrum, wie geht es dir?

Referenten: Kai Peter Bauer und Juliane Pilster, brainspire GbR

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 17:30 - 18:15 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Produktmanagement, Produktentwicklung, Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Wie gut funktioniert eigentlich unser Scrum-Prozess? Und woran erkennen wir das? Tragen wir mit dem, was wir tun, zum Erfolg des Unternehmens bei und wie geht es eigentlich dem Scrum-Team? Mit diesen oder ähnlichen Fragen hat sich sicherlich jedes Scrum-Team schon einmal mehr oder weniger explizit auseinandergesetzt. Je stärker das Team in einem nicht-agilen Umfeld eingebettet ist, werden diese Fragen möglicherweise präsenter. Messbare Ergebnisse können dann helfen.
Konkret geht es also um den Gesundheitszustand unseres Scrum-Prozesses und um die Frage, wie wir diesen messen können, um weg vom Bauchgefühl hin zu konkreten Metriken zu kommen. Vom einfachen Aufgabenzählen bis zur Integration von Sprints in OKRs des Unternehmens tut sich hierbei ein breites Spektrum an Ansätzen auf, um einen Einblick in die drei Dimensionen Prozess, Wertbeitrag und Motivation zu erhalten.
Der Vortrag gibt auf der Basis vieler Beispiele einen Einblick in konkrete Lösungsvorschläge mit damit einhergehenden Herausforderungen und Stolpersteinen. Die Erfahrungswerte aus der Praxis stammen dabei sowohl aus Produkt- als auch aus Dienstleistungsumgebungen und zeigen, wie sich Metriken über mehrere Iterationen entwickeln lassen und warum diese Weiterentwicklung für den Erfolg der Metriken entscheidend ist.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Zuhörer lernen verschiedene Metriken und deren Einsatzmöglichkeiten kennen.
Anhand von Praxisbeispielen werden den Teilnehmern die Fallstricke bei der Einführung von Metriken ebenso deutlich wie die Chancen die sich daraus für das Team ergeben, insbesondere in einem nicht-agilen Umfeld.


Kai Peter Bauer, brainspire GbRKai Bauer studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Betriebswirtschaftslehre. Es folgten Stationen bei der LuK GmbH & Co.oHG im Bereich Einkauf und der MBtech Consulting GmbH als Berater mit dem Schwerpunkt Einkauf und Supply Chain Management. Mit dem Wechsel zur damaligen Voith Industrial Services - heute Leadec - wurden diese um verschiedene Stationen im Bereich Business Development ergänzt. Seit 2018 ist Herr Bauer für den Bereich Operations Excellence bei Leadec verantwortlich. Außerdem ist er als Workshop-Facilitator bei unterschiedlichen Unternehmen unterwegs.

Juliane Pilster, brainspire GbRJuliane Pilster wurde in Celle geboren und studierte Wirtschaftsingenieurwesen (Elektrotechnik) an der TU Chemnitz. Es folgten Fach- und Führungspositionen bei der SCHOTT AG sowie beim Netzbetreiber der EnBW AG im Vorstandsbereich Technik, bevor sie im Jahr 2012 zur damaligen Voith Industrial Services - heute Leadec - wechselte. Dort war sie zuletzt drei Jahre für den Bereich Operations Excellence verantwortlich. Seit Januar 2018 ist Frau Pilster als Agile Coach für die TRUMPF GmbH & Co. KG tätig. Außerdem ist sie als Workshop-Facilitator bei unterschiedlichen Unternehmen oder als Sketchnoterin auf Konferenzen unterwegs.

FamilAgile - Wie die Familie hilft Agilität zu verstehen

Referenten: Pascal Rusch und Andrea Dubach, SIX Group AG

Tag und Uhrzeit: 13. März 2019, 18:25 - 19:10 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Agile Coach, Führungskräfte, Betroffene von Veränderungsvorhaben

Tätigkeitsfeld: Gamification

Abstract: Studien zu agilen Transformationen zeigen auf, dass die drei Faktoren mangelndes Wissen, Widerstand gegenüber Veränderung und Kulturkonflikte die Hauptherausforderungen sind. Es hat sich gezeigt, dass der Sprung von traditionellen Arbeitsweisen zu einem agilen Vorgehen und die Masse an neuem Vokabular zu gross sind.

Was wäre, wenn wir uns statt krampfhaft auf den grossen Sprung mehr auf eine mögliche Brücke über den Graben konzentrieren würden? Denn die Lernpsychologie zeigt auf, dass es einfacher ist in bekanntem Umfeld auf bestehenden Erfahrungen aufzubauen als sich neues Wissen und Verhalten losgelöst anzueignen. In unserem Gedankenspiel ist diese Brücke die Familie – weil dieses Umfeld jeder kennt.

Wir möchten aufzeigen, was beispielsweise das Familienfrühstück mit dem Daily Standup oder das Abendritual mit einer Retro gemeinsam haben. Zudem erklären wir, wie sich die Wahrnehmung & das Verständnis des Agile Manifesto gefühlsmässig verändert, wenn es in eine «Familiensprache» überführt wird. Diese Erkenntnisse helfen das agile Verständnis aus der Familie in den Arbeitsalltag zu übertragen.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Wir zeigen auf, wo im Familienalltag bereits unbewusst agile Prinzipien angewendet werden, wie diese ausgebaut werden können und erleichtern so den Transfer in das Arbeitsumfeld.


Pascal Rusch, SIX Group AGPascal Rusch ist Familienvater von 2 Kindern und arbeitet als Agile Coach und SAFe Consultant bei SIX. Dabei unterstützt er die Teams in verschiedenen agilen Belangen und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Pascal hat als Entwickler und Scrum Master in verschiedenen Firmen Erfahrungen gesammelt. Ihm haben die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt, dass der Mensch als zentraler Aspekt von Veränderungsvorhaben zu beachten ist. Aus dem Grund studiert er noch Wirtschaftspsychologie um den menschlichen Aspekten weiter Rechnung zu tragen.

Andrea Dubach, SIX Group AGAndrea Dubach ist Mutter von Drillingen und arbeitet als Business Process Engineer und SAFe Consultant bei SIX. Ausserdem ist Andrea Dubach Psychologin (lic. phil.), Referentin, Seminarleiterin und Coach. Schwerpunktmässig widmet sie sich Veränderungen in Unternehmen und unterstützt als Coach & Trainer die Entwicklung selbstbewusster, resilienter und somit starker & ausgeglichener Persönlichkeiten und Teams. Zu ihren Stärken zählen ihr unkomplizierter und wertschätzender Umgang mit Menschen, die Freude an vernetzenden, brückenschlagenden und teamstärkenden Massnahmen, sowie ihre kreative, visualisierende und humorvolle Herangehensweise an Herausforderungen.
Nebenberuflich ist Andrea Dubach Co-Founder des Sozialunternehmens NAHdenken und setzt sich dafür ein, dass Familien ein kraftvolles & gesundes Familien-Bewusstsein entwickeln und damit klug & agil in ihrem Alltag navigieren können.

Pioniergeist hat Euch erfolgreich gemacht, Management groß - was bringt Euch weiter?

Referenten: Thomas Schwitzer und Stefan Neubauer, Interhyp Gruppe

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 09:10 - 10:10 Uhr

Level: Level 300 - Vorträge für Teilnehmer, die schon länger erfolgreich mit agilen Ansätzen arbeiten

Zielgruppe: C-Level Management, mittel Management, Leader, Change Agents, Scrum-Master, Coaches

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Hinweis: Das ist für alle interessant, die wirksame Tools zum Implementieren von Mindset suchen, ihre Company agilisieren, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit ausrollen, oder den Erfolg der IT über das ganze Unternehmen skalieren möchten.

Warnung! Unsere Erfahrung hat uns gelehrt: Agil wird viel zu oft gemanaged.

Wir von der Interhyp Gruppe sind auch begeistert vom Erfolg der IT mit agilen Arbeitsweisen. Das macht unsere Stabs- und Vertriebsabteilungen neugierig.
Statt gemanagter Agilisierung haben wir einen radikal anderen Weg eingeschlagen: jeder entscheidet selbst, den Schritt in die agile Arbeitsweise zu gehen, dezentral und individuell.

Seitdem sind tolle Geschichten in den Bereichen Vertrieb, Key-Account Management, HR, Telefonie und Produktmanagement entstanden.

Wir erzählen Dir diese Geschichten und wie wir uns dafür aufgestellt haben. Du erfährst, wie Teams an die Unterstützung kommen und welche Interventionen sich für uns als wirksam erwiesen haben. Du erhältst Einblicke in die Gemeinsamkeiten aller Teams und was von Agile und Lean gut geklappt hat.

Wir entfernen Dir 3 Tasten aus der Klaviatur des Managements. So wirst Du Deinen nächsten Kulturwandel anders begegnen.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Wenn Du aus unserem Talk gehst, weißt Du,

- dass es keine gute Idee ist, Kulturwandel mit den klassischen Mitteln zu managen
- dass Du stattdessen ganz konkret etwas anderes machen kannst
- dass es bei uns sehr wirksam funktioniert
- wie Du Dich dafür intern aufstellen kannst
- welche 7 Interventionen Teams, Führungskräfte und Bereiche benötigen, um den Kulturwandel zu fördern

Das alles aus sowohl aus konkreten Erfahrungen als auch aus viele Gedanken und Prinzipien, die dahinterstehen, wir täglich anwenden und unsere Entscheidungen daran reflektieren.


Thomas Schwitzer, Interhyp GruppeMit 12 Jahren begann Thomas Schwitzer das Programmieren. Es dauerte nicht lange, als er seine Begeisterung für das Coaching im agilen Umfeld entdeckte und tourte bald ausschließlich als selbstständiger Scrum-Master durch Bayern. Nach vielen Jahren Erfahrung mit großen Unternehmen entdeckte Thomas die Interhyp AG. Als unternehmensweiter Coach entwickelt er dort die Teams in verschiedenen Stabs- und Vertriebsabteilungen und unterstützt Führungskräfte in der Praxis des Agile Leaderships.

Stefan Neubauer, Interhyp GruppeStefan Neubauer ist Scrum Master und Agile Coach bei der Interhyp AG. Bevor er aus Überzeugung die Linienverantwortung gegen das Prinzip des Servant Leaderships eintauschte, war er 12 Jahre in Agenturen mit unterschiedlichen Führungskulturen konfrontiert und wollte als Bereichsleiter selbst ein besserer Vorgesetzter sein. Dabei begleitete er mehrere Umstrukturierungen und Change Prozesse.

Mission impossible: Von Null auf Scrum in weniger als 9 Monaten

Referent: Andreas Ulrich, DB Systel GmbH

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 10:40 - 11:25 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau, Human Resources, Produkmanagement und Produktentwicklung

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: „Guten Morgen Mr.Consultant, bei einem unserer Partnerunternehmen hat sich der Gedanke festgesetzt, ein agiles Team zu bilden. Ihre Mannschaft wird aus Mitgliedern unterschiedlicher Bereiche bestehen. Sie werden Experten aus der Personalabteilung, dem Anforderungsmanagement, dem Reporting und diversen anderen Abteilung zu einem Scrum Team formen. Agiles Vorwissen ist bei keinem der Teilnehmer vorhanden. Sie haben weniger als 9 Monate Zeit ein funktionierendes agiles Team, das nach Scrum arbeitet, zu formen. Dieses Team soll schnell und effizient aktuelle Fehlerbilder, verursacht durch Prozesse, Regeln und einer veralteten Personalsoftware, ausräumen. Wenn Sie scheitern oder ein Burn out erleiden, werden wir jegliche Kenntnis dieser Operation abstreiten. Diese Nachricht wird sich in fünf Sekunden selbst vernichten. Viel Glück! Kobra, übernehmen Sie!“ Schon mal eine solche “Mission impossible” angenommen? Einen Auftrag, von dem sie dachten, das kann nicht funktionieren? In meinem Vortrag berichten ich, warum ich mich habe überzeugen lassen, diesen Auftrag anzunehmen. Warum ich froh bin, mich geirrt zu haben und warum dieser Auftrag Grundlagen für die Transformation des gesamten Unternehmens geschaffen hat.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Ein konkretes Beispiel von Bottom up Change. Grundlagenwissen, wie ein Change im Unternehmen gestartet werden kann. Die Wichtigkeit, bei Veränderungswünschen auf Organisationsebene, eine Kombination aus Mitarbeitern als Multiplikatoren und Schutzräumen, inklusive Entscheidern, zu etablieren.


Andreas Ulrich, DB Systel GmbHAndreas Ulrich arbeitet als Berater und Agile Coach bei der DB Systel GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Deutschen Bahn AG. Als ehemalige Führungskraft und Agile Coach der idealo Internet GmbH kann er sich in ein klassisches und agiles Umfeld hinein denken. Das hilft ihm bei seinen Aufgaben, welche sich über die Beratung bei agilen Transformationsprozessen über die Durchführung von Design Sprints bis hin zum Coaching von Teams und Führungskräften erstreckt. Neben seiner Haupttätigkeit ist Andreas Ulrich als Speaker auf Messen, Events und Meetups zu finden. Als Mitinitiator des Digital Innovation Camps auf Ibiza vertritt er die Ansicht, dass sich nur in der Mischung von bekannten und neuen Ansätzen Wege finden lassen, sich evolutionär zu einem erfolgsorientierten und dynamikrobusten Unternehmen zu entwickeln.

Mit Scrum4Schools die Hochschullehre revolutionieren

Referenten: Carsten Rasche, borisgloger consulting GmbH und Prof. Dr. Holger Günzel, Hochschule München

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 10:40 - 11:25 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Bildung; Hochschulen; Schule; HR; Corporate Learning

Tätigkeitsfeld: Produkmanagement und Produktentwicklung

Abstract: Klassischer Frontalunterricht wird an Hochschulen seit geraumer Zeit immer seltener. Nicht zuletzt durch das Prinzip der Kompetenzorientierung gibt es in Vorlesungen & Seminaren zunehmend aktive und interaktive Lehrveranstaltungselemente zwischen Studierenden und Dozenten. Dennoch lässt sich oft beobachten, dass sich die Studierenden über das Geforderte hinaus nicht selbst für die Entwicklung ihrer Kompetenzen verantwortlich fühlen. Verstärkt wird das durch die „klassische“ Haltung, sich in erster Linie auf das Erbringen der Prüfungsleistung am Ende der Veranstaltung zu fokussieren.

An der Hochschule München wird diese Problematik im Masterstudiengang Betriebswirtschaft auf spezielle Art adressiert: Bereits im zweiten Jahr werden Teile einiger Lehrveranstaltungen von den Studierenden projekt- und selbstorganisiert durchgeführt. Der Dozent führt in die Veranstaltungsthematik ein, danach haben die Studierenden die Verantwortung, das Thema zu vertiefen. Sie selbst gestalten das Semester und entwickeln daraus eine Studienarbeit, die als Prüfungsleistung angerechnet wird. So gelingt eine didaktische Wende: Weg von der Vermittlung von Wissen hin zur selbstgesteuerten Aneignung von Wissen und Kompetenzen.

Während und nach der Lehrveranstaltung konnte beobachtet werden, dass die Studierenden früher mit dem Bearbeiten der Aufgaben begannen und dass sie sich wesentlich verantwortlicher für den Fortschritt fühlten. Beschleunigt wurde der Einstieg in die neue Lehrmethode durch die Zusammenarbeit mit der borisgloger consulting GmbH, die interessierte Bildungseinrichtungen bei der Einführung und Umsetzung von Scrum4Schools pro bono unterstützt.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? In dem Vortrag wird auf die Herausforderungen eingegangen, die es bei dem Design der Lehrveranstaltung zu überwinden galt. Die Zuhörer erfahren, welche Möglichkeiten es gibt Scrum im Bildungskontext anzuwenden. Das Scrum4Schools Konzept ist adaptierbar und lässt sich auf verschiedene Bildungskontexte, wie beispielsweise Schulen oder das Corporate Learning Umfeld übertragen. Die Zuhörer kennen nach dem Vortrag das Grundkonzept und können es auf ihren eigenen Kontext übertragen.


Carsten Rasche, borisgloger consulting GmbHSeine ersten Erfahrungen mit userzentrierter Produktentwicklung, mit Scrum und Agile hat Carsten Rasche direkt im Silicon Valley gesammelt. Den Arbeitspsychologen fasziniert natürlich, wie sich die konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kunden auf die interne Organisation eines Unternehmens aus-wirkt. Zukunftsweisende Themen wie Digital HR faszinieren ihn dabei genauso wie der Umgang mit Kommunikation und Konflikten in Veränderungsprozessen und die Gestaltung neuer Arbeitsformen. Bereits während seiner Schulzeit hat er begonnen sich ehrenamtlich im Bildungsbereich zu engagieren. Dieses Thema beschäftigt ihn noch immer. Deswegen hat er mit einigen Kollegen bei borisgloger consulting Scrum4Schools gestartet. Pro Bono unterstützt er die Einführung und Verwendung von Scrum an Schulen und Universitäten.

Prof. Dr. Holger Günzel, Hochschule MünchenProf. Dr.-Ing. Holger Günzel ist seit September 2007 Professor für Prozess- und Informationsmanagement an der Hochschule München. Aktuell koordiniert er den Masterstudiengang „Digital Technology Entrepreneurship“ an der Fakultät für Betriebswirtschaft. Er initiierte das Learning Lab “Digital Technologies” (www.LL4DT.org) und das Co-Innovation Lab (www.co-inno-lab.org). Zwischen 2013 und 2016 konnte er als Dekan die Fakultät für Betriebswirtschaft gestalten und voranbringen. Von 2001 bis 2007 war er bei der IBM Global Business Services als Führungskraft und in der Beratung beschäftigt.

Agile Budgeting

Referenten: Thomas Sternkopf und Moritz Aly, Sternkopf Consulting ug

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 10:40 - 11:25 Uhr

Zielgruppe: Jeder der sich mit dem Thema Budgetplanung beschäftigt, insbesondere in einer heterogenen Welt (Klassische Projekte und Agile Projekte): Portfoliomanager / CFO, Programm – und Projektmanager, Lenkungsauschuss-Mitglieder, Business und Projektsponsoren, COO/CIO

Abstract: Der Kampf um Budgets gleicht in vielen Unternehmen einem jährlichen Ritual. Die knappen Gelder, die das Unternehmen jährlich für eine Unzahl von Projekten bereitstellt, müssen verteilt werden.
Dabei ist die Budgetplanung insbesondere auf Unternehmensebene (Portfolio) ein komplexer Prozess, in dem viele Rahmenbedingungen eine Rolle spielen.
Einerseits sollen Budgets für Projekte zum Unternehmenserfolg beitragen. Andererseits basieren die Planungen in der klassischen Projektwelt auf Annahmen, deren zukünftige Entwicklung, sich wenn überhaupt erst nach Jahren realisieren lässt.
Man darf nicht vergessen, dass in der klassischen Projektwelt (Wasserfall oder V-Model) die Projekt- und Aufwandschätzung zu einem Zeitpunkt der größtmöglichen Unvorhersehbarkeit erfolgt.

- Notwendigkeiten für Projekte werden selten überprüft ( meistens nur 1-mal)
- Unvorhersehbare Ereignisse können kaum berücksichtigt werden
- Business Cases und ROI-Schätzungen basieren auf Annahmen (Best Guess) und nicht auf den tatsächlichen Veränderungen von Marktanforderungen
- Das häufig angewandte „Gießkannenprinzip“ hält viele Projekte am Leben, trägt aber nicht dazu bei, dass Projekte effizient umgesetzt werden und schnell erkennbaren Nutzen erzeugen

Wenn es schon in der bekannten Welt schwierig war das Budget entsprechend zu verteilen, so bringen neue Vorgehensmethoden wie Agile neue Aspekte und Herausforderungen mit sich.
Neben den klassischen Projekten rücken nun vermehrt agile Projekte in den Fokus. Hier stellt sich also die Frage, ob die Budgetverteilung den bestehenden Ritualen folgen kann bzw. muss, oder ob man sich nicht Anleihen aus den Methoden des agilen Vorgehens und dem dazugehörigen Budgetieren nehmen kann.

Ein wesentlicher Grundsatz im agilen Kontext ist „Finanziere Value Streams und nicht Projekte“. Ein Value Stream ist eine Serie von einzelnen Schritten, die am Ende der Prozesskette ein messbares Ergebnis erzeugen, welches einen Mehrwert für den Kunden generiert.
Somit werden ausschließlich Themen und Produkte finanziert, die einen nachweislichen Mehrwert (Value) generieren. Dies lässt sich anhand eines Lean-Business Case, der ein MVP (Minimum Viable Product) erzeugt, nachverfolgen und verifizieren.

Im agilen Kontext werden nicht nur Budgets dynamisch alloziert, sondern anhand der Lean Business Cases, die auf EPICs basieren, werden auch regelmäßig die Notwendigkeiten von neuen Initiativen oder Investitionen überprüft. Ist die Grund Annahme (Hypothesis Statement) eines EPICs erfüllt, wird geprüft ob weitere Features einen zusätzlichen Mehrwert generieren. Falls nicht, werden die Aktivitäten sofort eingestellt. D.h.: Der Einsatz von finanziellen Mitteln und Ressourcen wird ständig auf seinen Mehrwert überprüft. Anders ausgedrückt: Es wird nur investiert, wenn ein Mehrwert (für den Kunden) generiert wird.

Die Frage ist nun, wie können all diese Aspekte auf Unternehmensebene bei der Budgetplanung zusammengebracht werden:

- Klassische Projekte inkl. Langläufer
- Agile Teams
- Wartungsprojekte (Maintenance)
- Infrastrukturprojekte

Brauche ich zukünftig zwei oder mehr Budgettöpfe, oder kann ich eine einheitliche Budgetverteilung unternehmensweit etablieren, und was bedarf es dafür?

Unternehmen möchten Ihr Geld gewinnbringend im Sinne ihrer Kunden einsetzen und sich nicht für Ausgaben und Investitionen, die keinen erkennbaren Mehrwert erzielen, rechtfertigen müssen.
Selbst ohne agile Projekte und Methoden, steht man vor einer jährlich widerkehrenden Herausforderung, der man so oder so begegnen muss. Also warum dann nicht das Gesamtvorhaben hinterfragen und sich Anleihen beim dynamischen Budgetieren von agilen Projekten nehmen um ein neues, flexibles, einheitliches und nachvollziehbares Vorgehen zur Budgetallokation zu etablieren?
Dabei wollen wir nicht das Vorgehen oder den Ablauf von Projekten vereinheitlichen, sondern den Weg für die Finanzierung.
Wenn wir also hinsichtlich der Budgetverteilung, die gleichen Maßstäbe für klassische, und agile Projekt anlegen, bedarf es eines übergeordneten Schlüssels oder Rahmenmodells, um Budgets zielgerichtet zur Verfügung zu stellen.

Grundlegendes Verständnis, welches verändert werden muss:


- Es wird nur an Projekte, die nachweislich einen Mehrwert generieren, Budget zugewiesen
- Das Portfolio Budget wird nicht auf einmal verteilt. Stattdessen wird es dynamisch mehrmals im Jahr alloziert
- Es werden verschiedene Evaluationsebenen (Horizons) eingeführt, die fortlaufend den Budgetbedarf überprüfen und bei entsprechend evaluierten Lean Business Cases Budget bereitstellen
- Projekte werden gestoppt oder gekürzt, sobald in der Prototypphase als auch während der Implementierung, sodass keine zusätzliche Wertgenerierung nachgewiesen werden kann
- Wir begehen nicht den Fehler, gutes Geld schlechten Investitionen hinterherzuwerfen, nur weil man es schon jahrelang so gemacht hat.

Für das Portfolio Management und somit der Budgetzuteilung ist es unerheblich um welchen Projekttypen es sich handelt. Die Zuweisung von finanziellen Mitteln und anderen Ressourcen muss identischen Prinzipien unterliegen.

Wie man das methodisch und zielgerichtet angehen kann, ist Inhalt dieses Vortrags.


Thomas Sternkopf, Sternkopf Consulting ugThomas Sternkopf

- Interim Manager für strategische Programme (national / international)
- IT & Business Change & Transformationen
- Agile Transformation
- Coaching & Training von Agilen Methoden
- Zertifizierter SPC (SAFe Professional Consultant)

Moritz Aly, Sternkopf Consulting ugMoritz Aly

- IT Manager
- Zertifizierter SAFe Agilist (Leading SAFe 4.5)
- Zertifizierter SCRUM Master
- Trainer und Systemischer Business Coach
- Konfliktmanagement
- Change & Transformation

Eine Bank wird agil - Kein Tüdelkram, sondern harte Fakten

Referenten: Joachim Landow, Hanseatic Bank GmbH & Co KG und Winald Kasch, ORGANEO GmbH

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 11:35 - 12:20 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Human Resources, Legal, Marketing und Vertrieb, Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Das Management der Hanseatic Bank hat Ende 2016 einen internen Prozess zur Veränderung der Bank initiiert. Ziel ist es, die Bank im Spannungsfeld von einerseits Regulierung und Risikominimierung und andererseits Innovation und hohem Wettbewerbsdruck agiler zu organisieren. Bestehende Werte, wie Vertrauen und Sicherheit, sollten dabei nicht aufs Spiel gesetzt werden. Gleichzeitig sollten sich aber moderne, agile Produktentwicklungspraktiken in der Bank etablieren, um neue attraktive Produkte an den Markt zu bringen. Gestartet wurde an dem damals konkreten Problemfeld der Zusammenarbeit zischen Marketing und IT, die den Ansprüchen an Innovation und Geschwindigkeit nicht mehr genügten. Um den Transformationsprozess auf den Weg zu bringen und zu begleiten hat man sich für eine Begleitung (ORGANEO) entschieden, die mit einer diskursiven Arbeitsweise die Spannungsfelder der Bank zugänglich zu machen und im Veränderungsprozess eine hohe Partizipation innerhalb der Bank erzeugt. Einerseits, um das Wissen und die Erfahrung von MitabeiterInnen erleb- und einsetzbar zu machen, und andererseits, um möglichst viele an der Gestaltung der neuen Organisation zu beteiligen. Der Anfang 2017 gestartete Transformationsprozess hat viele strukturelle und kulturelle Veränderungen erzeugt. Das gilt nicht nur für die HR (People and Organisation) sondern für alle Bereiche der Bank.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Vorhaben dieser Art müssen sorgfältig vorgedacht werden
- Agilität muss Probleme lösen
- Vertrauen und Kontrolle gehen einher
- Vorüberlegungen zu einer partizipativen Vorgehensweise
- Die Grenzen von Partizipation
- Balancieren von strategischen Spannungsfeldern
- Die Aufgaben eines Kernteams


Joachim Landow, Hanseatic Bank GmbH & Co KGJoachim Landow, Head of People and Organisation

Winald Kasch, ORGANEO GmbHWinald beschäftigt sich seit 2009 mit dem Thema „Agiles Unternehmen“, praktisch und theoretisch. Als Geschäftsführer der FORTIS IT-Services GmbH hat er mit seinen Kollegen einen Veränderungsprozess hin zu einem dynamikrobusten und agilen Unternehmen entworfen und begleitet. Im Vordergrund standen dabei eine hohe Autonomie und Selbstorganisation von Teams, die konsequente Orientierung an Kunden und der Wertschöpfung und ein Fokus auf den erfolgreichen Umgang mit Überraschungen und Werten. FORTIS hat in diesem Zuge unterschiedliche Arbeitgeberprämierungen erhalten, „Hamburgs Beste Arbeitgeber“ und „Great Place to Work“. Seit 2013 gibt Winald als Advisor, Coach und Speaker seine Erfahrungen zu diesem Thema an andere weiter und publiziert regelmäßig für Fachmagazine. Winald hat in seinem Arbeitsleben als Geschäftsführer, Manager, Produktmanager und Projektleiter gearbeitet, u.a. bei der SAP AG, der PRODWARE Deutschland AG (die hiess damals CABUS Computer-Systeme GmbH) und FORTIS IT-Services GmbH. Alles sehr reizvoll, aber nicht einzutauschen gegen die Gründung von ORGANEO in 2014.

Das machen wir nicht agil, das muss jetzt mal schnell gehen!

Referent: Jürgen Rambo, Daimler AG

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 11:35 - 12:20 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Entwickler, Projektleiter, Führungskräfte und Coaches

Tätigkeitsfeld: Produkmanagement und Produktentwicklung

Abstract: Aussagen, wie: „ohne Agile werden wir scheitern“, … „Agile ist in der komplexen Hardwareentwicklung gar nicht möglich“ … oder … „das Thema eignet sich doch zum Sprinten“ … sowie … „das machen wir nicht agil, das muss jetzt mal schnell gehen“ … haben wir als Agile Coaches von Mitarbeitern oder Führungskräften in den letzten Monaten häufig zu hören bekommen. Meinungen ändern sich; ebenso rasch, wie das Thema Mobilität. Und das sogar schneller, als erwartet.
Die über lange Jahr hinweg optimierten, planorientierten Entwicklungsprozesse der Automobilindustrie halten hier wohl nicht mehr mit? Wir müssen diese hinterfragen und unsere Arbeitsweisen ändern. Selbstanpassende Vorgehensweisen – aber bitte unter Einhaltung aller Vorgaben und Richtlinien – sind gefragt. Da scheint der Trend „Agile“ doch genau das richtige Öl im Getriebe der Transformation zu sein.
Mit dem Programm „Leadership 2020“ startete die Daimler AG eines der größten Veränderungsprojekte seit Erfindung des Automobils. Im Kern steht dabei folgerichtig auch „Agilität“ als eines der neuen Führungsprinzipien. Und nun gilt es, diese Agilität auch in den ersten Fahrzeugprojekten zu (er)leben. Wir erzählen davon, wie es nun ist!

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Meinungen zu agiler Entwicklung sind vielfältig und die auf den ersten Blick einfach wirkenden agilen Werte und Prinzipien bieten viel Freude und Raum zur Interpretation. Eine Agile Transformation ist ein ständiges auf und ab und stellt an einen selbst die größte Herausforderung: agile sein und bleiben!


Jürgen Rambo, Daimler AGSystem einfach entwickeln! Jürgen Rambo ist dafür seit über 20 Jahren in Praxis, Lehre und Forschung zu Methoden, Prozessen und Werkzeugen der Produktentwicklung tätig. Er studierte "Allgemeinen Maschinenbau" mit den Schwerpunkten Produktdatentechnologie, Produktentwicklung und Produktionstechnik und arbeitete seit 2007 in der Engineering IT bei Mercedes Benz Cars (MBC). Dort sammelte er bereits seit 2013 erste Erfahrung in agilen Arbeitsweisen, bis er schließlich 2017 als „Agile Coach“ in die Elektrofahrzeugentwicklung bei MBC wechselte.
Er unterstützt verschiedene Arbeitsgruppen und Veröffentlichungen bei der Gesellschaft für Systems Engineering e. V. (GfSE), dem VDI sowie dem prostep ivip Verein. Zu seinen Veröffentlichung zählen zahlreiche Vorträge auf Konferenzen sowie das Buch „Systems Engineering – Die Klammer in der Technischen Entwicklung“ (Herausgeber und Mitautor) und das Buch „Das Design digitaler Produkte: Entwicklungen, Anwendungen, Perspektiven“ (Mitautor).

Frühstücksbüffet zur agilen Transformation - Der gute Geschmack des kulturellen Wandels in einer Organisation

Referenten: David Uhlenberg und Alexander Neng, Method Park Engineering GmbH

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 11:35 - 12:20 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: HR, Marketing & Sales, Accounting, Office Management

Tätigkeitsfeld: Marketing und Vertrieb

Abstract: „Culture eats Strategy for Breakfast“ - dieses Zitat von Peter Drucker ist schon alt, aber ist es auch überholt? Mitnichten!

Der Wandel der Kultur ist Schlüsselfaktor in einer agilen Transformation . Die Methoden und Praktiken hierzu sind in der IT, unserer „Heimat-Domäne“, durchaus bekannt und erprobt, auch wenn sie nicht immer zum Erfolg führen. Aber wie ist das in anderen Organisationsbereichen? In Abteilungen, die Teil eines IT-Unternehmens sind, daran aber nie direkt operativ partizipieren? Zum Beispiel in der Angebots- oder Rechnungsstellung, Human Resources oder im Office Management. Funktionieren hier die gleichen Methoden? Ist die Kultur hier ebenfalls der Knackpunkt?

In diesem Erfahrungsbericht beschreiben wir, wie sich „nicht IT-Teams“ häppchenweise weg vom Command & Control hin zu agilen Werten und Prinzipien transformieren. Aus dem reichhaltigen Büffet Agiler Methoden und Praktiken haben wir uns bedient. Manches davon hat gemundet, manches davon war nicht das Gelbe vom Ei. Nehmen Sie Teil an einem reichhaltigen Buffet von Erfolgen, aber auch Misserfolgen hin zu einem erfolgreichen Team.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Von unseren Erfahrungen und auch Schmerzen beim Etablieren eines agilen Mindsets der Internal Services eines IT-Unternehmens.
Was bedeutet hier Agilität? Wie kommt man zur Selbstorganisation, Vertrauen, Inspect&Adapt-Kultur in einer typischen Command&Control-Umgebung, wo haben wir unsere Grenzen gefunden?


David Uhlenberg, Method Park Engineering GmbHDavid Uhlenberg ist als Senior Software Engineer bei Method Park tätig. In der Rolle des Scrum Masters betreute er zunächst vor allem Kunden aus der Medizintechnik bei der Einführung und Anwendung agiler Methoden. Inzwischen ist David Uhlenberg in den Public Sector gewechselt und unterstützt als Scrum Master Coach die Method Park Kunden bei der Definition und Anpassung eines unternehmensübergreifenden Rahmenprozesses für die Software-Entwicklung.

David Uhlenberg hat die agile Transformation der Sales und Marketing Abteilung eines IT-Unternehmens als Agile Coach unterstützt, worauf sich die Inhalte und Erfahrungen des Vortrags beziehen.

Sein Interesse gilt darüber hinaus dem Wissensaustausch in Communities. Zum Thema Agilität schreibt er Fachbeiträge und hält Vorträge auf Konferenzen. David Uhlenberg ist ASQF Certified Professional for Project Management, Certified Scrum Master und Certified Scrum Professional der Scrum Alliance. Außerdem leitet er die ASQF-Fachgruppe Agilität Franken.

Alexander Neng, Method Park Engineering GmbHAlexander Neng ist als Systems Engineer bei Method Park tätig. Im Team Medical Applications berät und coacht er seine Kunden zum Thema Systems Engineering. Darüber hinaus gilt sein Interesse der agilen Software-Entwicklung und den agilen Mindsets sowie dem Requirements Engineering.

Alexander Neng ist iSQI® Certified Professional for Project Management, ISTQB® Certified Tester – Foundation Level, IREB® Certified Professional for Requirements Engineering – Foundation Level, Certified Product Owner, Certified Scrum Master und Certified Agile Leader (Level 1).

Im Rahmen seiner Abschlussarbeit hat Alexander Neng versucht mithilfe Agiler Methoden und Praktiken die Geschäftsverwaltung eines mittelständischen Unternehmens zu modernisieren und hierbei viel gelernt. Dieses Wissen möchte er im eingereichten Vortrag gerne teilen.

Kollektive Führung

Referenten: Jonathan Klodt und Carla Tradt, Leadership³

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 13:20 - 15:00 Uhr

Level: Level 300 - Vorträge für Teilnehmer, die schon länger erfolgreich mit agilen Ansätzen arbeiten

Zielgruppe: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau, Human Resources

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Unsere Welt ist so komplex, dass die eigene Arbeit nicht immer die erwarteten Resultate bringt. Komplexe Systeme lassen sich nur von komplexen Systemen steuern. Dafür braucht die Organisation und Arbeiten eine innere Reife und Transformationsbereitschaft. Methoden und Konzepte gibt es reichlich. Standards passen nicht mehr. Wie finde ich das, was zu meiner Organisation passt?
Dieser Workshop betrachtet die Essenzen von Veränderungen und gibt pragmatische Beispiele diese anzustoßen. Da Veränderungsprozesse in Organisationen neue Kompetenzen und Methoden brauchen, experimentieren wir damit Arbeitsweisen und Meetings wirksamer zu gestalten, sodass sie zugleich effektiv und zutiefst menschlich sind. Kollektive Führung ist eine Kompetenzhierarchiekultur in der agiles Arbeiten, holokratische Meetingorganisation, angewandtes psychologisches Wissen und eine menschliche Arbeitskultur miteinander verbunden werden. Durch konkrete Kulturimpulse und ausgewählte Strukturen, liefert kollektive Führung Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit. Kompetenzhierarchie entsteht durch eine schwarmintelligente dynamische Führung bei der die Person oder Personengruppen leiten, die die höchste situative Kompetenz inne haben.

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Die ZuhörerInnen lernen

* Einführung in kollektive Führung
* Grundverständnis von aktuellen Herausforderungen der Arbeitswelt und der Komplexität von Zusammenarbeit
* pragmatische Beispiele für konkrete Kulturimpulse und neue Strukturen aus agilem Arbeiten, holokratischen Meetingorganisationen und einer menschlicher Arbeitskultur um Essenzen von Veränderungen anzustoßen


Jonathan Klodt, Leadership³Jonathan Klodt begleitet als Leadership-Coach und Organisationsentwickler Einzelpersonen und Unternehmen auf dem Weg zu tiefer Wirksamkeit in einer Kultur der Potentialentfaltung. Als studierter Betriebswirt gründete er selbst mehrere Unternehmen und arbeitete als Projektmanager in internationalen NGOs. Seine Leidenschaft ist, den Status Quo und „wie Dinge nun mal getan werden“ zu hinterfragen. Er liebt es Menschen zu inspirieren ihr Potenzial zu leben und „unverschämt“ sie selbst zu sein, indem sie ihrer Leidenschaft folgen.

Carla Tradt, Leadership³Carla Tradt arbeitet als Coach und Prozess-Begleiterin für Selbstorganisation und Führung in Teams. Sie ist auf menschliche und zwischenmenschliche Prozesse spezialisiert, seien sie in Konflikten, Spannungen in der Zusammenarbeit oder im Lernen. Als Pädagogin ist sie Expertin für selbstorganisiertes Lernen und strukturierte Lerninhalte. Dabei unterstützt sie Menschen eine dynamische Form der Führung zu lernen und leben, die Antworten auf die Herausforderungen der sich verändernde und komplexe Welt sein können.

7 Denkfehler rund um Agilität! Wie man diesen durch die Arbeit am "unconscious bias" erfolgreich begegnet.

Referent: Hermann Ladner, Life - Ladner institute for endurance AG

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 13:20 - 15:00 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Unternehmensführung, Human Resources, Business Development, Projektmanagement, Finance und Controlling, Marketing und Vertrieb, Produktmanagement und Produktentwicklung

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Wenn es um Agilität geht, dann scheiden sich die Geister. Dies meistens bereits auf Ebene der Unternehmensleitung.
Für die Einen ist es die "Wunderwaffe" im Umgang mit der digitalen Transformation. Diese Personen argumentieren wie folgt: Wer im Geschäft bleiben will, muss komplett anders arbeiten als bisher, denn die digitale Transformation ist weniger eine Frage der Technologie, sie ist eine Frage der Führung. Nicht nur Prozessabläufe oder die Art und Weise der Produktentwicklung ändern sich grundlegend, sondern komplette Entwicklungs-, Lern- und Veränderungsregeln der Organisation müssen an die neue Realität angepasst werden.
Für die Anderen öffnet Agilität die Türe zum "JEKAMI", einem Zustand, wo jeder machen kann was er will. Sie sehen "die gute alte Führung den Bach runtergehen" und hoffen auf ein baldiges Ende von diesem Hype.
Oft finden sich in der Unternehmensleitung Vertreter von beiden Gruppierungen. Kein Wunder, dass dies allfällige Gräben noch vertieft, die Zusammenarbeit erschwert und zwangsläufig in Kompromisse mündet, die am Ende des Tages beiden Lagern "recht" gibt. Aus diesem "Teufelskreis", gibt es in der Regel nur einen Ausweg: Die Arbeit am "unconscious bias". Der Referent illustriert in diesem Kurzworkshop, wie die Erweiterung vom «unconscious Bias» allfällige Gräben zuschüttet und damit schneller zum Erfolg führt, als man denkt.

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Die Teilnehmer am Kurzworkshop ...

... erkennen, ob und inwieweit sie und ihr Unternehmen von den 7 häufigsten Denkfehler rund um die Agilität betroffen sind.
... sehen, wie sich diese auf ihr jeweiliges Unternehmen auswirken und wie man diesen in der Praxis effektiv begegnet.
... lernen, wie sie durch die Arbeit am "unconscious bias" die Agilität in ihrer Organisation steigern.
... befähigen sich selbst, ihre Umgebung unvoreingenommen und mit neuen Augen zu beobachten.
... verlassen die eindimensionale Welt monokausaler Zusammenhänge und Schuldzuweisungen.


Hermann Ladner, Life - Ladner institute for endurance AGHermann Ladner, Gründer von Life, dem Ladner institute für endurance in der Schweiz, gilt als einer der führenden Brückenbauer zwischen alten und neuen Paradigmen. Er berät Unternehmen aller Art, von innovativen Start-ups bis hin zu etablierten global tätigen Konzernen in der Schweiz und Europa bei der Entwicklung und Umsetzung von Strategien und Geschäftsmodellen für die Zukunft. Er unterstützt Vorstände, Aufsichtsräte, Führungskräfte dabei, Organisationen, selbst in turbulenten Zeiten, auf Kurs zu halten und aus Transformationen gestärkt hervorzugehen. Dabei liegt sein Fokus darauf, dass sich die angestrebten Resultate auch tatsächlich einstellen.
Er gehört dem globalen Think Tank Diplomatic Council mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen an und pflegt ein aktives Netzwerk. Dabei tauscht er sich regelmäßig mit internationalen Innovationsführern auf persönlicher Basis aus. Hermann Ladner ist Autor diverser Publikationen und tritt regelmäßig auf Konferenzen auf.

Konflikte lösen im agilen Kontext

Referentin: Dr. Sascha Demarmels, Kommunikation 3.0

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 13:20 - 15:00 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: HR, Führungspersonen, Teammitglieder

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Selbstorganisation hat viele Vorteile: Mitarbeitende sind motivierter und empfinden ihre Arbeit als sinnhafter, darum sind sie engagierter und denken kritisch mit. Wenn ein Unternehmen von einer klassischen Hierarchie zu Agilität wechselt, stellen sich allerdings einige Herausforderungen. Eine weit verbreitete Einsicht: Die Zahl der Konflikte explodiert. Mitarbeitende sind überfordert, denn sie sind sich nicht gewohnt, zwischenmenschliche Probleme selber zu lösen. Oft fehlen ihnen grundlegende Kommunikationsinstrumente und ihre Anwendung im Alltag. Die Führungskräfte müssen vermehrt Gespräche moderieren oder in Mediatoren-Funktion einspringen. Unter dem Stichwort „agile Kommunikation“ lassen sich verschiedene Kommunikationsinstrumente fassen, die es Individuen und Teams ermöglichen, eine geeignete Haltung in der Kommunikation mit anderen zu entwickeln. Sie lernen, die Sachebene von Emotionen zu trennen und mit gemeinsamen Zielen eine Basis für Kooperation und Kollaboration zu schaffen. Der Kurzworkshop gibt einen Überblick an Instrumenten für die agile Kommunikation. Die Teilnehmenden probieren die Instrumente selber aus und erleben dadurch, wie sie sich im Alltag einsetzen lassen.

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Verständnis erhalten darüber, wie und warum Konflikte entstehen und wie wir ihnen im Alltag begegnen können; konkrete Kommunikationsinstrumente kennenlernen und ihre Anwendung selber erproben


Dr. Sascha Demarmels, Kommunikation 3.0Sascha Demarmels ist erfahrene Referentin und Dozentin. Als Agile Communication Coach begleitet sie Teams und Einzelpersonen in ihrem Kommunikationsalltag und hilft dabei, Kommunikationsprobleme zu analysieren und geeignete Lösungen zu finden. In ihrer aktuellen Buchpublikation „Agilität & Kommunikation“ (Versus und Nomos Verlag) beschreibt sie, wo im agilen Kontext Kommunikation besonders wichtig ist und wie wir auf eine agile Art und Weise, respektvoll und auf Augenhöhe kommunizieren können. Hierzu hat sie das Konzept der agilen Kommunikation nach Scrum Werten entwickelt und stellt neue und alte Instrumente für die Kommunikation im (Berufs-)Alltag vor.

Wie Unternehmen lernen können, mit Ungewissheit umzugehen: Safe-to-fail Experimente im Solution Lab

Referenten: Anke Nehrenberg und Ben Wiedenmann, kommitment GmbH & Co. KG

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 15:30 - 16:15 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Geschäftsführung, Management, Personal/HR, Produktentwicklung, Innovation, Vertrieb, Marketing, IT

Tätigkeitsfeld: Unternehmensführung und interner Organisationsaufbau

Abstract: Neue Bedingungen im Markt erfordern veränderte Organisationsstrukturen, Workflows, Strategien und Technologien. Wenn Unternehmen lernen auf Veränderung zu reagieren, öffnet das neue Perspektiven: für die Produktentwicklung und die Art und Weise, wie Menschen in Unternehmen zusammenarbeiten. Das Solution Lab ist ein Labor für Umgang mit Veränderungen im Markt - und mit Ungewissheit. Es ist ein agiler Experimentierraum für Produkt-Innovation, interdisziplinäre Zusammenarbeit und neue Organisationsformen.

Das Solution Lab versetzt 5 bis 7 Mitarbeiter verschiedener Bereiche einer Organisation aus der klassischen Linientätigkeit für vier Wochen in ein crossfunktionales, interdisziplinäres Lab. Das Lab Team arbeitet vollzeit und offsite an der Umsetzung einer Idee mit agilen Methoden - und an sich selbst.

Wir berichten aus zwei Jahren Erfahrung in Unternehmen mit Solution Labs und zeigen, wie Agilität in einem geschützten Raum erlebt und bei der Entwicklung einer konkreten Produktidee verprobt werden kann - und wie agile Experimente ein Unternehmen nachhaltig verändern können.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

_Agilität braucht Experimente, Experimente verändern die Unternehmenskultur
_Die Rolle von Management und wie sich Veränderung auf Führung auswirkt
_Veränderung kann im Kleinen anfangen und “viral” werden
_Was Produkt-Innovation mit Organisationsstrukturen zu tun hat
_Wie schnell Teams von der Idee zum funktionierenden Prototyp kommen können


Anke Nehrenberg, kommitment GmbH & Co. KGAnke Nehrenberg ist Unternehmerberaterin, Informationswissenschaftlerin, Gründerin und Geschäftsführerin von kommitment. Sie gestaltetet den Kulturwandel mit Unternehmen in der Digitalen Transformation nach dem Prinzip "Refactor your Business": Strukturen umkrempeln und neu denken, Wertschöpfungslogik in einem sich verändernden Umfeld beibehalten. Denn wenn Unternehmen lernen auf Veränderung zu reagieren, öffnet das neue Perspektiven: für die Produktinnovation und für die Art und Weise, wie Menschen in Unternehmen zusammenarbeiten. Aktuell beschäftigt Anke sich mit der Dynamik von fluiden Organisationen und Netzwerkkulturen.

Ben Wiedenmann, kommitment GmbH & Co. KGSeit 10 Jahren begleitet und gestaltet Ben Wiedenmann digitale Transformationsprozesse. Angefangenin der sich durch die frühe Digitalisierung im Umbruch befindenden Musikbranche und über ein StartUp weiter in den Handel. Als Manager hat er miterlebt was es bedeutet, einen Handelskonzern in ein eCommerce-Unternehmen zu transformieren.
Mit kommitment berät und begleitet er an der Schnittstelle zwischen Menschen, Organisationen und Technologie mit dem Ziel Strategien, Strukturen und Prozesse für die vernetzte Welt zu finden.

Wenn häufige Lieferung nicht geht - Agilität in der Hardwareentwicklung

Referent: Jens Coldewey, improuv GmbH

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 15:30 - 16:15 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Produktentwicklung physischer Produkte (z.B. Mechanik, Chipentwicklung), Organisationsentwicklung

Tätigkeitsfeld: Produkmanagement und Produktentwicklung

Abstract: Die Forderung nach regelmäßige "potenziell auslieferbaren Produktinkrementen" stellt außerhalb der IT oft eine unüberwindbare Hürde dar bei der Einführung agiler Vorgehensweisen. Das kann an hohen Fixkosten für die Lieferung liegen, wie z.B. Schulungskosten, oder daran, dass z.B. Produktprozesse über einen gewissen Zeitraum stabil gehalten werden müssen, um rentabel zu sein. In diesem Vortrag analysiere ich typische Hürden gegen häufige Lieferung und stelle praktische Ansätze aus unterschiedlichsten Bereichen vor, wie man dennoch regelmäßige Sprintergebnisse liefern kann, die der Kernforderung des Scrum Guides genüge tun: "Empirie unterstützen".
Die Bespiele stammen u.a. aus der Chipentwicklung, Entwicklung von Haushaltsgeräten, Automobilbau und der Organisationsentwicklung.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Neben verschiedenen Strategien, agile Ansätze auch dann gewinnbringend einzusetzen, wenn häufige Auslieferung nicht möglich ist, erhalten die Teilnehmer fortgeschrittene Einblicke in die Nutzung von Feedbackzyklen als Rückgrat agilen Arbeitens


Jens Coldewey, improuv GmbHJens Coldewey ist Principal Consultant bei der improuv GmbH. Er hat mehr als zwanzig Jahre Erfahrung mit agilen Ansätzen und ist Certified Scrum Trainer und Akkreditierter Kanban Trainer. Unter anderem arbeitet er in der Arbeitsgruppe "Supporting Agile Adoption" der Scrum Alliance mit.

Agilität und Resilienz: Gesunde Synergie für Entwicklung, Zielorientierung und Veränderungskompetenz

Referentin: Dr. Franziska Wiebel - Coaching, Seminare, Vorträge

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 15:30 - 16:15 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: HR, Training, Betriebliches Gesundheitsmanagement

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: Agilität ist herausfordernd: Strukturen und Prozesse, aber auch Denkweisen, Wertesysteme und Zielhorizonte werden teils buchstäblich auf den Kopf gestellt. Was als kompetente Antwort auf Veränderung gedacht ist, fordert nun tiefgreifende Veränderungen persönlicher Denk- und Handlungsmuster. Rolle und Aufgabe jedes Einzelnen sowie sämtliche Interaktionen zwischen Menschen und Strukturen einer Organisation müssen neu definiert, neu verhandelt und verwirklicht werden.
Voraussetzung für das Gelingen agilen Arbeitens ist also eine ausgeprägte Veränderungskompetenz bei Mitarbeitern agiler Teams und in deren Umfeld. Diese Veränderungskompetenz findet sich geballt in einem Stichwort wieder: Resilienz.
Resilienz lebt von wertebasierter Zielorientierung, stärkenorientierter Beziehungsgestaltung, kooperativer Kommunikation, Selbstverantwortung, Selbstfürsorge und entsprechend erlebter Selbstwirksamkeit. Agile Prinzipien, Werte und Rahmenwerke bieten an, diese resilienten Kernkompetenzen zu leben, zu erleben und zu lernen.
In der Verknüpfung von Resilienz und Agilität bietet sich die große Chance eines für alle Beteiligten attraktiven gemeinsamen Ziel- und Referenzrahmens.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Sie lernen das enorme Potential kennen, dass in der Verknüpfung von Einführung agiler Arbeitsweisen und gezielter Resilienzentwicklung steckt: für die Veränderungskompetenz und Gesundheit der Mitarbeiter auf allen Ebenen und für das Unternehmen als Ganzes.


Dr. Franziska Wiebel - Coaching, Seminare, VorträgeDr. Franziska Wiebel, freiberufliche Resilienz-Trainerin, Scrum-Trainerin, Speaker und Coach. Promovierte Molekular- und Evolutionsbiologin mit langjähriger Erfahrung aus Grundlagenforschung, Klinischer Entwicklung und Pharmazeutischer Industrie. Zertifizierung u.a. als Businesstrainerin, Systemischer Coach, Organisationsentwicklerin, Teamentwicklerin, Change Manager, Businessmoderatorin, Burnout-Beraterin und Professional Scrum Master.

Design Sprints - Hürden umgehen leicht gemacht

Referentin: Ina Hölzel, trendig technology services

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 16:25 - 17:10 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Produktmanager, Teamleiter und Manager, Designer, Software Engineers, Startups, Geschäftsführer

Tätigkeitsfeld: Produkmanagement und Produktentwicklung

Abstract: Einen Design Sprint durchzuführen ist nicht einfach. Aber es lohnt sich - also, Ärmel hochkrempeln und loslegen!

Als Design Sprint Moderator bei trendig, konnte Ina einige unvergessliche Erinnerungen bei der Durchführung von Sprints sammeln. In dieser Session wird sie einige der inspirierensten, lustigsten, erstaunlichsten und manchmal schwierigsten Momente teilen - nicht ohne ein gewisses Augenzwinkern und ein wenig Ironie hier und da. (Hinweis: Alle dargestellten Beispiele, Charaktere und Ereignisse sind anonymisiert und wurden zum besserem Verständnis stark stereotypisiert.)

Das Design Sprint Konzept will uns glauben machen, dass etwas Großes passieren wird, sobald man ein interdisziplinäres Team für 4 bis 5 Tage zusammen sperrt - Personen unterschiedlichster beruflicher Couleur, die sich vielleicht niemals zuvor in ihrem Arbeitsleben begegnet sind. Man gebe ihnen eine Time Box, eine ausgewachsene Herausforderung, ein striktes Regelwerk, einen halben Wald Sticky Notes, ein paar Sharpies und Papier und man sieht mit eigenen Augen wie Wunder geschehen.

So viel zur Theorie. So lautet der Mythos.

Was ist mit den Stunden des Zweifelns, des Schweißes und der harten Arbeit, die ein Design Sprint mit sich bringt? Welche Herausforderungen, Fallen und Hürden liegen auf dem Weg und wie kann man diese schwungvoll im Team umschiffen? Wie können die Moderatoren sicherstellen, dass niemand auf der Strecke bleibt bei diesem Langstreckenlauf?

Die Zuhörer können sich auf einen sehr ehrlichen und praktisch orientierten Vortrag gefasst machen. Hier geht es um das wahre Leben mit echten Menschen und echten Herausforderungen, Nöten, Hoffnungen und Zielen. Vergessen Sie das Ideal und "best practice"! Lassen Sie sich von den Anekdoten und Erfahrungsberichten eines Design Sprinters für Ihren nächsten Sprint inspirieren.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Teilnehmer werden verstehen, was die Grundelemente und Prozesse in einem Design Sprint sind und welche Hürden sich auf dem Weg zur Zielerreichung in den Weg stellen können. Auf unterhaltsame Art und Weise sollen die Zuhörer Tipps und Tricks an die Hand bekommen, die sie auf die möglichen Herausforderungen in einem Design Sprints vorbereiten.


Ina Hölzel, trendig technology servicesIna arbeitet derzeit als Product Owner und Design Sprint Facilitator bei der trendig technology services GmbH in Berlin. Davor war sie viele Jahre als Projektleiterin in der Softwareentwicklung tätig.
Ina begeistert sich vor allem für die kreative Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Teams, Gruppendynamik und resultierende Entscheidungsprozesse.
Zudem ist sie für die Organisation der jährlichen Agile Testing Days USA zuständig.

Agiles Lernen in agilen Unternehmen

Referent: Manuel Illi, QualityMinds

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 16:25 - 17:10 Uhr

Level: Level 200 - Vorträge für Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen hinsichtlich Agilität in ihrem Tätigkeitsbereich verfügen

Zielgruppe: Fachbereiche im Rahmen der agilen Transformation; Management; Human Resources; Geschäftsführung

Tätigkeitsfeld: Human Resources

Abstract: "Moment" werden Sie als Leser vielleicht denken - "Lernen ist doch etwas völlig individuelles - das hat doch jetzt gar nichts mit Agilität zu tun!" Und Sie haben Recht und Unrecht zugleich. Ja Lernen ist etwas sehr individuelles und gerade deshalb hat es sehr viel mit Agilität zu tun!

In vielen Lernszenarien in Unternehmen steht nicht der Lernende im Mittelpunkt sondern die zu vermittelnden Inhalte. So glauben z.B. viele Vorgesetzte zu wissen, was ihre Mitarbeiter brauchen und von welchen Inhalten und Kompetenzen sie am meisten profitieren. Im Ansatz des agilen Lernens drehen wir die Sache um und stellen den Lernenden in den Mittelpunkt. Es ist der Lernende der entscheidet was er braucht, in welcher Intensität und vor allem mit welchem Ziel!

Und somit wären wir dann beim agilen Unternehmen, denn dafür braucht es, ebenso wie beim agilen Lernen, Mut und Vertrauen um neue Sachen auszuprobieren- um Lernende Fehler machen und neue Wege entstehen zu lassen.

In diesem Vortrag wird es um agiles Lernen gehen - was das ist, welche Vorraussetzungen geschaffen werden sollten, um agiles Lernen zu erreichen und wie es im täglichen Doing umgesetzt werden sollte, damit sich agiles Lernen und agile Unternehmen gegenseitig befruchten.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Der Zuhörer/ die Zuhörerin lernt im Vortrag:

- Was ist agiles Lernen
- Wieso ist agiles Lernen auch aus wissenschaftlicher Perspektive lernförderlich
- Welche Vorraussetzungen braucht es in Unternehmen für agiles Lernen
- Wie läßt sich agiles Lernen in der Praxis umsetzen
- Wie kann man mithilfe von Technik agiles Lernen skalieren


Manuel Illi, QualityMindsBerufliche Tätigkeit

seit 2018 Consultant bei QualityMinds GmbH im Team QualityLearning, agiles Lernen
2009 bis 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department für Germanistik der Fried-rich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
2008 bis 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

HUMAN SYSTEM EXPLORATION LAB - Wie agil ist mein Mindset?

Referent: Martin Bonensteffen, AVAKOM Kommunikation wirkt

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 10:40 - 12:20 Uhr

Level: Level 100 - Vorträge für Teilnehmer, die gerade beginnen sich mit dem Thema Agilität innerhalb ihres Bereiches auseinander zu setzen

Zielgruppe: Projekt-Manager, Scrum-Master, Mitarbeiter agiler Bereiche, Führungskräfte, Musterbrecher und Game Changer, Personalverantwortliche, Unternehmer und Geschäftsführer

Abstract: Agile ist 'in'. Das Agile Manifest spricht viele Menschen an – auch wenn sie oft nicht sagen können, wie das kommt. Und immer mehr sprechen vom 'agilen Mindset'. Doch was bedeutet das?

In diesem Kurz-Workshop werden wir Mindset als Sammlung von Erfahrungen und Erklärungsmodellen betrachten und wir werden erkunden, wie gut diese Sichtweise für Sie persönlich funktioniert.

Wir werden 100 Min lang auf Augenhöhe zu Themen experimentieren und Erfahrungen besprechen, zu denen wir in der Schule und im Studium kaum etwas vermittelt bekommen haben:

- Wie entsteht ein 'Mindset'? Wie bildet es sich in uns ab? Und wie können wir es verändern?
- Wie unterscheiden sich lebendige, soziale Systeme bei solchen Veränderungsprozessen von technischen?
- Wie wahrscheinlich ist es, dass wir bessere Ergebnisse erzielen, wenn wir passendere Erklärungsmodelle benutzen?

Hierzu werden wir uns mit folgenden Hypothesen beschäftigen: Werden wir 'agil' geboren? Ist eine Orientierung in einer komplexen Welt unsere natürliche Fähigkeit? Verwende wir vielleicht 'nur' wenig geeignete 'Landkarten' um uns zu orientieren? Welche Ideen, Konzepte und Erklärungsmodelle (Landkarten) bieten die Lebens-Wissenschaften (Neuro-Biologie, Psychologie, Philosophie) heute an? Und steckt in VUCA vielleicht mehr Chance als Bedrohung?

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Der Zuhörer/ die Zuhörerin lernt im Vortrag:

• Wie unterscheiden sich lebendige, soziale Systeme von technischen Systemen? Und was könnte das für meinen 'agilen' Arbeits- und vielleicht sogar Lebens-Alltag bedeuten?
• Wieso ist es 'normal', bei der Beschäftigung mit 'Innenwelt-Themen', wie Denken, Fühlen und achtsam Beobachten, Zurückhaltung bis Unsicherheit zu spüren? Und welche Erklärungen gibt es, dass ich trotzdem nicht gegen meinen Willen 'manipuliert' werden kann?
• Welche 'inneren' Rahmen-Bedingungen fördern agiles Arbeiten, selbstorganisiertes Probleme lösen und kreatives Lernen? Wie entfalten Menschen ihr Potential?
• Wie spiegelt sich das wieder in den modernen agilen Prinzipien: Mache Menschen großartig – Schaffe Sicherheit als Voraussetzung – Probiere aus und lerne schnell – Liefer kontinuierlich Wert.


Martin Bonensteffen, AVAKOM Kommunikation wirktMartin Bonensteffen, Dipl.-Ing. (FH), psychologischer Coach, Facilitator für nichtlinear dynamische Transformationsprozesse und Trainer für agile Kommunikation begleitet Menschen, Teams und Organisationen auf ihrem Weg zu besseren Ergebnissen durch gelebte Agilität.
Seine Klienten profitieren von seinen Erfahrungen und seiner Methodenkompetenz, die er in zehn Jahren internationalem technischen Vertrieb und fast zwei Jahrzehnten freiberuflicher Begleitung von Unternehmen aus der IT, dem Maschinenbau und der KFZ-Zulieferindustrie erworben hat. Mit natürlichem Interesse an den beteiligten Menschen und Offenheit für die individuelle Situation ermöglicht er Teams und Organisationen, ihre eigenen Erfolgsmuster gelebter Agilität zu entwickeln und für ihre nachhaltig positive Entwicklung zu nutzen.

Insights Discovery® Workshop

Referent: Gregor Velz, Insights

Tag und Uhrzeit: 14. März 2019, 13:20 - 16:50 Uhr

Abstract: People only work for people - Insights® bewegt Menschen. Wir stehen für Persönlichkeitsentwicklung, die sichtbar ist: verbesserte Kommunikation, höhere Leistung, mehr Schwung. Dauerhafte, bleibende Ergebnisse. Unsere leistungsfähige Diagnostik ist eine Einladung, neugierig auf Menschen zu sein – zu differenzieren und reflektieren, aber keinesfalls zu “schubladisieren” Ausgangspunkt unserer Arbeit ist Insights Discovery® – ein Ansatz zur Verbesserung von Zusammenarbeit basierend auf Selbstreflexion und vertieftem Verständnis von Kommunikation und Wirksamkeit im Team. Die zugrundeliegende Typologie hilft, ein klares Bild von der Bandbreite menschlichen Verhaltens zu erhalten. Denn je mehr die Menschen über die Kommunikations- und Verhaltensstile ihrer Mitmenschen wissen, desto besser sind sie in der Lage, sie zu verstehen und auf sie einzugehen. Und hier liegt auch ein Schlüssel zum Erfolg – im Unternehmen und für Dich persönlich!
Sei dabei, gestalte mit und starte durch!
Im Insights Discovery® Workshop erlebst Du, wie zutreffend Dein persönliches Präferenzprofil sein kann, und das mit erstaunlich wenig Aufwand.
Erkenne Deine Stärken und verstehe Deine blinden Flecken.
Nimm Impulse mit, wie Du mit wenigen Stellhebeln die Performance Deines Teams steigern kannst. Lass Dich von unserem Ansatz inspirieren, wie Agilität im Unternehmen und in Organisationen unterstützt und leichter gelebt werden kann.

Agenda:
• Verhalten und Verhaltensmuster
• Das persönliche Insights Discovery® Profil
• Nutzen im Team und in der Zusammenarbeit

Das nehmen Sie mit:
• Impulse zur Selbstreflexion, Selbsterfahrung und (An-)Erkennung der Unterschiede zu anderen
• Verständnis von verschiedenen Verhaltensweisen und deren Ursprung
• Wege zur höheren Effizienz bei der Arbeit mit (agilen) Teams
• Indikatoren und Hinweise zu möglichen gruppendynamischen Prozessen
• Anregungen, wie die Begleitung bzw. Führung von (agilen) Teams erleichtert und die Zufriedenheit in den Teams verbessert werden können


Gregor Velz, InsightsGregor Velz, Insights Group Deutschland GmbH

Harald Pross


Harald ProssHarald Pross (59) unterstützt Organisationen, auch Nicht-IT-Firmen, in der Agilen Transformation. Er möchte die Menschen ermutigen, befähigen und begleiten.
Sein Master-Abschluss in Systemische Beratung an der Internationalen Hochschule Liebenzell im Nordschwarzwald liegt gerade hinter ihm.
Die Master-Thesis beleuchtet Empowerment der Menschen in einer modernen Organisationen und beschreibt die Schlüsselindikatoren zur Erhöhung der Mitarbeiter-Zufriedenheit in der Agilen Transformation.

Als verantwortlicher Interims-Bereichsleiter leitete er fast zwei Jahre die agile Software-Entwicklung eines schwäbischen kleinen Unternehmens im Großraum Stuttgart.
Er baute ein globales Team auf, bestehend aus PO, SM, Konzept-Analysten und SCRUM Teams, verteilt auf vier Standorten.

Davor war er 30 Jahre lang als Entwicklungs-Ingenieur und Projektleiter bei IBM Entwicklung und Forschung in Böblingen und in den USA.
Er leitete internationale Entwicklungsteams für Großrechner-Systeme.

Harald Pross ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder und bereits eine Enkelin und einen Enkel. Er ist begeisterter Motivator, Möglichmacher, Camper, Segler, und Musiker.ätig.

Copyright © 2018 HLMC Events GmbH